Montag, 11. Dezember 2017

Island-Kreuzfahrt Teil 13 - Geothermalgebiet Krysuvik und die Blaue Lagune


Hej, liebe Mitreisende!
๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑



Immer noch TAG 8 - 5.6.2017:
In der oberen Collage habe ich wieder ein paar der Eindrücke des zweiten Teils unseres Ausflugs
von diesem Tag zusammengefasst. Unter anderem könnt ihr hier schon einen ersten Blick auf das
Geothermalgebiet Krysuvik und auf die Bláa Lónið (Blaue Lagune) werfen. In der Collage unten
seht ihr u.a. ein geothermales Kraftwerk. 

Dazu ein Zitat aus Wikipedia: "Es gibt fünf wichtige geothermale Kraftwerke in Island, die etwa 
24,5 % (2008) des Bedarfs an Elektroenergie des Landes decken. Außerdem liefert die geothermale 
Energie Wärme für Heizung und Warmwasser für circa 90 % aller isländischen Haushalte. Mit 
Erdwärme und Wasserkraft deckt Island 100 Prozent seines Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen."

Tja, schön wär's wenn es diese Möglichkeit überall auf der Welt gäbe...
Allerdings müssten wir dann auch alle mit aktiven Vulkanen leben...




Solch einem geothermalen Kraftwerk verdankt die Blaue Lagune ihre Existenz - Zitat Wikipedia:
"Der See entstand als „Abfallprodukt“ des nahe gelegenen Geothermalkraftwerkes Svartsengi, 
das die Energie des gleichnamigen Vulkansystems nutzt." Und weiter: "Thermalwasser aus dem 
Kraftwerk wird nach seiner Verwendung zur Stromerzeugung auf das umliegende Lavafeld geleitet 
und bildet dort einen Salzwassersee in der typisch blau-weißen Farbe."

Das 37° bis 39° warme Wasser ist reich an Mineralien und bekannt für seine heilende Wirkung, vor 
allem bei Schuppenflechte und anderen Hauterkrankungen. Für die türkisblaue Farbe ist übrigens 
Kieselsäure verantwortlich. Früher hatten die Einheimischen freien Zugang zum See, mittlerweile 
ist dort ein Thermalbad entstanden - und falls ihr euch fragt, was die Kräne zu bedeuten haben:
Es wird gerade an einem Luxushotel bei der Lagune gearbeitet...


Bláa Lónið (Blaue Lagune): Der Badebereich ist auf diesen Fotos nicht zu sehen.

In unserem Tagesprogramm war von einem kurzen Aufenthalt bei der Lagune die Rede; nach
Auskunft unseres Reiseleiters war dort jedoch kein Aufenthalt möglich, weshalb wir das türkis
schimmernde Wasser nur vom Bus aus sehen und fotografieren konnten - schade! Aber in den
wirklich spannenden Badebereich hätten wir sowieso nicht reinkönnen. HIER sind Fotos davon.

Während Herr Rostrose und ich ursprünglich keine Lust auf einen Badeausflug (und vor allem auf
danach wieder abtrocknen, anziehen, in den Bus klettern und weitere Besichtigungen unternehmen)
gehabt hatten, denke ich mittlerweile, dass ich - sofern sich irgendwann wieder die Gelegenheit dazu
ergeben sollte - diese nützen und ein Bad in der Blauen Lagune nehmen werde. Denn nach unserem
Auflug plauderten wir beim Mittagessen mit einem Paar, das den Ausflug mit einem zweistündigen
Bad im Heilwasser gebucht hatte, und die beiden schwärmten sehr von diesem entspannenden
Erlebnis und dem angenehmen Hautgefühl danach. (Besonders schön soll solch ein Bad im Winter
sein - ich bin mir nur nicht sicher, ob man mich da jemals wieder aus dem warmen Wasser
rausbrächte...)


Unter anderem kamen wir bei unserer Fahrt durch diesen Ort mit den hübsch bemalten Häusern aus Holz oder Wellblech.


Es gibt eben bei einer Kreuzfahrt so viele mögliche Auflugsziele und nur so wenig Zeit: Für
die Gegend um Reykjavik waren gerade mal zwei Tage eingeplant, und für diesen Zeitraum
wurden neun verschiedene Ausflüge angeboten. Ist natürlich toll, wenn man die Wahl hat, aber
die Entscheidung fiel uns nicht immer leicht. Schließlich pickten wir aus dem Möglichkeiten jene
 Tagesausflüge heraus, die uns möglichst viel Typisches und Interessantes von der Insel
versprachen.

Da ging sich kein Bad in der Blauen Lagune mehr aus - ja nicht einmal eine
Besichtigung der Hauptstadt hatten wir vorgesehen, sondern stattdessen der reizvollen
Landschaft der Insel den Vorzug gegeben. Das bereuten wir aber keineswegs. (Und wie ich
schon im vorigen Reiseberichts-Kapitel erwähnt habe, gab es an diesem Tag noch eine
Überraschung... die genau mit diesem Punkt zu tun hatte...)




Nach einer relativ kurzen Fahrt erreichten wir unser nächstes Ziel, das
Geothermalgebiet Krysuvik, in dem zahlreiche Dampfsäulen aus Löchern im Erdboden
emporsteigen. Diese Gasdämpfe nennt man Solfatare. Dazu erklärt Wikipedia folgendes:  

"Solfataren sind 100 °C bis zu 250 °C heiße postvulkanische 
Exhalationen (Ausströmungen) von Gasen, die hauptsächlich Schwefelwasserstoff (H2S), 
Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasserdampf enthalten. Der Schwefelwasserstoff ruft den 
unverwechselbaren Geruch von faulen Eiern hervor."

Ja, und genau so roch es dort tatsächlich. Doch da wir in der Nähe der Thermenstadt
 Baden bei Wien leben, können wir mit diesem Geruch ganz gut umgehen. Denn Baden ist
berühmt für sein Schwefel-Heilwasser, welches auch auch das „Gelbe Gold“ genannt wird.






Abgesehen von den Solfataren gab es in dem Areal auch in den unterschiedlichsten
Farben schillernde Schlammlöcher und verfärbtes Gestein, das an abstrakte Malerei erinnerte.
Es machte uns Spaß, dort herumzustreunen und das Farbenspiel der Natur zu bestaunen, und
es fühlte sich interessant und ein wenig irritierend an, über Bächlein zu springen, die nicht
kühl waren, sondern vor Wärme dampften.


Seht ihr oben links auf dem Berg den Dampf aufsteigen? Dort "mussten" wir natürlich hinwandern!

An so einem schönen Tag und in einer so faszinierenden Landschaft verspürte ich
das dringende Bedürfnis, mir ordentlich die Beine zu vertreten - im Bus waren wir lange
genug gesessen. Deshalb überredete ich Herrn Rostrose dazu, den Weg bis zu der heißen
Quelle, die man oben auf dem Berg vor sich hindampfen sah, mit mir hinaufzustapfen. Es
war nicht allzu schwierig, ihn zu überzeugen, denn von dort oben würde es auch die
Möglichkeit geben, die gesamte herrliche Landschaft auf einen Blick zu erfassen (und
zu fotografieren 😉).





Und die Aussicht war tatsächlich atemberaubend. (Die Quelle selbst war hingegen
nicht so besonders fotogen.) Unter anderem blickten wir von hier oben auf den Kleifarvatn See
den ich euch in meinem vorigen Island-Kapitel bereits genauer gezeigt habe - KLICK - und auf
die Berglandschaft rundum.




Beim Raufgehen hatte der schlüpfrige Pfad, vor dem das vorhin gezeigte gelbe Schild warnte,
kein großes Problem dargestellt. Da wurden nur die Schuhe gatschig (= österr. für matschig) - und
wie ich euch neulich auf dem Outfitfoto gezeigt habe, trug ich an diesem Tag nur meine Turnschuhe,
weil ich nicht gedacht hatte, dass wir bei diesem Ausflug in unwegsames Gelände kommen würden.
Fataler Fehler!

Beim Runtergehen meinte Frau Rostrose jedenfalls, sie müsse den steilen Hang im Zickzack
laufen (also quasi Runterwedeln wie eine Skipiste 😉 - dass ich gerne Skifahre wisst ihr ja...). Den
Zickzackweg zu nehmen ist normalerweise besser (= bremsender) als die "Direttissima". Wie es
leider auch beim Skifahren ab und zu passiert, "verkantete" ich mich jedoch dabei - und schon war
die linke untere Rostrosenhälfte voller Gatsch - und einen mächtigen blauen Fleck am Bein handelte
ich mir bei der Gelegenheit auch ein. Tja, aber von solchen Missgeschicken lass ich mir meinen
Übermut auf meine alten Tage auch nicht mehr nehmen 😜! (Und mein schönes Strickjackerl ist
bei der Aktion zum Glück sauber geblieben!)




Auf dem Weg zurück zu unserem Schiff kamen wir auch noch durch diese Ortschaft mit weiteren
hübschen, typisch nordischen Häusern. Was ihr in der folgenden Collage außerdem seht (und zwar
rechts oben auf dem kleinen Foto) sind Gestelle, die zum Trocknen von Fisch dienen.




In der nächsten Collage seht ihr dann schon Bilder, die ich in der Umgebung des Hafens von   
Reykjavik aufgenommen habe. Viel näher würden wir dem Zentrum der isländischen Hauptstadt
wohl nicht kommen ....

 ... dachten wir jedenfalls zu diesem Zeitpunkt noch!

Denn im ursprünglichen Reiseplan war vorgesehen, dass wir Island an diesem Tag (also am
5.6.2017) um 17 Uhr verlassen und am 7.6. um 8 Uhr morgens in Kirkwall ankommen würden,
 dem Hauptort der schottischen Orkney-Inseln. Auf diese Station hatte ich mich bereits sehr
gefreut, denn die Orkneys sollen wunderschön sein und wir hatten dort außerdem wieder
einen tollen Ausflug in ein Naturparadies gebucht.

Doch es sollte anders kommen: Auf dem Weg zu den Orkneys herrschte Sturm - Windstärke 9
und über fünf Meter hohe Wellen, wenn ich mir das alles richtig gemerkt habe. Deshalb ersuchte
der Kapitän um Verständnis für seine Entscheidung, nicht zu den Orkneys zu fahren. Stattdessen
würden wir einen Tag länger in Reykjavik zu bleiben und dann gleich direkt nach Hamburg
schippern. (Die Kosten für bereits gebuchte Ausflüge würden wir natürlich rückerstattet kriegen.)





Wir nahmen es mit Gleichmut - wenn eine Türe zugeht, geht eine andere auf.
Auf Windstärke 9 hatten wir sowieso ähnlich wenig Lust wie der Kapitän, und so würde sich
für uns immerhin die Gelegenheit ergeben, die Hauptstadt von Island doch noch ein bisserl
kennenzulernen.

Zuvor hatten wir aber noch eine abendliche Herausforderung zu bestehen.
Denn diesmal lautete das Kleidungsmotto "Themenparty weiß". Das alles war zwar nie ein "Muss",
aber wir spielen ja durchaus gerne mit bei solche Challenges - wenn wir können. Herr Rostrose hatte
immerhin ein weißes Hemd und eine Hose in Beige zu bieten. Aber ich? Ihr habt ja meine  
Reise-Capsule-Wardrobe gesehen. Da waren die Hauptfarben grün und rot sowie messing- oder
senfgelb - und auch ein paar kombifreundliche Klamotten in schwarz hatte ich dabei.

Glücklicherweise hatte ich einer spontanen Eingebung folgend ganz zum Schluss auch noch mein
cremeweißes Häkeloberteil eingepackt! Und das durfte jetzt zusammen mit Schwarz die Hauptrolle
spielen. Das Tuch, das ich mir um den Dutt gewunden habe, ist in drei Farbabschnitte geteilt:
messinggelb, weiß und grau, jeweils mit schwarzem Muster. Ihr könnt euch diesen Schal HIER
genauer ansehen. Für den "weißen Abend" achtete ich darauf, dass er so gewickelt ist, dass nur
der weiße und der graue Teil zu sehen sind:





Hier unten dann noch ein paar weitere Fotos des "weißen" Abends - im Uhrzeigersinn:
Herr Rostrose und ich an unserem Tisch im Speisesaal. Unsere netten Tischnachbarn aus Kärnten
waren ebenfalls in weiß bzw. weiß mit schwarz gekleidet und sie waren auch auf dem Foto drauf,
aber ich weiß nicht, ob es ihnen recht wäre, in meinem Blog zu erscheinen, deshalb zeige ich nur
"unsere" Bildhälfte. Das nächste Bild soll nicht dazu dienen, euch meine Stirnfalten bzw. meine
Narbe auf der linken Stirnseite näher zu zeigen, und auch nicht meine paar weißen Haare, die an
diesem Abend immerhin zum Motto passten - sondern ihr könnt euch ansehen, dass ich sogar weißen
Lidschatten verwendet hatte. Daneben und darunter seht ihr meinen Göttergatten mit unserem
netten indonesischen Zimmerboy namens I Putu, unten dann nochmals ich beim Grinsen und
Edi mit unserem reizenden Tischkellner Hery, ebenso aus Indonesien.





Fortsetzung folgt!


Mit diesem Post bin ich bei folgenden Blogparaden dabei:
Natur-Donnerstag von Ghislana / Jahreszeitenbriefe,
und Sabines Aktion Outfit des Monats. Und bei den 
"Modischen Matronen" Beate, Natalia und Tina

Vielen Dank für eure lieben Zeilen zu meinem vorigen Posting Adventzeit in Rostrosenhausen!
Nicht vergessen: Am 15.12. geht's mit ANL weiter!


 Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße
und eine schöne dritte Adventwoche,
eure Traude
๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑


Hier könnt ihr euch zu den einzelnen Kapiteln meines Reiseberichtes klicken:


Kommentare:

  1. Ich lass dir mal wieder Grüsse da..... immer schön, deine Berichte zu lesen!
    Herzlichst
    yase

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  2. Verkantenn ist natürlich nix. Hast wieder den Berg nauf gschaut, statt ins Tal?
    Ich hoffe Deine Blessuren sind einigermaßen schnell verheilt und Du hast den Rest das tollen Urlaubs nicht darunter gelitten?
    LG Sunny

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    1. Was heißt denn hier "WIEDER den Berg nauf gschaut"??? ;-) Ja, die Blessuren sind schnell verheilt, danach hat mir dann eher die am Schiff eingefangene Bronchtis Probleme germacht ;-))
      Alles Liebe, Traude

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  3. Liebe Traude,

    es ist schön, dich auf deinen Reisen zu begleiten.
    Herzlichen Dank für deinen interessanten Bericht.

    Alles Liebe
    Elisabeth

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  4. Liebe Traude,
    danke für weitere , wunderbare Bilder von Island! Diese Landschaft ist wirklich faszinierend!
    Hab einen wundervollen und zufriedenen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  5. Die Lagune ist sehr schön und 37 Grad warmes Wasser klingt himmlisch, liebe Traude. Vielleicht schafft Ihr es ja irgendwann nochmal auf die Insel und Du kannst das Bad nachholen. Ich weiß nicht, ob mein Magen dem Schwefelgeruch standgehalten hätte, aber wenn, hätte ich ganz viele Nahaufnahmen von den Steinen gemacht. Die vielen fantastischen Muster und Strukturen sind tolle Inspirationen für textile Kunst. Wie gut, dass Du nicht schlimmer gestürzt bist!!!
    Schick siehst Du aus in dem schwarz-weißen Outfit. Dieses Häkeltop liebe ich ja sowieso sehr.
    Viele liebe Grüße und hugs,
    Julia

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  6. Die Landschaft ist wirklich einzigartig. Bestimmt spannend, diese heißen Quellen. Zu einer Entspannung im warmen Thermalwasser hätte ich auch nicht nein gesagt. Erinnere mich noch gerne an einen Aufenthalt im Jodbad! Es war einfach herrlich entspannend!
    Dein weißes Outfit sieht aber auch sehr chic aus! Das von H. Rostrose natürlich auch!
    Viele Grüße von
    Margit

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  7. Liebe Traude,
    eigentlich unnötig zu sagen, wie schön es ist, von dir wieder zu einem neuen Trip auf Island entführt zu werden. Wusstest du, dass dieses abgeschiedene kleine Land zuletzt eine Zuwachsrate an Tourismus von 40% gehabt hat und man über eine Einreise- und Ausreisesteuer nachdenkt? ( Ich habe das auch gerade erst gelesen.) Im Gegensatz zu anderen Touristenzentren, denke ich, sind die Islandfahrer ehrlich interessiert, das besuchte Land wirklich kennenzulernen. Von daher wäre eine solche Maßnahme schade.
    Für mich ist immer der Gegensatz zwischen den Häuserblocks der Hauptstadt und den malerischen Häusern draußen auf dem Land bemerkenswert. Vermutlich haben etliche Städter so ein Häuschen in der Einsamkeit?
    Man hätte mich auch nicht aus einem warmen herausbekommen!
    Weißer Lidschatten, da hast du an alles gedacht, auch an den schicken Häkelumhang. Meistens überlegt man hin und her, was mit soll auf die Reise, und dann fehlt am Ende immer etwas.
    Hoffentlich warst du schnell wieder hergestellt ich deinem Umknicken!
    Ganz liebe Grüße an euch beide
    Felicitas

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    1. ...muss heißen: aus einem warmen Bad
      LG Felicitas

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    2. Liebe Felicitas,
      ich wusste bisher nur, dass Island immer interessanter für Touristen wird und deshalb auch mehr Übernachtungsmöglichkeite geschaffen werden - den Prozentsatz kanne ich nicht und dass man über eine Steuer nachdenkt, auch nicht... Habe letzteres aber gegoogelt und offenbar geht es hier darum, dass die Besucher einen Teil zum Naturschutz beitragen sollen. Wenn es tatsächlich so ist, hätte ich nichts dagegen, denn die wundervolle Natur in Island sollte geschützt und geschätzt werden (wie jede Natur, die noch vorhanden ist)!
      Es dürfte wirklich so sein, dass viele isländische Städter ein kleines Ferienhaus in der Einöde haben, jedenfalls haben wir das auch von unseren Reiseleitern so gehört - und angeblich suchen auch viele, die in einem Fischerdorf wohnen, auf diese Weise vorübergehend das Weite... Denn die Fische werden dort ja auf Gestellen getrocknet, was vor allem im Sommer nicht sehr gut riecht. Und um dem Geruch zu entkommen, kaufen sich diejenigen, die es sich leisten können, daher ein Häuschen in den Bergen und grünen Hügeln, möglichst weit weg von allen Fischgerüchen ;-)
      Mein weißer Lidschatten ist Teil eines praktischen mehrfarbigen Sets, das ich mithatte, und wird sonst nicht sehr oft von mir verwendet - so gesehen war es toll, dass er mal Gelegenheit bekam, die Hauptrolle zu spielen... Stimmt, irgendwas fehlt immer aber ich bin eigentlich ganz gut im Improvisieren...
      Mein Bein war nur blau, das war nichts Schlimmes. Danach wurden wir dann leider wirklich krank, das hat uns beiden ziemlich zu schaffen gemacht...
      Herzliche Grüße und einen schönen Abend noch!
      Traude

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    3. Liebe Traude,
      wenn das Geld für den Naturschutz ausgegeben wird, ist dagegen wirklich nichts einzuwenden. An den Badeorten Norddeutschlands sind Kurtaxen völlig normal, damit soll der Strand z.B. sauber gehalten werden. Aber leider wird es auch für andere Projekte, die Touristen anziehen sollen ausgegeben.
      LG
      Felicitas

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  8. Liebe Traude, vielen Dank für diesen weiteren tollen Reisebericht über Island. Bevor man sich mit Windstärke 9 auseinandersetzt macht man doch lieber Städte-Sightseeing, das verstehe ich gut. 5 Meter hohe Wellen sind auch nicht gerade zu unterschätzen. Aber wie heißt es so schön, wer eine Reise macht, hat etwas zu erzählen :)

    LG Kathrin

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  9. nba.. das mit dem Aussrutschen hättest du dir sicher gerne erspart ;)
    wie die Windstärke 9 (kann ich auch nicht ab ;) )
    noch einmal schöne und interessante Bilder
    schade dass der See vom Allgemeingut wieder von der "Bossen" eingeheimst wurde
    und dann nur gegen Bezahlung zu nutzen ist
    Kommerz regiert die Welt..
    und der "weiße Abend" war sicher ein Erfolg
    liehe Grüße
    Rosi

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    1. Ja, das ist echt typisch - alles, was mal Allgemeingut war, wird zu Goldgruben gemacht. Bei uns in der Nähe Wiens gab es z.B. viele Baggerseen, wo man einfach mal nach der Arbeit hineinspringen konnte. Inzwischen entstehen dort rundherum neue Häuser, das nennt sich dann wohnen am Badeteich, un d Zutritt haben natürlich nur die Anrainer (was ich verstehen kann) - oder es wird ein öffentliches Schwimmbad daraus, bei dem man Eintritt bezahlen muss...
      Alles Liebe, Traude

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  10. Ach, wenn sich deine Fotos sehe, bekomme ich Fernweh. Ich glaube, ich muss Island jetzt auch dringend auf meine Reise-Wunsch-Liste setzen, denn du hast es mir richtig schmackhaft gemacht.
    Dein Outfit ist wie immer wunderbar.
    GLG Sigrid

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  11. welch ein gigantischer Post****.und was für ein Tripp!..und die wunderschönen Fernreisebilder, ein Erlebnis sie zu sehen obwohl ja hier gerade Winter mit Schneeschauer und Stürmen ist...dazu noch himmelssakrakalt" ist....obwohl du ja nun auch den Sturm auf dem Wasser und Land kennst...)9 ist ziemlich happig!
    umsolieber hab ich mir all deine Reisebilder angesehen liebe Traude..dazu du abends im Häkelteil als Umhang, sehr, sehr verführerisch mit dem hochgesteckten Haar....
    gefällt mir aber Hallo sehr gut...
    herzlichst Angel.

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    1. ...ein Nachsätzle noch: fast hätt ichs vergessen vor lauter Kommentieren....und klar bin ich obwohl schon so lange her, du dir bei dem Sturz nicht weiter was ernsthaft gemacht und dir geschadet hast, wäre unangenehm gewesen die weitere reise mit mehr als blauem Fleck zu gestalten...

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  12. Hallo Traude,
    also, auf den Bildern von der Blauen Lagune ist aber nicht zu erkennen, daß sie nur durch Busfenster geschossen sind. Wir wollten da nicht rein, es war uns einfach zu teuer und zu ininteressant. Ich habe es nicht bereut.
    Die weiße durchsichtige Bluse sieht sehr schön aus, gefällt mir.
    Liebe Grüße, Andi

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  13. Liebe Traude,
    da musste ich echt schmunzeln. Diese Stelle habe ich während meiner Islandreise auch gesehen und mich verliebt und witzigerweise (ok es war bei mir echt schmerzhaft) bin auch ich dort gestürzt.
    Aber trotzdem würde ch diesen Ort immer und immer wieder besuchen. Wundervoll.

    schau gerne auf meinem BLOG vorbei und auf INSTAGRAM

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    1. Hallo du Liebe!
      Ja, der Hang hat es in sich, überhaupt wenn er matschig ist... Aber die Gegend ist wunderschön!
      LG Traude

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  14. Liebe Traude, herrjeh das tut mir leid dass Du Dich verletzt hast. Und auch dass es mit den Orkney Inseln nicht geklappt hat. Aber es ist wie Du sagst, eine andere Tür geht auf.
    Danke für die wunderschönen Fotos und fürs mitnehmen. Ich finde Dein schwarz weiss Outfit bezaubernd.
    Liebe Grüße Tina

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    1. So schlimm war es wirklich nicht, liebe Tina - einfach nur eine blaue Haxe. Die Bronchitis danach hat mich viel mehr zurückgeworfen... Ja, und das mit den Orkneys ist schade, aber ich glaube, dass wir dort einfach ein andermal extra hinfahren...
      Ich nehm dich immer gern mit! :-)
      Alles Liebe, Traude

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  15. Diese Bilder, immer wieder schön - deine Reise nochmal mit zu erleben. Ich könnte mir richtig vorstellen, dort meinen Altersruhestand zu verbringen. LG Romy

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    1. Ich fürchte nur, ohne Lottosechser könnten wir uns ein Leben dort nicht leisten. Island ist verdammt teuer in Sachen Lebenserhaltungkosten. Die Reiseleiter, die wir dort hatten, versuchen sich alle ihre Rente aufzubessern, die für unsere Verhältnisse sehr, sehr hoch ist, aber für isländische Verhältnisse dann doch zu wenig, um sich kleine Extras leisten zu können...
      LG Traude

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    2. das klingt nicht so gut.....aber träumen darf man ja ;-)

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  16. Liebe Traude,
    sehr beeindruckende Fotos hast Du uns gezeigt. Und wie immer habt Ihr viel unternommen, an dem Du uns teilhaben lässt.
    Dein Zickzacklauf ging ja leider nicht ganz so gut aus. Wahrscheinlich wäre ich ebenfalls Zickzack gelaufen. Allerdings ziehe ich auch blaue Flecken irgendwie magisch an. Einmal irgendwo gestoßen und schwupp, schon ist er da, der blaue Fleck. Ich hoffe, es hat nicht allzu sehr geschmerzt.
    Übrigens, die blaue Lagune, mit ihren 37-39 Grad hat ja richtige Badewannentemperatur. Toll!! Auch die Farbe des Wassers ist einfach einmalig.
    LG
    Astrid

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  17. My god you took so many photos.. I wouldn't blame you though. I would have done the same thing :P
    Loving the greenery.. I'd rather spend my life in greenery and beaches than snow and mountains :P
    Loving your bandana style.
    Thank you so much for your wonderful comment on my last post.

    Maybe you’d like to see my new post: Why I am thankful for 2017 + iPhone case design

    Don’t forget to follow me on Google Plus

    Much Love
    Akanksha
    Fictitious Fashion

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  18. Ein Bad in der "Blauen Lagune", hätte ich mir nach Möglichkeit
    nicht entgehen lassen!
    Ein schöner, abwechslungsreicher Beitrag mit tollen Naturaufnahmen!
    LG Heidi

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