Reisebericht "Fachwerk und Feinschmeck" - Elsass 2011

Teil 1

Gedeckte Brücken (Ponts couverts), Teil der ehemaligen Stadtbefestigung am Eintritt der Ill in das Stadtzentrum von Straßburg.
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Servus und Salut, Ihr Lieben,

Jetzt ist es so weit und ich lüfte endlich das "Geheimnis" unseres französischen Reisezieles, von dem die Mitbringsel meiner beiden letzten Posts stammen :o)

Schwan auf dem Fluss Ill - eine Aufnahme, die meinem Göttergatten gelungen ist und die zu meinen Lieblingsbildern dieses Kurzurlaubs gehört
Noch ein Lieblingsfoto (das mir in der Schwarz-Weiß-Bearbeitung am besten gefällt), diesmal von mir geknipst: Straßenmusikanten vor dem Straßburger Münster

Ja ihr Lieben - wir waren im wunderschönen
Elsass
Einige sind dahinter gekommen, und manche von euch kennen diese traumhafte Region ja bereits, weil sie nah an der Grenze zu Deutschland liegt. 
Wir Ost-Österreicher müssen uns leider ein bisschen mehr Zeit für die Fahrt nehmen, aber die Reise hat sich absolut gelohnt! 
Mit alljenen von euch, die diesen Teil Frankreichs noch nicht kennen oder gern mal wieder einen Kurztrip ins Elsässische unternehmen wollen, möchte ich heute gern einen Spaziergang durch die 
unternehmen:


Da meine Tochter eine Ausbildung zum Konditor macht, hat es mir dieses schmucke Ladenschild einer Straßburger Konditorei - der Patisserie Winter - natürlich ganz besonders angetan!
Und überhaupt hat man hier einen starken Bezug zu süßen Sachen - der Kougelhopf, ein speziell geformter Napfkuchen, ist eine Elsässische Spezialität (bei uns heißt er Gugelhupf ... und ist eine österreichische Spezialität *ggg*)

Leckermäuler werden hier auf Schritt und Tritt verlockt!
 
Franzosen, die auf sich halten, sind natürlich mit einer Stange Baguette unterwegs! Das Haus im Hintergrund, in dem das Restaurant Chez Michel untergebracht ist (8 Rue d'Austerlitz, 67000 Strasbourg) ist übrigens mit Neidköpfen verziert - mittelalterlichen Symbolen, die das Böse abhalten sollen.
Von den wunderschönen, gut erhaltenen Fachwerkhäusern war ich absolut begeistert! Und ebenso vom Blau des Himmels und den Temperaturen: Um die 25-27 Grad Celsius Ende September!
Bei einer Bootsfahrt auf der Ill lernten wir unter anderem das malerische Gerberviertel Petite FranceKlein Frànkrich kennen.
Die "Gerwerstub" in "Petit France" und Eduard, mein Göttergatte, auf dem Münsterplatz vor dem Kammerzellhaus / Maison Kammerzell, einem reich verzierten Fachwerkhaus aus dem 15. Jahrhundert.

Nostalgie wird hier einfach noch groß geschrieben!
Blick in den Chor der Thomaskirche
Die Kirche ist auch bekannt für zwei bedeutende Orgeln – an einer hat im Jahr 1778 Wolfgang Amadé Mozart gespielt, die andere wurde 1905 nach Plänen Albert Schweitzers gefertigt.
 
Natürlich durfte der Genuss eines echt-elsässischen Flammkuchens nicht fehlen!


Teil 2
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Ein Zeichen höchster Handwerkskunst - das Hauptportal des Straßburger Münsters (Liebfrauenmünster / frz. Cathédrale Notre-Dame)

Wollt Ihr noch ein bisschen mehr von der schönen Stadt
Straßburg /Strasbourg
 sehen? Es gibt hier ja sooo viele wunderbare Ecken (und Rundungen ;o)) zu entdecken, dass ich kaum aufhören kann, sie euch zu zeigen!
Überall sieht man hier solche schönen nostalgischen Hauszeichen /  Der Drachenkopf ist ein Detail an der Fassade des Liebfrauenmünsters
Bei dieser "Pfifferbriader"-Tafel musste ich an den "Rattenfänger von Hameln" denken...
Straßburgs Gassen und Straßen werden mit Schildern in zwei Sprachen bezeichnet: in Französisch und Elsässisch (auch „Elsässerdeutsch" genannt - manchmal erinnert mich das Elsässische allerdings ans Wienerische, z.B. beim obigen Pfifferbriader-Schild: "Briader" ist auch im Wiener Dialekt das Wort für "Brüder", statt "Gässel" sagt man bei uns "Gasserl" usw.)
Das süße Kätzchen saß auf einem Fensterbrett, genoss die traumhaft warme Herbstsonne und beobachtete uns neugierig

Ein berühmter Sohn Deutschlands verbrachte viele Jahre in Straßburg und bekam daher ein Denkmal gesetzt: Johannes Gutenberg, ca. 1400-1468, der als Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Metall-Lettern und der Druckerpresse gilt

Etwas, das ich bisher nur aus den USA kannte: ein ganzjähriger Weihnachts-Laden...
Außer schönem Fachwerk ...
... begegnet einem hier auch immer wieder beeindruckende Steinmetzkunst.


Ebenfalls beeindruckend: Am Straßburger Münster soll zu Beginn des 14. Jahrhunderts auch ein weiblicher Steinmetz tätig gewesen sein: die Steinmetzin Sabina von Steinbach


Solltet ihr jetzt noch immer nicht "genug" von Straßburg haben, besucht doch mal
Christine auf ihrem schönen Blog Casafiore - hier und hier sind ihre beiden sehenswerten Straßburg-Beiträge :o)

Teil 3

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Macarons aus dem Elsass :o)


...- entdeckt und gekauft in der wunderschönen Stadt
Colmar!

Doch Colmar hat nicht bloß Leckereien zu bieten, sondern noch sehr viel anderes, schaut mal:
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Das historische Stadtbild Colmars wird von den Kanälen im Viertel Krutenau
(oft auch Petite Venise, also Klein-Venedig genannt)
und Jahrhunderte alten Fachwerkhäusern geprägt.
Auf dem Foto seht ihr den Kai Poissonerie
am Fluss Lauch und rechts die attraktive Markthalle.

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Ein Blick in die Altstadt - und hinauf zum blauen Himmel:
Ach seufz, welch traumhaftes Wetter wir Ende September noch hatten!
Falls es bei euch zur Zeit auch so kalt ist wie bei uns, dann wärmt euch
doch einfach mit mir gemeinsam an diesen Bildern :o)
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Auf Schritt und Tritt wird man hier 
mit Geschichte konfrontiert.

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So zum Beispiel auch beim Geburtshaus von Auguste Bartholdi (1834-1904), 
 dem Schöpfer der Freiheitsstatue in New York:
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Zum Beispiel wurde der Fontaine Schwendi von Bartholdi
errichtet (im Jahr 1898) - zu Ehren von Lazarus von Schwendi 
(einem Staatsmann und General unter drei Kaisern im 16. Jahrhundert,
der u.a. den Weinbau im Elsass förderte).
Die Statue von Martin Schongauer (Bild unten)
ist ebenfalls ein Werk von Frédéric-Auguste Bartholdi.
Sie steht beim Musée d’Unterlinden.

Und hier eine noch etwas ältere Geschichte:
Mehr als hundert (Neid-)Köpfe schmücken die Fassade 
des Maison des Têtes (erbaut im Jahr 1530) - 
wie auch bei diesem Haus in Straßburg sollten die Köpfe 
böse Einflüsse von den Bewohnern abhalten.

Das Martinsmünster zu Colmar
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Ganz besonders angetan haben es mir auch die alten (oder im alten Stil gehaltenen) Ladenschilder und Hauszeichen.
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Dieses Fachwerkhaus mit der hölzernen Eckfigur stammt aus dem Jahr 1419! Was es wohl alles schon erlebt hat?

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Das Lokal auf dem Foto unten ist bestimmt nicht ganz so alt,
verzaubert jedoch mit nostalgischem Charme: 
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Blick auf die Lauch und das Romantik-Hotel Le Maréchal
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Was hier so lecker aussieht, ist nicht wirklich genießbar - es handelt sich bei diesen "Torten" nämlich um Seifen!

Aber diese Patés und Tartes (bwz. Tourtes) sind alle echt:
 
Und diese verführerischen Köstlichkeiten ebenfalls! In diesem Laden haben wir übrigens auch unsere süßen "Mitbringsel" erstanden - :o) ihr wisst schon:
Leider sind sie mittlerweile bis zum letzten Krümelchen verputzt...
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Ja, und hier seht ihr mal wieder Herrn und Frau Rostrose...
Wie euch vielleicht auffällt, strahlt Frau Rostrose übers ganze Gesicht, während der Rostroserich etwas erschöpft dreinschaut.

 Ich mutmaße, dass seine Erschöpfung nicht nur mit dem
ausgedehnen Stadtbummel durch Colmar zusammenhängt,
sondern auch mit dem Inhalt des Sackerls (der Einkaufstüte)
in seinen Händen. Denn wenn ihr genau hinseht, stammt
dieses Sackerl von Maisons du Monde und ist somit voll mit
Teilen jener Beute, die ich euch
hier und hier bereits gezeigt habe *ggg*.
Ja, so etwas kann selbst die stärksten Männer umhauen ;o)
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Teil 4

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Wie versprochen, geht es heute in die wunderschöne,
in herbstliche Farben getauchte Landschaft der
Vogesen!
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 Hier leben unter anderem die hübschen
"Vaches vosgiennes" oder Vogesen-Rinder.
Man erkennt diese Rinderrasse an ihrer spezielle Fellzeichnung.
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Wir bekamen dazu folgende nette Erklärung:
"Die Vogesen-Rinder sind schwarze Kühe 
mit einem weißen Rahmen."
Wir sind an einigen vorbeigekommen, doch gelang es uns nie,
diese Kühe und ihre typische Zeichnung 
fotografisch gut erkennbar einzufangen -
daher hier zwei Bilder aus dem Internet:
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Bildquelle: de.wikipedia.org

Bildquelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Vogesenrind-Herde.jpg&filetimestamp=20090608083018
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Aus der Milch der „Vaches vosgiennes“ wird der  
Münsterkäse 
hergestellt, für den diese Region unter anderem berühmt ist.
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Und weil wir eine Münster-Käserei besuchen wollten, 
fuhren wir wieder von den Bergen herunter 
in jene hügelige Landschaft, in der der Wein so gut gedeiht, 
für den das Elsass ebenfalls berühmt ist.
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Ein Weinstock reiht sich an den anderen, ein Weinberg an den nächsten ...

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 Hier nahmen wir in der Käserei
“La Graine au Lait”
(eine Cooperative von 25 jungen Landwirtschaftsbetrieben,
die den Münster-Käse nach alter Tradition herstellt)
 an einer Führung und Käseverkostung teil.
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Diese Kühe ließen sich wenigstens fotografieren ;o)
Hier sahen wir u.a. eine Sammlung nostalgischer Käserei-Utensilien ...
... gemalte Vogesen-Kühe ...
... Käse-Etiketten ...
... und stapelweise Münsterkäse!
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Natürlich "mussten" wir nach der Verkostung 
auch den einen oder anderen Käse (sowie die wunderbare Milchmarmelade
gut verpackt zu uns nach Hause mitnehmen. 
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Teil 5 
 
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Heute zeige ich euch
Bilder des hübschen Städtchens

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Direkt an die Stadtmauer lehnt sich eine schmucke Biscuiterie 
mit himmelblauen Fensterläden an.
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 Wenn wir vorher schon viele Orte im Elsass "putzig" und "entzückend" fanden, dann trifft das auf Obernai erst recht zu!
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Obernai wurde im Jahr 778 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
Zu Beginn des 13. Jahhunderts gehörte es zur Abtei Ottilienberg. 
Daran erinnert noch einiges in der Stadt, z.B. der Name dieses Hotels.
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Im Jahr 1240 wurde Obernai als Stadt anerkannt. Es gab viele Höhe- und Tiefpunkte - wie in der gesamten Geschichte des Elsass: Wohlstand (durch Handwerk und Weinbau), Zerstörung und Wiederaufbau, denn hier war immer umstrittenes Gebiet. Doch zum Glück blieb Obernai von den Verwüstungen des 2. Weltkrieges verschont und konnte sich so seinen puppenstubenhaften Charakter erhalten.
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Auch das Lokal, das wir für unsere Mittagsrast aussuchten ("Les petites Casseroles") sieht außen und innen wie eine Puppenstube aus:
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Seht nur: An der Fassade hängen lauter Teddybären ...
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... und drinnen finden sich z.B. solche schönen alten Nähmaschinen! Auch essen konnte man hier köstlich!
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Ein paar Häuser weiter wurden diese Bärchen feilgeboten.
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Und auch hier wieder solch ein traumhaft nostalgisches Ringelspiel - wie in Straßburg!
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Hej, das war ja eine Überraschung! Wußtet ihr, dass unsere liebe Mämstin Eve in Obernai eine Boutique führt?! ;o)
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Doch auch die anderen Läden und Lokale waren nicht übel... 
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Ich hoffe, ihr hattet wieder Spaß an dem gemeinsamen Spaziergang! :o) 

Teil 6
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Auf den ersten drei Bildern seht ihr Guebwiller
die Ortschaft, in der wir gewohnt haben. Guebwiller liegt wunderschön eingebettet 
und bietet einige Sehenswürdigkeiten - unter anderem die Kirche Notre-Dame
von Louis Beuque, die das größte klassizistische Kirchengebäude im Elsass ist 
(errichtet 1760–1785) - siehe Collage, Bild links oben und rechts unten:

Im Zentrum von Guebwiller gibt es große Kräuter-Schaubeete, die Augen und Nase erfreuen.
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Auf der Collage seht ihr außerdem eine blaue Hauswand mit dem Portrait von
Er war einer der berühmtesten Söhne Guebwillers - ein bedeutender Keramiker des 
Historismus und Jugendstils. Das Musée du Florival in Guebwiller besitzt die größte Sammlung seiner Arbeiten. Dieser wunderschön bemalte Teller zählt zum Beispiel zu Decks 
Werken (und hier könnt ihr euch weitere Bilder ansehen):
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Bildquelle: http://www.alaintruong.com/archives/2008/09/05/10477486.html
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 Und dies hier war unser nächstes Ausflugsziel - die 
(zu deutsch Hohkönigsburg):
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Die Burg ist eines der meistbesuchten Ausflugsziele in Frankreich. 
Sie liegt zwischen Strasbourg und Colmar am Osthang der Vogesen.
Die ursprüngliche Burg wurde im 12. Jahrhundert erbaut; im 15. Jahrhundert wurden umfassende Befestigungsarbeiten durchgeführt - die jedoch nicht auf Dauer Schutz bieten konnten:
Im Jahr 1633 - während des Dreißigjährigen Krieges - wurde die Burg von den schwedischen 
Heeren belagert und schließlich geplündert und abgebrannt. 

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Danach stand sie fast zwei Jahrhunderte lang leer. Im Jahr 1899 schenkte die Stadt 
Sélestat die Haut-Koenigsburg dem Deutschen Kaiser Wilhelm II. 
Er ließ sie als Ritterburg im Stil des 15. Jahrhunderts wieder aufbauen.

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Im Inneren der Hohkönigsburg kann man unter anderem den Rittersaal, ein Jagdzimmer 
und Wohnräume mit Möbeln besichtigen. 
Doch leider hat sich das Foto-Hochlade-Programm von Blogger heute gesperrt 
und mir nicht erlaubt, weitere Fotos zu laden. Deshalb zeige ich euch die Bilder der 
wunderschönen Wandmalereien, die wir in der Burg zu sehen bekamen, 
sowie einige Aufnahmen von einer Weinverkostung beim nächsten Mal 
in einem separaten Post.

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Teil 7
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Heute biete ich euch die versprochene Fortsetzung zu meinen  
- und gleichzeitig den letzten Teil meines Elsass-Reiseberichtes.

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Aber nun der versprochene Blick in die Burg - und
hier vor allem auf die schönen Wandmalereien und
geschnitzten Figuren:



Da strahlte euer rostiges Röslein sogar "hinter Gittern" ;o)
- und bekam richtig Lust darauf, sich mal wie ein wirkliches Burgfräulein zu fühlen.



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Zum Abschluss nehme ich euch noch mit zu einer Weinverkostung nach
Scherwiller
bei den netten Gebrüdern Ruhlmann.
Traditionellerweise wurde uns dazu ein Speck-Nuss-Kougelhopf gereicht -
der pikant-herbe Geschmack passt wunderbar zum Wein.
Mein Wein-Favorit war übrigens eindeutig der Gewürztraminer!


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Falls ihr euch fragt, was es mit dem Herz und der Flasche auf sich hat,
die ihr in der oberen Collage auf Dächer montiert sehen könnt -
 dabei handelt es sich um einen witzigen Brauch:
Denn auf diese Weise werden in Scherwiller die Häuser
mit heiratswilligen jungen Männern und Frauen gekennzeichnet.

Das Herz steht für eine ledige Frau, die Flasche für einen
Junggesellen, der eine Braut sucht.

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Ich frage mich nur, welche Frau ihr Herz gern an eine Flasche verlieren möchte *ggg*
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Ihr Lieben, und mit diesen Bildern verabschiede ich mich nur
vom schönen Elsass - ich hoffe aber sehr, dass ich 
eines nicht all zu fernen Tages wieder dorthin kommen werde. Und ich freue mich, 
dass ich vielen von euch Lust auf diese traumhafte Region 
Frankreichs gemacht habe!

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Alles Liebe
 (mit vielen Küschelbüschelchen), eure
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Traude
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Kommentare:

  1. Liebe Traude,
    deine Bilder sind wundervoll - ebenso wie deine Elsass-Tipps. Vieles kenne ich schon - manches werde ich, nachdem ich deine Fotos gesehen habe noch oder nochmals besuche. Von uns zu Hause braucht man ca. 10 min ins Elsass über die Brücke in Fessenheim - ich liebe es und ich fühle mich jedes Mal (fast jedes Wochenende) wie im Urlaub, wenn ich dort bin. Vielen Dank nochmals für den tollen Bericht und herzliche Grüße aus der Windmühle
    Iris

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  2. Der Bericht ist ja schon im letzten Jahr entstanden, aber ich habe mich gefreut, dass Du auch auf meinen Spuren gewandelt bist und ich ihn gefunden habe. Viele Motive habe ich auch in meinem Archiv und darüber ein Buch erstellt.In dieser herrlichen Stadt war ich schon zweimal, habe dort zwischen übernachtet.
    Ein schöner Reisebericht, es gefällt mir, dass Du beschreibst was es ist und wie es heißt, Danke!
    Hier ein Link zum Buch, wenn es denn klappt
    http://www.bookrix.de/_ebook-klaerchen-colmar/

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  3. Ich liebe das Elsass und die leckeren Macaroons hmmm. Ich sehe aber du musst da noch mal hin denn Weissenbourg fehlt noch .... und wenn du dort bist gibt Bescheid, ist dann nur ein Katzensprung bis Ettlingen, ich kann dir auch ein gutes Hotel empfehlen ;)
    liebe Grüße Alexandra

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  4. Dein Reisebericht ist so toll, da bekomme ich Lust dort hinzufahren. Urlaubspläne für dieses Jahr gibt es noch nicht so recht - da kommt mir dieser Landstrich gerade recht.
    liebe Grüße
    Gusta

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