Sonntag, 30. Oktober 2016

Katzen, Kürbisse und Kürbisfarben

Servus, Ihr Lieben!


Heute lasse ich mal die Haupt-"Akteure" von Halloween zum Zuge kommen: Kürbisse!
Kürbisfarben (sowie ein paar Herbstgartenfarben) spielen dabei ebenso eine Rolle - und zu einer
echten Halloweenhexe gehören natürlich außerdem Katzen, deshalb sind Nina & Maxwell auch
heute wieder dabei. (Die Fotos von den beiden wurden übrigens größtenteils mit dem "Monster-
Objektiv" aufgenommen, das ich euch in meinem Ritterfest-Beitrag vorgestellt habe ... prima, denn
Monster passen ja auch sehr gut zu Halloween ;o))




Ein paar Klamottenmixe in passenden Herbsttönen gibt es auch wieder zu sehen:
Neben dezentem Braun und Taupe dürfen bei diesem Outfit (mit dem ich an einem Oktobertag im
Büro war) auch ein paar typische Kürbisfarben mitspielen. Die Einzelteile dieses Mixes (und aller
folgenden Ensembles) befinden sich übrigens schon lange in meinem Kleiderschrank und werden
von mir immer wieder neu kombiniert.

 
A short English summary of this post:
Today it's pumpkin-time! I show you some outfits in pumpkin-(or other autumn-)colours*), 
our Halloween-cats Maxwell and Nina, a pumpkin-soup and some autumn-photos of our 
garden. *) I didn't keep the dress of the last outfit-photos - it's just an example of a "no-go" ;o))
Hugs, Traude

 


Der große Hokkaidokürbis wurde nach dem Fotografieren von uns zu einem feinen Süppchen
verarbeitet (Fotos seht ihr ein Stück weiter unten). Der Feuerdorn unserer Nachbarn passt ebenfalls 
gut ins Fabkonzept. 




Hier unten fehlt noch ein passender Hexenbesen, dann ist das Blocksberg-Flugoutfit perfekt, was
meint ihr ;o) Ich habe mich so aber sogar ins Büro gewagt - obwohl die ärmellose Bluse in Orange
ein echtes Schrankmonster ist (speziell für dieses Posting herausgefischt aus der Verkleidungskiste)...
Der Orangeton ist mir eigentlich zu knallig - aber vielleicht färbe ich sie demnächst um (in
dunkelbraun oder weinrot). Oder soll ich sie so lassen - wie denkt ihr darüber?


 


Oben erscheint der Hintergrund des Feuerdorns Türkis, unten ist es die Suppenschüssel 
und meine Bluse. Und man sieht hier deutlich: Meerestöne passen gut zu Braun, Orange und 
Rosttönen. Sie sind Komplementärfarben, d.h. sie sitzen auf der anderen Seite der Farbskala,
und dadurch entstehen zumeist Kombinationen, die zugleich harmonisch als auch spannend
wirken.




Ein Rezept für die Suppe gibt's diesmal nicht - das Internet ist voll mit Kürbissuppenrezepten - 
eins davon findet ihr hier bei mir in diesem älteren Post. Mit diesem Outfit war ich mal nicht
im Büro und auch nicht beim Einkaufen, sondern bei einer Gastroskopie. Denn auch wenn ich
mich um eine positive Lebenseinstellung bemühe, gibt es eindeutig ein paar Dinge, die sich mir
offenbar auf den Magen geschlagen haben ...




Die curry- oder dotter- oder mais- oder senf-gelbe Hose kennt ihr u.a. von meinem
Chili-con-Süßkartoffel-Outfit, das rostige Shirt war bei der Soljanka Austriaca eine
Zutat. Im Halstuch wiederholen sich die Töne von Hose und Shirt, und bei diesem
Herbstmix darf auch noch grün und schwarz eine  Rolle spielen.Und außerdem ein
roter, kamerageiler Kater, der mal wieder unbedingt beim Shooting mitmachen wollte.




Ha, da unten macht er's abermals - und das war natürlich ein anderer Tag als oben. Und er hat
zugegebenermaßen recht: Mäxi passt gut zu all den Herbstfarben! Diesmal gibt auch das Halstuch
(aus Seide - ein Erbstück von meiner Schwiegermutter) die Farbmischung vor: rostige Töne und
Blau. Etwas Grau ist auch dabei - gut so, denn das kommt in den Perlmuttknöpfen des Shirts
nochmal vor. Der Rostton wiederholt sich in der Weste, die ich einst ebenfalls zum Chilioutfit
trug; Jeans und Shirt sind dunkelblau, ebenso wie das Futter der senfgoldnen Steppjacke. Ein
Wiedersehen mit dem Käppi, das euch HIER so gut gefiel, gibt's rechts auch wieder.




Die folgenden Farben passen eher zum Herbstlaub oder zur Blüte der Fetten Henne als
zu Kürbissen. Hier seht ihr auch wieder (fast) ausschließlich Kleidungsstücke, die ihr schon
kennt, wenn ihr regelmäßig bei mir lest - mit einer Ausnahme - denn gemeinsam mit dem
wunderbaren Strickmantel aus dem vorigen Post habe ich mir auch noch weitere Bio-Seiden-
Leggings bestellt, diesmal in Oliv.

(Ein weinrotes Exemplar besitze ich schon länger, das habe ich euch HIER gezeigt.)
Ihr seht hier unten zwei Varianten - mit unterschiedlichen Ketten und mal mit Seiden-
tuch-Gürtel, mal ohne, mal mit reingesteckten und mal mit über die Leggings gezogenen
 Söckchen:




ACHTUNG-ACHTUNG! Für alle, die meine Texte nicht lesen, lest bitte wenigstens den
folgenden Satz: Das Kleid, das ich euch hier unten zeige, habe ich NICHT gekauft! Es
ging nach dem Probieren postwendend zurück an den Absender.

Ich zeige es euch aus zwei Gründen - erstens, weil es zu den Kürbisfarben passt, aber der
zweite Grund ist der maßgeblichere: Ihr schreibt mir in euren Kommentaren sehr häufig,
dass ich wohl "alles" tragen kann. Hier ist der Beweis, dass das nicht der Fall ist. Ich kann nur
Kleidungsstücke tragen, die bestimmte Schnittkriterien erfüllen ... und normalerweise greife
 ich instinktiv schon lange nicht mehr zu Kleidern, bei denen das nicht der Fall ist. Aber
manchmal passiert's eben doch.




Das Bio-Baumwollkleid gefiel mir im Katalog von der Farbe her sehr gut, es gab außerdem
eine Aktion von minus 25 % auf alle Kleider bei Waschb*r und ich fand, dieses Stück wäre
vielleicht eine schöne Ergänzung für meine (eher Hosen-lastige) Herbstgarderobe. Auf den
Katalogfotos sah es eindeutig taillierter aus als es tatsächlich der Fall war. Fall ihr meint, der
schwarze Gürtel mache es besonders unvorteilhaft: DAS hier sind noch die vorteilhafteren
Fotos, die ohne Gürtel zeige ich euch gleich garnicht. Jedenfalls läuft hier einiges falsch: Am
Oberkörper sitzt der etwas steife Shirtstoff nicht gut, in der Körpermitte plustert sich das Kleid
und läst meinen Bauch größer erscheinen, als er ist, dafür legt es sich zu sehr an den Po an, und
die Länge des Kleides ist auch suboptimal - da werden meine Beinproportionen und Besenreißer
weit mehr betont als nötig. Schade, denn die Farbe hätte mir tatsächlich gut gefallen! Aber wie
 ihr wisst, ist mein Kleiderschrank eh nicht allzu leer ;-)




Nun wünsche ich euch noch einen angenehmen Wechsel vom Oktober in den November,
für alle, die das feiern HAPPY HALLOWEEN bzw. einen besinnlichen Allerheiligen- und
Allerseelentag und einen schönen Feiertag! Lasst es euch gut gehen - und falls euch die
Herbsttage mal zu grau werden sollten, dann macht sie euch doch selber bunt! Apropos:
In diesem Zusammenhang auch herzlichen Dank an alle, die mir zu meinem vorigen
(ebenfalls ziemlich bunten) Herbstpost liebe Kommentare hinterlassen haben! Ich hoffe,
ihr habt noch ein bisserl Geduld mit mir - bald werde ich euch wieder auf euren Blogs
besuchen! Für eure bisherigen Verlinkungen bei meinem ANL-Post mit dem Thema Wasser
will ich euch auch sehr danken - und ich hoffe natürlich darauf, dass ihr noch weitere Beiträge,
die die Welt ein bisserl besser machen, dort verlinkt. Bis zum Abend des 1. November habt ihr
dazu die Möglichkeit.


Ganz herzliche rostrosige Grüße
von eurer Traude 
Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +
 

PS:
Außer bei Elas Schrankmonstern verlinke ich diesen Beitrag auch noch bei Sunnys
  bei Ines Meyroses Modejahr 2016, (denn auch wenn ich keines der Outfits noch tatsächlich zu einem  
"Frühstück mit Freunden" getragen habe, sind hier einige dabei, die dafür gut in Frage kämen). 
Wegen der nachhaltig genützten Kleidungsstücke verlinke ich den Beitrag außerdem bei 
A NEW LIFE! Bei Natalias Midlife Fun habe ich auch noch rasch nachträglich verlinkt -
ist doch dort das Thema "Pumpkin & Squash" ;o)) 


Dienstag, 25. Oktober 2016

Kalte Herbsttage und buntes Laubrascheln


Servus, ihr Lieben!
 


Wie euch ja wahrscheinlich schon aufgefallen ist, verfüge ich über einen durchaus 
abwechslungsreichen Klamottenfundus. Eigentlich käme man nicht auf die Idee, dass da
irgendein Mangel herrschen könnte. Und doch fehlten mir bis vor kurzem ein paar richtig
warme Kleidungsstücke - und wenn ihr jetzt nicht wisst, was ich meine, empfehle ich euch
Punkt 3 von Beates Blogartikel "winterwarm".


 
A short English summary of this post:
Today I'll show you some autumn shopping - a wonderfully warm knit coat made from organic merino 
wool, a "golden" (or mustard) quilted jacket, a jacket for nordic walking and two sweaters from 
cashmere and silk. My cats Nina and Maxwell were walking through our autumn garden and looking 
for colorful foliage.
Hugs, Traude 
 





 
Zu Polyacryl- und Polyesterwolle habe ich schon lange nicht mehr gegriffen, zu Schafwolle
allerdings auch nicht, und so besaß ich zwar einige Baumwollpullover und -westen, aber es
gab einen gewissen Mangel an Pullovern und Jankern aus Naturwolle oder an einer atmungs-
aktiven Jacke, die sich auch an kalten Tagen gut zum Walken eignet. 

 Wie ihr erkennt, schreibe ich in der Vergangenheitsform, denn mittlerweile habe ich diesen
"Notstand" zum Glück behoben - noch rechtzeitig, ehe aus der fast sommerlichen September-
wärme die fast winterliche Oktoberkälte wurde.




Gerade als ich beschloss,
mich mal bei einem Umweltversand wegen einer so richtig warmen Jacke umzusehen, bekam
 ich praktischerweise einen 20-Prozent-Gutschein von Waschb*r zugesandt. Das war auch gut so,
denn als ich mich durch das Angebot blätterte, verliebte mich natürlich mal wieder ausgerechnet
in eins der hochpreisigsten Produkte: in einen Strickmantel aus Bio-Merionowolle in meinen
"Energiefarben" rot und grün. Zum Glück habe ich heuer so wenig Kleidungsstücke gekauft,
dass mein diesbezügliches Budget noch einiges verkraften konnte, und so wurde der Kurzmantel
(oder die Langjacke) mein :o)





Ihr seht ihn hier unten in verschiedenen herbstlichen Kombinationen, und ich kann euch nur
sagen, ich haben selten so weiche, angenehme Wolle gefühlt, er ist wunderbar warm, tailliert
geschnitten, keine Spur von kratzig - und somit ein Kleidungsstück, das ich garantiert lange
gerne tragen werde! (Die Teile, mit denen ich den Strickmantel oben und in den folgenden
Collagen kombiniert habe, gibt es alle schon lange in meinem Fundus; ihr habt sie allesamt
schon hier im Blog gesehen.)




Mit diesem Kauf bin ich also schon mal sehr glücklich - und er war ja schließlich auch vorgesehen.
Die folgenden beiden Ankäufe waren nicht ganz so geplant, denn eine bunte Steppjacke hatte ich
ursprünglich nicht wirklich auf dem Radar - Tatsache ist allerdings, dass ich meine gut geschnittene
dunkelblaue Steppjacke vor zwei Jahren an meine Tochter verschenkt habe, weil sie eine brauchte,
und nun nur noch ein sehr dick-machendes Exemplar besaß, das ich eigentlich bestenfalls zur
herbstlichen Gartenarbeit tragen will, aber nicht, wenn ich zur Arbeit gehe etc.


Und dann leuchtete mir beim Kaffeeröster dieses messing- oder senfgelbe Stück mit dunkel-
blauem Innenleben entgegen... und ich war hin und weg. Denn Gelbtöne wie diese mag ich so
richtig, richtig gern. HIER habe ich euch z.B. von meinem goldgelben Kostümjäckchen erzählt,
das ich so lange trug, bis es mir quasi vor lauter Zerschlissenheit vom Leib fiel.


Dieser Mix heißt bei mir "Golden October" ;-)


Mag sein, dass dieser Kauf jetzt nicht so ganz unter meine höchstpersönlichen ANL-Kriterien
fällt, denn ich habe zugegebenermaßen nicht lange darüber nachgegrübelt, ob ich die Jacke jetzt
wirklich brauche und ich habe mich auch nicht darum gekümmert, ob sie Bio oder Fair trade
erzeugt wurde. Auch wenn ich mit der anderen Steppjacke wie das Michelinmännchen aussehe,
gibt es außerdem durchaus mehrere Herbst- und Winterjacken oder -Mäntel in meinem Besitz.

Ich sage jetzt einfach, wer ohne Fehl ist, werfe den ersten Stein, denn hier ist einfach meine Lust
auf diese strahlende Farbe mit mir durchgegangen, und sie hat mir heuer schon manchen düsteren
Oktobertag verschönt. So extra-goldgelb wie in der oberen Kombination bin ich damit natürlich nicht
immer unterwegs, aber neulich hatte ich einfach das dringende Bedürfnis, so rundum strahlefarbig
in den grauen Büroalltag zu gehen.




Auch in meine Walking-Runden kann ich jetzt einen Hauch Sonnenfarbe bringen, selbst
an ganz "unsonnigen" Tagen. Den Janker aus atmungsaktiver Mikrofaser gab's ebenfalls beim
Kaffeeröster, er ist der oben erwähnte zweite eher spontane Ankauf - wobei eine warme
Walking-Jacke durchaus zu den Dingen zählte, die ich brauchte (oder gerne haben wollte).
Jedenfalls war ich in den vergangenen Jahren im Herbst und Frühjahr stets mit ganz normalen
alten Jacken walken, die dafür eigentlich nicht gedacht sind, und ich freue mich nun sehr darüber,
ein geeigneteres und zugleich "atmendes" wie auch sehr gut wärmendes Kleidungsstück für
diesen Zweck zu besitzen.




Jetzt seht ihr nochmal die Bluse von oben. Nicht weil sie neu wäre, das ist sie nämlich nicht,
sondern weil sie aufgrund einer gewissen Knittrigkeit nicht sehr oft getragen wird. Vor kurzem
entdeckte ich jedoch eher durch Zufall, dass ihr Grünton ziemlich gut zu dem meines Betty-
B*rclay-Jäckchens passt (und sich auch gut mit dem neuen Strickmantel kombinieren lässt),
und somit durfte es sein Schrankmonsterdasein fürs erste mal beenden (oder zumindest unter-
brechen, wir werden sehen...)




Und nun möchte ich zu den letzten beiden Ankäufen der jüngeren Vergangenheit kommen:
Zwei edle und sehr weiche Pullover aus je 50% Kaschmir und 50% Seide, die ich jeweils zum 
halben Preis bekam. Ich weiß nicht, ob ich mich sonst über diese Materialien drübergetraut
hätte, denn in früheren Jahren habe ich es immer wieder mal geschafft, Teile aus Echtwolle
zu heiß zu waschen oder sonstwie zu zerstören. Es wird sich zeigen, ob ich es diesmal schaffe,
das zu vermeiden. (Von Bio- und Fair-Trade stand leider nix dabei, aber ich werde mich 
bemühen, die Pullover nicht zu zerstören und möglichst lange zu tragen, dann sollte das mit
der "Nachhaltigkeit" wenigstens funktionieren...)




Auf alle Fälle freue ich mich fürs erste über zwei kuschelig-warme, aber leichte Pullover
in zwei unterschiedlichen Farben. Der eine zeigt dezentes Dunkelblau - er lässt sich mit vielen
verschiedenen Farben gut kombinieren, hier zum Beispiel mit grün und türkis...




... der andere hingegen ist keineswegs dezent, sondern zeigt ein ziemlich knalliges Grün,
das ich hier mit schwarzer Spitze ein wenig "entschärft" habe. Ich denke, mit diesen Zutaten
bin ich nun gut für die kalte Jahreszeit gerüstet (und habe endlich auch wieder einer offenbar
doch zu lange unterdrückten Kauflust ordentlich nachgegeben - jetzt kann ich vermutlich
wieder eine Weile ohne Neuankäufe leben ;o))...





Wie euch bestimmt nicht entgangen ist, streifen durch meine heutigen Collagen auch immer
wieder unsere beiden Katzen Nina und Maxwell. Das hat folgenden Grund: Ich habe sie gebeten
in unserem Garten nach Herbstlaub zum Rascheln zu suchen. So richtig einfach gestaltete sich
das zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht. Wie ihr seht, durchforsteten sie viele Gartenecken -
Maxwell kletterte sogar auf einen Apfelbaum, aber das Laub, das er da fand, war noch ziemlich
grün und hing noch noch ziemlich fest. Sie entdeckten herrlich gerötete Weinblätter und der
Felsenbirnbaum erstrahlte in Goldgelb-Orange-Tönen, aber einen Laubhaufen, in den man
springen oder durch den man hindurchrascheln kann, fanden sie leider nicht.



Maxwell und Nina suchen eifrig nach Laub


Also trugen wir zumindest ein paar der herumliegenden Blätter zusammen und ließen so
einen Miniaturlaubhaufen entstehen. Denn wie schon im Vorjahr hat uns Frau Vabelhaft
vom Blog my wheelchair life darum gebeten, für sie durch Laub zu rascheln. (Wie ich das
2015 umgesetzt habe, könnt ihr euch HIER ansehen.) Ich habe mich bemüht, du Liebe, aber
vermutlich dauert es hier noch ein bisserl, bis es so richtig raschelig wird ...





Und nun verabschiede ich mich für heute wieder ganz herzlich von euch! Vorher möchte ich
mich bei euch aber noch sehr für eure Kommentare zu meinem Ritterfest-Post bedanken! Leider
kann ich euch derzeit nicht sofort "besuchen" bzw. eure Fragen beantworten, ich hoffe aber, dass
ihr mir dennoch die Treu haltet! Sobald es mir möglich ist, werde ich euch wieder auf euren Blogs
besuchen. Für eure bisherigen Verlinkungen bei meinem ANL-Post mit dem Thema Wasser
will ich euch auch sehr danken - und ich hoffe natürlich darauf, dass ihr noch weitere Beiträge,
die die Welt ein bisserl besser machen, dort verlinkt. Bis zum Abend des 1. November habt ihr
dazu die Möglichkeit.



Ganz herzliche rostrosige Grüße
von eurer Traude 
 ≫✿≪

PS:
Außer bei Elas Schrankmonstern verlinke ich diesen Beitrag auch noch bei Sunnys
  bei Ines Meyroses Modejahr 2016, (denn auch wenn ich keines der Outfits noch tatsächlich zu einem  
"Frühstück mit Freunden" getragen habe, sind hier einige dabei, die dafür gut in Frage kämen). 
Wegen des umweltfreundlichen Strickmantels verlinke ich den Beitrag außerdem bei A NEW LIFE!


Donnerstag, 20. Oktober 2016

Ritterfest und Riesenmonster

 Servus, ihr Lieben!


Könnt ihr euch noch an meine Ritterfest-Schilderungen vom vorigen Jahr erinnern? (Wenn 
nicht: KLICK!) Damals war Frühling und das Fest fand in Baden statt. Heuer wollten wir mal die 
Alternativ-Veranstaltung im Schlosspark von Laxenburg sehen (selber Veranstalter, anderer Ort),
 die sowohl am letzten September- als auch am ersten Oktober-Wochenende stattfand. Wie ihr an den 
folgenden Fotos erkennen könnt, herrschte bei unserem Besuch traumhaftes (und auch noch warmes) 
Frühherbstwetter.


A short English summary of this post:
On a sunny autumn day, my husband and I visited a knight's festival in the castle grounds of 
Laxenburg. We also took the opportunity to test our new 150-600mm telephoto lens and make 
comparative pictures.
Hugs, Traude 




Diesmal beschloss ich, mich so weit wie möglich dem Anlass gemäß zu kleiden - das heißt,
mein Pseudo-Ritterfräuleinkleid (das ich manchmal auch als Pseudodirndl oder als Hübsch-
Ausgeh-Kleid nütze) kam wieder einmal zum Zug. HIER konntet ihr mich schon einmal als
Ritterfräulein in diesem Kleid erleben (am Ende des Posts); diesmal war jedoch die übrige 
Ausstattung ein wenig anders.

Was nun das in meiner Überschrift erwähnte Riesenmonster betrifft - dabei handelt es sich 
nicht etwa um ein Untier, das von den Rittern bekämpft werden musste, ...


Das Outfit verlinke ich bei Sunnys  Um Kopf und Kragen, bei Tinas Freitagsoutfit und  bei nächster Gelegenheit bei 
Sabines Outfit des Monats

 ... sondern um ein fotografisches Accessoire, das Herr Rostrose und ich zum gemeinsamen 
Gebrauch erworben haben und das wir an diesem Tag einem ersten "Testlauf" unterzogen. Und 
zwar handelt es sich dabei um unser neues Teleobjektiv - ein Sigma 150-600mm Contemporary
(das ist keine Werbung, sondern nur Info für alle, die sich ebenfalls für Fotografie interessieren). 


Wenn ihr euch unten die 
(an einem anderen Tag in unserem Garten entstandenen) Vergleichsfotos zwischen diesem Objektiv 
und unserem bisher größten Teleobjektiv (einem Nikon Nikkor 18-200 mm) anseht, werdet ihr den 
Unterschied schnell erkennen: Auf den beiden Fotos in der oberen Reihe seht ihr rechts Edi mit dem 
18-200mm-Objektiv und links ein Foto, das er mit diesem Objektiv aufgenommen hat (weiße Astern 
auf der anderen Seite des Gartens). 

In der Reihe darunter rechts Edi mit dem neuen Sigma und links dasselbe Motiv von vorhin, nur 
diesmal mit dem Sigma 150-600 herangezoomt. Ich denke, daran sieht man schon recht gut, dass 
man ein Motiv mit dem neuen Teil um einiges näher "heranholen" kann. Und in der untersten Reihe 
seht ihr dann von links nach rechts mein Sigma-Foto, mich mit dem Riesenmonster und nochmal 
die weißen Astern, aber mit dem "kleinen" Nikkor 18-200 fotografiert.




Für unsere Reisen oder Naturbeobachtungen träumten wir schon eine Weile von einem Zoom 
mit einer größeren Reichweite als bisher. Das Sigma 150-600mm Contemporary zählt zur neuen 
Generation der leistbaren Objektive mit langen Telebrennweiten; wir konnten noch dazu eine 
Aktion nützen und kamen mit einem Preis von knapp unter 800 Euro weg. Das wäre vor wenigen 
Jahren noch undenkbar gewesen. 




Man darf bei einem solchen Objektiv allerdings nicht vergessen, 
dass es ein ziemliches Gewicht hat (knappe 2 Kilo). Wir wollten wissen, ob es für uns ein Problem
darstellt, dieses Riesending z.B. zu einer Veranstaltung wie dem Ritterfest mitzunehmen ... und ob 
wir überhaupt in der Lage sind, ohne Stativ unverwackelte Bilder damit aufzunehmen.




Und so zogen wir mit unseren beiden Kameras 
(Edis Nikon D5100 und meiner Nikon D5300 -  die zwei sind ziemlich gleichwertig) und den 
beiden Teleobjektiven (also dem kleineren 18-200mm-Objektiv und dem neuen Sigma 150-600) 
aus, um mal zu sehen, welche Foto-Beute wir damit beim Ritterfest machen können. 

Zwischendurch sprach uns ein Mann, der ebenfalls mit einem großen Teleobjektiv und einem 
Einbein-Stativ unterwegs war, auf unser Sigma an und meinte schließlich, für bewegliche Motive 
(wie z.B. reitende Recken es sind) wäre wohl das teurere Sigma Sport die bessere Wahl gewesen
- das Contemporary wäre dafür gewiss zu langsam. Ich glaube ja nicht, dass dieser Fotograf hier bei 
mir liest, aber falls doch: Sofern du ein flottes Reaktionsvermögen und flinke Finger hast, brauchst 
du kein Sport-Objektiv, guter Mann ;o))




Wenn ihr euch die obere und die untere Collage anseht, 
bekommt ihr schon mal einen brauchbaren Eindruck davon, was mit welchem Objektiv machbar 
ist: Die oberen Fotos entstanden mit dem 18-200mm, die unteren mit dem 150-600mm Objektiv; 
beide waren in diesem Fall ziemlich auf die höchste Zoom-Stufe gestellt. Oben könnt ihr die 
"Gesamtszenerie" besser erkennen: Die Ritter hatten die Aufgabe, einem Knappen in vollem Ritt 
eine Rose aus der Hand zu nehmen. Unten liegt das Hauptaugenmerk auf einem wichtigen Detail: 
auf der Rose!




Auch dem gefährlichen Tiger, mit dem die Ritter kämpfen mussten, konnte man sich mittels 
des 150-600mm-Objektives Auge in Auge gegenüber sehen, es war toll zu erkennen, wo die
Kämpfer mit den Pfeilen das Ziel perfekt getroffen hatten und wo nicht, und die männlichen und 
weiblichen Ritter erschienen teilweise hautnah, obwohl sie ein ganzes Stück von uns entfernt 
waren.




Hier unten noch ein weiteres Beispiel - mit einer Lanze mussten Ringe von einer gespannten 
Schnur "gepflückt" werden. In der ersten Collage seht ihr die Ritter hindurchreiten, in der zweiten
seht ihr das "Pflücken" ganz nah!




Übrigens haben wir beide mit beiden Objektiven fotografiert - mal bekam Edi das größere 
Objektiv, mal ich. Und es ging uns beiden (nach ein paar Eingewöhnungs-Schwierigkeiten) 
gleichermaßen gut damit. Ich habe aber inzwischen erfahren, dass das große Sigma für manche
Fotografen ohne Stativ zu schwer ist. Ich denke also, dass jede(r) Fotograf(in), die oder der an 
einem solchen Teleobjektiv interessiert ist, selbst testen muss, wie sie oder er damit am besten
zurecht kommt. Manches Problem ist vielleicht nur Gewöhnungs- oder Trainingssache...




Hier noch ein paar Details der Show - die Feuerbilder entstanden übrigens mit dem "kleineren" 
Objektiv, die Aufnahmen der mutig kämpfenden Ritterin mit dem "großen"- woran man wiederum 
erkennt, es kommt nicht auf die Größe an, sondern auf die Technik ;o) sondern darauf, wie man ein 
Motiv in Szene setzen will bzw. ob man einen Gesamtüberblick erhalten oder eher ein Detail betonen 
möchte. Da Herr Rostrose und ich jedoch ohnehin in Zukunft mit zwei unterschiedlichen Objektiven 
ausgestattet sein werden, wird sich daraus vermutlich einfach eine noch größere Vielfalt als bisher
ergeben.




Nach dem Ritterturnier gönnten wir uns noch Gegrilltes und zwei Tüten mit gebrannten 
Mandeln bzw. Cashewnüssen, und dann machten wir uns wieder auf den (relativ langen) 
Rückweg durch den Laxenburger Park. Dabei sahen wir nicht nur ein paar Herbstzeitlosen,
sondern auch ein paar verwandelte Prinzen. Einer davon ließ sich sogar bereitwillig von 
mir fotografieren - aber als es dann ums Thema "Küssen" ging, verabschiedete er sich
rasch ;o)





Tja, ihr Lieben, und auch ich verabschiede mich für heute wieder ganz herzlich von euch!
Vorher möchte ich mich bei euch aber noch sehr für eure Kommentare und Verlinkungen
bei meinem jüngsten ANL-Post mit dem Thema Wasser bedanken - und ich hoffe natürlich
darauf, dass ihr noch weitere Beiträge, die die Welt ein bisserl besser machen, dort verlinkt *)
(auch wenn ich in nächster Zeit nicht in der gewohnten Form und Häufigkeit zum Bloggen
komme und es daher auch nicht wie üblich schaffen werde, euch daran zu erinnern! ;-) In der
Zwischenzeit wisst ihr ja schon ganz gut selbst, welche Art von Posts sich zur Verlinkung
eignen. Und wenn nicht, könnt ihr mehr zum Thema "A New Life" HIER nachlesen.)

*) Bis zum Abend des 1. November habt ihr dazu Gelegenheit, danach kommt die übliche 
zweiwöchige Pause und dann gibt es wieder ein neues ANL-Linkup.


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße
von eurer Traude