Dienstag, 15. April 2014

♥ Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues ...

... soll die Braut nach altem Brauch am Tage ihrer Hochzeit tragen. Doch in Rostrosenhausen
heiratet gar niemand! Trotzdem passt der Spruch heute fast wie angegossen! Das "Geliehene"
ist allerdings in Wahrheit etwas Geschenktes (nämlich ein indisches Tuch). Genausogut könnte 
die Überschrift lauten:

Kreatives, Österliches - und uralte
Sportschuhe - Teil I ;o))


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Servus und Hallo, ihr Lieben, ...


♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥


♥ Vielen Dank für eure lieben Zeilen zum letzten Kapitel meines Südindien-Reiseberichtes! ♥
Demnächst werde ich ihn in gesammelter Form zum Immer-wieder-Lesen zu den anderen
Reiseberichten in die Header-Leiste stellen. Zwei Versprechen, die mit dem Reisebericht
zusammenhängen, habe ich aber vorab noch zu einzulösen - und um die erste Einlösung will
ich mich gleich heute kümmern! Ich habe euch ja neulich unter anderem von unserem ♥ unver-
gesslichen Erlebnis mit dem indischen Tuk-Tuk-Fahrer Vel erzählt und am Schluss auch
schon ein kleines Bild von unserem Abschiedsabend gezeigt, an dem ich das Tuch trug, das
Vel (oder seine Mutter) mir geschenkt ♥ hat.




Wie angekündigt, bekommt ihr heute (unter anderem) mehr von dem schönen Tuch ♥ in Lila- und
Türkistönen zu sehen: Denn als mich neulich Birgit vom Blog Unser Landhaustraum zu einer
Osterausstellung einlud, war ich in der passenden Stimmung für ein frühlingshaftes Outfit in diesen
Farben. Und so zeige ich euch nun in meinen ersten Collagen eine Mischung aus Impressionen
von Birgits Ausstellung und einer "Modestrecke in lila-türkiser Laune" mitsamt indischem
Tuch! :o)

Wie schon im vorigen Jahr war auch
heuer im Traumlandhaus wieder alles sooo hübsch und geschmackvoll gestaltet ♥. Die zweite
kreative Frau, die zusammen mit Birgit Eier und Dosen nostalgisch beklebt, Katzenengel und
andere schöne Dinge genäht und auch sonst fleissig mitgestaltet hat, heißt Jutta; ihr könnt sie
ein Stück weiter unten auf zwei Fotos zusammen mit Birgit sehen. (Offenbar haben die beiden 
geahnt, dass ich mich mit meinem heutigen Posting nicht nur bei Zickimickis modischer 
Herausforderung Mixit beteiligen möchte, sondern auch noch bei Iris Meyroses Aktion Buntes
2014, bei der die Monatsfarbe für den April BLAU ist. Und so haben beide über ihre wunder-
vollen (creme-)weißen Spitzentops blaue Jeansjacken angezogen ♥ - ist das nicht nett!?! ;o))

Und wenn wir schon beim Thema "nett" sind: Birgits kreativer Mann (der die witzigen Hasen- 
und Schaf-Figuren aus Holz ausgesägt hat) war übrigens so nett, mich zusammen mit Birgit 
abzulichten.*) Dazu habe ich ihm kurz meine Kamera geliehen - und somit stimmt das mit dem 
Geliehenen von der Überschrift ja irgendwie doch, oder? 
(Uff, Kurve gerade nochmal gekriegt ;o))

Der Feincord-Gehrock in Taupe (oder Dunkel-Beige?),
den ich über dem lila Minkleid und der Biobaumwollbluse in Türkis trage, ist schon recht
betagt - er war ursprünglich Teil eines Hosenanzuges, den ich in den frühen 1990ern gern ge-
tragen habe. Die Cordhose ist schon lange abgewetzt gewesen und wäre mir inzwischen auch
zu eng - und so trage ich zu diesem Outfit auch viel lieber die zartlila Jeans aus dem
Secondhand-Laden - doch die alte Jacke zieh' ich noch immer gern an. Sie ist allerdings nicht
das älteste Kleidungsstück, das ich euch in diesem Posting zeigen will - doch um zu erfahren,
wie alt die eingangs erwähnten "uralten Turnschuhe" sind, braucht ihr noch ein wenig Geduld ♥,
da ich dieses Posting in zwei Teilen auf die Welt loslasse ;o) ... 

*) Die Fotos ohne diese Jacke sind übrigens nicht bei Birgit entstanden, sondern bei uns im Garten.



Wie gefällt euch das Muster des Tuches? Und sind Birgits und Juttas Schöpfungen nicht toll ♥?!?!?!


Natürlich wanderten auch wieder ein paar der schönen Eierchen zu mir nach Hause (das wäre
dann - wenn wir weiterhin dem alten Brauch entsprechen wollen - etwas Neues), und für das
Osterbuffet meiner Freundin Moni erstand ich auch ein (farblich passendes) Häschen und ein Ei.
Denn wer kann bei solchen Schätzen ♥ schon widerstehen???

♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥
Eine Woche vor Birgits Osterausstellung fand in Wien abermals die Kreativmesse Ost statt, und
ich wusste, dass Margit vom Blog Margits Bastelstube dort wieder beim Fantasia-Stand mitarbeiten
  würde. Was ich nicht ahnte war, dass ich auch eine zweite Bloggerin dort antreffen würde, die ich
bisher nur schriftlich kenne - nämlich Sandra vom Blog Sandycraft. Ich warf mich einmal mehr in
mein blau-pink-grün-geblümtes Anna-Field-Kleid, das ich, seit ihr mir bei diesem Posting so viele
Komplimente ♥ dafür gemacht habt, gleich nochmal so gerne trage wie vorher ♥, und begab mich
also zur Kreativmesse. ♥ Hier unten seht ihr u.a. auch mal die Rückansicht des Kleides - und wie
herrlich elastisch der Viskosestoff ist. (Ich mag es sehr, wenn ein Kleidungsstück jede Bewegung
mitmacht, ohne zu kneifen :o))





Leider hatte ich bei der Messe nur meine Pipifax-Kamera mit dabei und die Bilder wurden
nicht besonders gut, doch ich hoffe, ihr könnt euch dennoch eine gewisse Vorstellung von
den schönen ♥ Werkstücken machen, die Margit und Sandra dort gezeigt haben. Der Stand war
gut besucht und die beiden haben geduldig erklärt und vorgeführt, wie die verschiedenen
Stanzen, Prägemaschinen und Stempel eingesetzt werden können etc.
In der nächsten Collage seht ihr einige der traumhaften Schöpfungen Margits und in der
übernächsten dann unter anderem Kreationen von Sandra - sowie Frau Rostrose beim
Stand der Perlenkiste. Hier kann sich Frau aus verschiedenen Einzelteilen ihren Schmuck
selbst zusammenstellen. Und weil mir in letzter Zeit aufgefallen ist, dass mir eine gelbe
Kette als Zutat zu manchen Mode-Mixereien fehlt, habe ich mir aus einem superleichten
gelben Nylonschlauch (der mit gelben Perlen gefüllt ist und mit Magneten zu einer Kette
geschlossen wird), einem silbrigen Verbindungsstück und einem schön verzierten,
zapfenförmigen Anhänger in Windeseile meine höchstpersönliche (neue) Kette kreiert.


 


Hier oben könnt ihr schon mal einen Blick darauf erhaschen - im zweiten Teil dieses Postings
werdet ihr dann erfahren, wie ich dieses Schmuckstück neulich kombiniert habe, was Kater
Maxwell mit der Kette zu tun hat und welche Geschichte hinter den uralten Sportschuhen
steckt :o)

Ich habe fest vor, Teil II noch in dieser Woche zu posten - also bleibt dran, Fortsetzung
folgt bald ♥ ! Allen, die in dieser Woche Osterferien haben, wünsche ich ♥ wunderschöne
und erholsame freie Tage ♥ !


♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ 
Herzliche Rostrosengrüße und alles Liebe 

eure Traude  
♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥

http://zickimicki.blogspot.de/p/mixit.htmlhttp://www.meyrose.de/2014/04/01/aktion-buntes2014-blauer-april/


Samstag, 12. April 2014

Südindien 14. Kapitel - Pondicherry und Mahabalipuram

Namaste und Namaskaram, ihr Lieben!
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 Unsere Indienreise geht dem Ende zu – nur noch ein erlebnisreicher 13. Tag und eine sehr kurze 
Hotelnacht liegen vor uns. Doch bevor ich mit dem Reisebericht loslege, möchte ich euch noch 
für einiges DANKE sagen. Erstens: Vielen herzlichen Dank euch allen für eure lieben Kommentare 
zu meinem Bärlauchblüten-Salatrezept! Weil einige über die Essbarkeit der Blüten erstaunt waren 
oder mich gefragt haben, ob man die Bärlauchblätter denn tatsächlich nach der Blüte noch essen 
kann, habe ich dort (also am Ende des Rezeptpostings) noch einen kleinen Anhang zum Thema 
geschrieben. Zweitens: Vielen Dank auch für eure zahlreichen Besserungswünsche an Edi und an 
mich - inzwischen sind wir wieder weitgehend fit! - und drittens: Herzlich willkommen an meine 
neuen LeserInnen und danke an alle - die "Neuen" und die "Treuen" - dass ihr da seid und euch für 
meinen Blog, meine Bilder und Geschichten interessiert! Ich freue mich, dass ihr wieder 
hier bei mir vorbeischaut! Seid ihr alle bereit für die letzte Etappe meines Südindien-
Reiseberichtes? Ich kann euch jetzt schon verraten: Dieser letzte Tag hatte noch eine 
wundervolle Überraschung für Herrn und Frau Rostrose parat! :o)





Doch die Überraschung, die ich meine, kam erst gegen Ende des Tages. Der Morgen begann - wie
es sich gehört und wie ihr oben seht - mit Zahnpflege ;o)) Genauer gesagt demonstrierte unser
Reiseleiter Mano nach dem Frühstück im Park unseres Hotels, wie man in Indien traditionellerweise
Zähne putzt: Er ging zu einem Neem- oder Niembaum, brach ein Zweiglein ab und zerkaute es
zu einer kleinen Bürste, die dann ähnlich wie unsere Kaufhauszahnbürsten benützt werden -
allerdings ganz ohne Paste. Die ist auch nicht notwendig, denn Neemöl hat viele pflegende und
medizinisch nutzbare Inhaltsstoffe:
  
"Von indischen Ärzten werden Niem-Produkte seit 2000 Jahren gegen Anämie, Bluthochdruck, Hepatitis, Geschwüre,  
Lepra, Nesselsucht, Schilddrüsenerkrankungen und Verdauungsstörungen und in der Medizin des Ayurveda eingesetzt. 
Niem wird als Mittel gegen Kopfläuse und in der Zahn- und Mundhygiene genutzt und soll bei Diabetes mellitus und Krebs 
helfen sowie den Cholesterinspiegel reduzieren." (Quelle: Wikipedia)

Wenn man bedenkt, wie strahlend-weiß das Lächeln so vieler Menschen in Indien ist und wie kraftvoll Mano ein paar 
Tage zuvor Zuckerrohr zerbissen hat, gehe ich davon aus, dass das Neemöl tatsächlich äußerst wirkungsvoll ist. Und 
Neembäume sind im tropischen und subtropischen Klima weit verbreitet - Zahnpflegeprodukte und die Heilmittel gegen
manch ein gesundheitliches Problem kommen für Inder also quasi gratis ins Haus.




Nach Manos Zahnpflegevorführung warf sich unser Busfahrer wieder beherzt ins indische
Verkehrschaos (siehe oben). Unser nächstes Ziel war die einstige französische Kolonie Pondicherry
(oder Puducherry). Die ehemalige Hauptstadt Französisch-Indiens ist unter anderem für das noch gut
 erhaltene French-Quarter mit seinen Bauten im französischen Kolonialstil des 18. und 19. Jahr-
hunderts sowie für den Sri Aurobindo Ashram bekannt.

Wir bekamen dort vor allem Gelegenheit, uns ein bisschen auf der
Strandpromenade und im Park umzusehen, uns die Füße zu vertreten und natürlich auch wieder ein
paar Fotos aufzunehmen :o) - wollt ihr mit uns mitspazieren? Auf der Promenade stößt man unter
anderem auf ein vier Meter hohes Standbild Mahatma Gandhis. Die Popularität Gandhis ist in Indien
ungebrochen - wie ihr unten sehen könnt, werden die Rupienscheine nach wie vor von seinem Konterfei
geziert. Auch für den Politiker und Widerstandkämpfer Jawaharlal Nehru wurde nahe der Strand-
promenade eine Statue errichtet - ihr seht sie auf der folgenden Collage ganz oben links - und das
darunter abgebildete Denkmal ist den indo-französischen Soldaten gewidmet, die in den Jahren
1914-1918 "für die Heimat starben".






Auch heute habe ich in meine Collagen wieder ein paar der tollen Fotos unserer Freundin Monika Sch. "eingestreut" :o) 
Ganz besonders süß finde ich z.B. das von Moni aufgenommene Babyfoto, das ihr in der nächsten Collage sehen könnt:o) 
Ein Stück weiter unten ist dann Moni selbst (im blauen Shirt) neben meinem Göttergatten zu sehen - immer noch mit einem
tapferen Lächeln auf dem Gesicht, trotz ihres angegriffenen Gesundheitszustandes. (Die anderen Bilder stammen wie 
gewohnt von Herrn und Frau Rostrose ;o))




Die Pflanzen und das weiße Park Monument (Aayi Mandapam) haben wir übrigens im Bharati-
Park (Government Park) aufgenommen. Die Fotos der Häuser (mit und ohne Baugerüst ;o))
entstanden wie so oft während der Fahrt aus dem Fenster des Autobusses.

Oben habe ich kurz den Sri Aurobindo Ashram erwähnt; wenn ihr mehr über die Begründer des
Ashram erfahren wollt, klickt bitte auf diesen Link. Das Hauptgebäude dieses klosterähnlichen
Meditationszentrums haben wir zwar nicht besucht, doch im Jahr 1968 wurde von Ashram-
Mitgliedern unter der Führung von Mira Alfassa (die in dieser Vereinigung auch „the Mother“/ 
„die Mutter“ genannt wird) die Modellstadt Auroville gegründet, und ihr statteten wir einen 
Besuch ab:



Ursprünglich war Auroville für 50.000
Einwohner konzipiert worden, doch das utopische „Wohn-, Lebens- und Bewusstseinsexperiment“
hat bislang erst rund 2.000 Einwohner. Um ehrlich zu sein, ich kann es verstehen, auch wenn ich die
Grundidee einer friedlichen Gemeinschaft, die auf Selbstversorgung aufbaut, grundsätzlich gut finde
und die Umgebung sicher herrlich ist. Doch wie so ziemlich in jeder Menschen-Gemeinschaft, soll
auch in Auroville nicht alles Gold sein, was glänzt ;o)) Oder wie es in diesem Artikel - der sich vor
allem auf den Umweltaktivismus in Auroville bezieht - so schön heißt:
Doch ein Utopia – im Sinne eines perfekten Ortes – sei auch Auroville nicht, ergänzt Litfin. "Aber 
es strebt danach, der beste Orte zu sein, den die Menschheit hervorbringen kann – und Menschen 
sind eben nicht perfekt."

Im Zentrum Aurovilles steht das Matrimandir („Tempel der Mutter“), eine sehr futuristisch
aussehende, abgeflachte goldene Kugel, die als Ort der Meditation dient. Um dieses Bauwerk zu
sehen, begaben wir uns auf eine kleine Wanderung durch die weitläufigen Grünanlagen von Auro-
ville - und begegneten unterwegs u.a. einem großen Tausendfüßler und einem unfassbaren Baum,
den ich nur als Panoramafoto "einfangen" konnte - wer nicht genau hinsieht, könnte glauben, es
handle sich um viele Bäume, doch in Wahrheit wachsen die vermeintlichen "Stämme" aus den
Ästen des riesigen und uralten "Mutterbaumes" heraus und stützen sie gleichzeitig...


Der Banyan-Baum als Zeichen des Lebens und Zentrum von Auroville


Nach diesem Ausflug ging es nach Mahabalipuram, wo wir in unser letztes Hotelzimmer
eincheckten und dann von Mano freigestellt bekamen, ob wir an einer weitere Besichtigungs-
tour teilnehmen oder lieber im Swimmingpool des Hotels planschen, den Fischern am Strand
zusehen, uns ausruhen oder etwas auf eigene Faust unternehmen wollten. Natürlich wäre die
Besichtigung der "Fünf Rathas" - eine Gruppe von fünf monolithischen Tempeln, die in
der Mitte des 7. Jahrhunderts in einem Stück aus dem Fels gehauen worden sind - interessant
gewesen, und ich finde es immer wieder mal schade, dass man nicht mit einem Hintern auf drei
 Kirtagen tanzen kann - aber manchmal gibt es einfach wichtigere Bedürfnisse zu befriedigen als
das Bedürfnis nach Kultur und Bildung. Und liebe Leute, ich kann euch sagen, ich hatte ein
riesiges, unglaubliches, nicht zu ignorierendes Bedürfnis nach einer Tuk-Tuk-Fahrt!

 Dieses You-tube-Video stammt zwar aus Bangkok und der Fahrer ist ein bisserl langsam, aber 
hier kann man sich wenigstens ansatzweise vorstellen, wie sich TukTuk-fahren anfühlt ...
 Wer sich meinen Rajasthan-Reisebericht zu Gemüte geführt hat, konnte dort erfahren, dass die wilden Touren mit 
den tuckernden Autorikscha-Taxis für mich - neben dem Kamelritt und dem Elefantenritt - zu den nicht-kulturellen 
Höhepunkten unserer ersten Indienreise gezählt haben. Ich war damals nicht nur permanent am glücklichen Grinsen -
durch die unbeschreiblich rasanten Fahrten durch schmale Gassen und belebte Straßen habe ich außerdem auf verrückte
 Weise eine Art "Grundvertrauen" entwickelt, habe mich so angstfrei darauf eingelassen, dass sich ganz nebenbei auch 
ein paar alte Ängste in Luft auflösten, die auf den ersten Blick gar nichts mit dem Straßenverkehr zu tun hatten: Seit 
den Tuk-Tuk-Fahrten in Indien 2010 habe ich keine Höhenangst und keine Flugangst mehr!

Ursprünglich hätte es auch in Südindien eine Autorikscha-Fahrt für alle Reiseteilnehmer
geben sollen, die dann aber leider buchstäblich ins Wasser gefallen war. Doch der Gedanke,
Indien zu verlassen, ohne ein einziges Mal Tuk-Tuk gefahren zu sein, war unerträglich. Also
gab es für mich nur eine einzige Sache, die ich an diesem letzten indischen Nachmittag tun
wollte. Herr Rostrose war zunächst gar nicht sooo begeistert von meinem Vorhaben, doch
als ihm klar wurde, dass ich mich auch ganz allein im großen fremden Land auf die Suche
nach einem Tuk-Tuk-Fahrer machen würde, weil es für mich ausschließlich diesen einen
Wunsch gab, stellte er sich mit mir zusammen vor die Hotelanlage und wartete, bis eine
Autorikscha vorbeikam. Und wir brauchten nicht lange zu warten. Dann kam "unser" Tuk-
Tuk-Fahrer Vel (das ist sein Name, er sprach es aus wie "Will"). Hier unten seht ihr ihn -
und eine strahlende Rostrose.




Vel war mal wieder einer dieser Glückstreffer, die irgendwie typisch für Rostrosen-Reisen
sind. Er fragte uns, wo wir hinwollen und ich antwortete, dass das völlig egal sei, Hauptsache
Tuk-Tuk-Fahren. Er grinste - und fuhr ein Stück mit uns herum, dann fragte er, ob wir einen
Tempel sehen wollen. Aber ja doch, warum nicht, und so bekamen wir dann doch noch ein
bisserl Kultur ab - aber weitere Tempel wollten wir uns dann nicht mehr zeigen lassen - auch
wenn sie noch so faszinierend sind, waren wir davon nach zwei Wochen mit zahlreichen Tempeln
einfach schon übersättigt. Und so tuckerte Vel weiter mit uns herum und grinste und wunderte
sich wohl über die seltsamen Touristen, die er da aufgegabelt hatte. Zwischendurch erzählte er
uns von seiner Familie - seiner hübschen Frau und seinem zehn Monate alten Sohn - und
plötzlich kam ihm eine Idee - und er fragte uns, ob wir die beiden gern kennenlernen würden!

Und so kam es, dass wir statt eines Ortes, der in zahlreichen Reiseführern zu finden ist und
an dem wohl schon Tausende Touristen waren, das bescheidene Haus eines indischen Taxi-
fahrers kennengelernt haben!!! :o) Ich kann euch nicht beschreiben, wie rührend es war, als 
Vel mit uns durch seine Wohngegend tuckerte, ganz stolz vorbei an Nachbarn und Freunden,
winkend und ihnen irgend etwas zurufend, woraufhin uns die Leute vom Straßenrand aus
ebenfalls zuwinkten. Und noch rührender war es, wie stolz uns Vel seine Frau und sein
Söhnchen vorstellte. Und dieses Vertrauen - ich durfte das Baby halten, während die zwei
rasch für jeden von uns eine Kokosnuss organisierten, die Vel im Hof hinter dem rosa
gestrichenen Häuschen aufschlug: Was für ein lieber Schatz, der Kleine, und gar nicht
schüchtern! Leider konnte Vels Frau nur ein paar Brocken Englisch, aber ich glaube, sie
sah uns an, wie sehr wir uns freuten! Natürlich versprachen wir, ihnen die Fotos zu
schicken, die wir von ihnen gemacht hatten, und Vel schrieb uns die E-mail-Adresse
seines Bruders auf. Leider war er sich nicht ganz sicher, uns so schrieb er mir die
Adresse in drei verschiedenen Varianten auf. Ich habe die folgende Collage an alle drei
Adressen geschickt und es kam keine Fehlermeldung zurück - allerdings leider auch
keine andere Rückmeldung von Vel oder von seinem Bruder, weshalb ich nicht weiß, ob
die Fotos jemals ihr Ziel erreicht haben. Ich wünsche es mir aber sehr, denn dieser kleine 
Ausflug war für mich - auch wenn die gesamte Reise noch so viel Schönes und Interessantes
 geboten hat - das glücklichste, magischste und unvergesslichste Erlebnis der zwei
südindischen Wochen... (Wir hatten übrigens nicht den Eindruck, dass Vel und seine Frau uns 
nur in der Hoffnung auf eine fette Entlohnung so verwöhnten - ich hoffe aber natürlich 
trotzdem, dass die beiden auch in dieser Hinsicht zufrieden waren mit den schrulligen 
Fahrgästen aus Europa ;o))




Und so wird es euch bestimmt nicht wundern, dass ich das Geschenk, das mir unser Tuk-Tuk-
Fahrer und seine Familie außerdem noch gemacht hat, ganz besonders in Ehren halte. Kurz bevor 
wir wieder aufbrachen, rannte Vel nämlich nochmals ins Nebenhaus - in dem seine Mutter lebt,
wie wir anschließend erfuhren - und brachte von dort ein Tuch mit, das er mir unbedingt
schenken wollte. Ich trug das lila-türkis gemusterte Tuch an unserem (musikalisch begleiteten) 
Abschiedsabend - ihr könnt es unten auf dem Foto sehen, ... und bald schon werde ich es euch im
Rahmen einer "Modestrecke" noch genauer zeigen :o) 




Auch von unserem "Boy" und unserem Busfahrer hieß es Abschied nehmen - ihr seht die beiden 
hier links oben. Ja, und dann folgte nur noch eine kurze Nacht im Hotel und ein langer Rückflug...

Hoffentlich ist euch mein letztes Reiseberichts-Kapitel nicht zu lang geworden! Einen kleinen
Nachschlag wird es demnächst noch geben, in dem ich versuchen will, auf einiges einzugehen, 
das ihr mir in euren Kommentaren geschrieben oder mich gefragt habt - doch im Grunde
war's das dann, ihr Lieben... und daher verabschiede ich mich für heute von euch mit einem
herzlichen Namaste!


Hier könnt ihr durch den Reisebericht navigieren:
zurück: Klick zum 13. Kapitel 
vor: Klick zum Epilog wird nachgereicht :o)
Zur Kapitelübersicht 

Sollte einer der Links mal nicht funktionieren, gebt mir bitte Bescheid, damit ich das rasch 
korrigieren kann! Danke!!! :o)


Fotos: Herr und Frau Rostrose und Monika Sch.
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Alles Liebe und reisefreudige Grüße, Eure Traude

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Freitag, 4. April 2014

Bärlauchblüten-Salat und H54F + Nachtrag

♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥
Servus und SORRY, ihr Lieben, ...
♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥


... ich muss mal wieder auf Fotos und ein Rezept aus meinem Archiv zurückgreifen ...

Die vergangene Woche war eine "mäßig gute". Nachdem ich es bis zum Samstag endlich 
geschafft hatte, meinen grippalen Infekt loszuwerden, ging es am Sonntag Abend plötzlich bei 
Herrn Rostrose los. Tja, jetzt wisst ihr wenigstens gleich, an wen ich den Infekt losgeworden bin ;o) - 
allerdings war das keine gute Idee sondern eher ein Eigentor... Denn die Sache war für Edi schon
 unangenehm genug, hatte letztendlich aber auch für mich Folgen: Meine Nächte waren aufgrund 
des neben mir schnarchenden und hustenden Göttergatten ziemlich schlaflos. Am Dienstag 
schleppte ich mich bereits mit schmückenden Augenringen ins Büro, am Mittwoch mit leichten 
Kopfschmerzen, und gestern erwischte mich schließlich eine Migräne-Attacke von der Kategorie 
"die Hirnhaut schält sich langsam ab". (Das war nun die zweite binnen drei oder vier Wochen, 
nachdem ich jahrelang keine Migräne gehabt hatte...)

Wie dem auch sei, an Bloggen war daher auch diese Woche nicht viel zu denken, ich hoffe, ihr 
verzeiht mir, dass meine Kommentare in letzter Zeit ziemlich sporadisch gekommen sind.




Als kleine "Wiedergutmachung" will ich euch ein flottes und vitaminreiches Rezeptchen 
bieten, das vermutlich bald aktuell wird, da der Bärlauch heuer ja sehr früh zu sprießen 
begonnen hat. Dass die Blätter und Wurzelknollen des wilden Knoblauchs essbar und 
köstlich sind, wissen ja viele von euch - und einige gehen ihn auch gern in der freien Natur 
sammeln. Was allerdings nicht so viele wissen ist, dass auch seine attraktiven Blüten sehr 
gut schmecken: Wenn ihr also das nächste Mal an eure Bärlauch-Sammelstelle kommt, 
pflückt euch doch nicht nur ein hübsches Sternensträußchen als Tischdeko, sondern legt 
euch auch ein paar der Blüten für einen feinen Salat zu Seite.

Hier eine Rezeptidee aus meinem Fundus:
(Das Rezept ist übrigens - wie bei mir üblich - für 4 Personen.)




100 g gemischte Blattsalate

2 Karotten

4 Radieschen

3 EL Kürbiskernöl

1-2 EL Balsamicoessig

1-2 TL Frucht-Sirup (z.B. Granatapfel-Dicksaft)

ev. 1 EL gehackte Bärlauchblätter

Kräutersalz nach Geschmack

Zum Verzieren:

einige Bärlauchblüten



Blattsalat in mundgerechte Stücke teilen, waschen, trockenschleudern und in 4 Salatschüsseln 
geben. Karotten und Radieschen putzen und fein würfeln und unter den Blattsalat mischen. Aus 
den übrigen Zutaten mit etwas Wasser ein Dressing herstellen und über den Salat träufeln. Mit 
den (dezent nach Lauch schmeckenden) Bärlauchblüten dekorieren und gleich servieren.

Mahlzeit!!!



Nach meiner Einleitung wundert ihr euch vielleicht, dass ich mich diese Woche überhaupt
bei den High Five von Viktoria beteilige. Doch man kann sagen, dass mich das vergangene
Wochenende für sehr vieles entschädigt hat, das in den letzten 14 Tagen nicht ganz so 
toll war. Und diese tollen und erfreulichen Dinge will ich festhalten und mit euch teilen, 
denn sie sollen es vor allem sein, die mir von der letzten Zeit in Erinnerung bleiben. (Es
sind übrigens mehr als 5 Punkte - zählt doch selbst :o))


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Das Wetter war bei uns am letzten März-Wochenende traumhaft schön (ich hoffe, ihr 
hattet auch so feines Wetter!!!), ich fühlte mich wieder wohl und gesund und Herr 
Rostrose war auch noch fit. Und so haben wir es geschafft, am Samstag neben dem
 "Wochenendgroßeinkauf" ein paar erfreuliche Unternehmungen in unserer Hauptstadt 
unterzubringen: Zuerst besuchten wir meine Mutter im Pflegeheim, und sie war an 
diesem Tag sehr gesprächig und in guter Stimmung; dann fuhren wir weiter zur 
bloggenden Papierbasteltalente Margit und Sandra stießen und ein bisschen mit ihnen 
plaudern konnten. Bei einem anderen Stand hab ich mir außerdem aus verschiedenen 
Einzelteilen eine ungewöhnliche Kette zusammengestellt - diese "Rostrosen-Kreation" 
werdet ihr demnächst kennenlernen.
Anschließend ging's ins Kino, wo wir uns die Romanverfilmung Der Hundertjährige, 
der aus dem Fenster stieg und verschwand ansahen und zwei nette Stunden bei diesem
etwas schwarzhumorigen und stark menschelnden Film verbrachten. Zum Abschluss des 
Abends ging es dann noch ins Chadim, ein gemütliches Lokal, das am Rand des Erholungs-
gebietes Wienerberg liegt. Am Sonntag zu Mittag nützten wir das strahlende, fast sommerliche
Wetter, um in unserem Garten die Grill- und auch die Pavillon-Saison zu eröffnen. Es war
einfach herrlich, endlich wieder im Freien Gegrilltes zu schmausen und die warmen 
Sonnenstrahlen zu genießen!
(Leider legte kurz darauf mein Göttergatte mit seinem Nieß- und Hustkonzert los, aber
das passt jetzt nicht wirklich zu den H54F! ;o))

Mal sehen, ob das kommende Wochenende an das vergangene anschließen kann - die
gesundheitlichen Tendenzen im Rostrosenhaus sind jedenfalls wieder steigend... 

Nun bedanke ich mich noch sehr für eure zahlreichen lieben Kommentare zu meinem
bunt gemixten Garten-Katzen-Klamotten-Osterdeko-Post und hoffe, dass es mir gelingt,
 möglichst bald eure Postings anzusehen, die ich in letzter Zeit versäumt habe...


♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ 
Herzliche Rostrosengrüße und viele Küschelbüschel
eure Traude 
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PS:
Ein kleiner Nachtrag, weil einige von euch über die Essbarkeit der Blüten erstaunt waren oder 
mich gefragt haben, ob man die Bärlauchblätter denn tatsächlich nach der Blüte noch essen
kann: Ja, man kann! Es ist allerdings so, dass die Pflanze - vereinfacht gesagt - zur Zeit der
Blütenbildung ihr Kraft eher in die Blüten steckt als in die Blätter. Wenn ihr Bärlauch in seiner 
gesündesten Form essen wollt, sind es die ganz frühen Triebspitzen, die ihr zu Beginn der 
Bärlauchsaison ernten müsst. Aber der gesunde wilde Lauch wird nicht ungesund, bloß weil er 
Blüten bekommt. Er besitzt nur nicht mehr dieselben Kräfte. In manchen Foren habe ich mit 
Verwunderung gelesen, dass der Bärlauch nach Einsetzen der Blütezeit bitter wird oder dass die 
Blüten bitter schmecken würden. Ich ernte seit vielen Jahrzehnten Bärlauch, und mir ist dabei 
noch  nie etwas Bitteres untergekommen. Natürlich nehme ich aber nur Blätter, die nicht "labbrig" 
aussehen, sondern schon noch schön knackig. Und - was vielleicht auch ein Grund für die 
Warnungen ist - wenn der Bärlauch blüht, hat auch die Zeit begonnen, wo unter Umständen mehr
giftige Doppelgänger der Pflanze austreiben. In Wikipedia steht dazu "Bärlauch wird beim Sammeln 
immer wieder mit dem Maiglöckchen, den im Frühjahr austreibenden Blättern der Herbstzeitlosen
  oder den meist ungefleckten Blättern jüngerer Pflanzen des Gefleckten Aronstabs verwechselt." 
Bei uns im Auwald jedoch wächst noch eine weitere leicht giftige Pflanze, die dem Bärlauch im
Frühstadium ähnelt: das Echte Salomonssiegel, auch Wohlriechende Weißwurz genannt. Wie bei
allem, was man in der Natur pflückt, ist also auch hier Aufmerksamkeit und Achtsamkeit gefragt.
Aber wenn ihr die aufbringt, steht dem Genuss von Bärlauch auch nach Beginn der Blüte nix im
Wege! :o)

Dienstag, 1. April 2014

Ein Garten-Katzen-Klamotten-Osterdeko-Post!

♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥
Servus ihr Lieben!
♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥


Vielen, vielen Dank für all eure lieben Worte zu meinem "Outing" in Sachen "Frau Rostrose kann 
nicht nähen" und für eure Schilderungen eigener schulischer Erlebnisse: Es klingt fast so, als hätten 
einige von uns im Handarbeitsunterricht ziemlich unbedarftes Lehrpersonal gehabt. Manche wurden 
dann trotzdem zu Näh-, Strick oder Häkelkanonen, andere beschränken sich seither (wie ich) auf das 
Notwendigste (z.B. Knöpfe annähen) - aber eines haben sie uns allen in gar keinem Fall austreiben 
können: unsere Kreativität und unseren Humor! Ich freu' mich auch sehr, dass euch mein selbstgeschneiderter 
selbst-geschnippelter Rock und meine geerbte Singer-Nähmaschine gefallen haben! Und Maxwell
sagt auch Danke für die Komplimente! :o)




Mein heutiger Post wird - wie ihr aufgrund der Überschrift wohl schon erraten könnt - eher eine
Art "eierlegende Woll-Milch-Sau" werden: Es gibt Bilder aus dem Rostrosengarten, heute bekommt
ihr außerdem beide Rostrosen-Katzen zu sehen, desweiteren einen letzten Beitrag zur März-Aktion 
Buntes 2014 und die Osterdeko im Rostrosenhaus. Es sollte also für so ziemlich jeden Gusto etwas 
dabei sein. Selbst die Indien-Interessierten bzw. Lese-Freunde sollten auf ihre Rechnung kommen, 
wenn sie bis zum Schluss dran bleiben, denn da gibt's einen passenden Buchtipp.

So, jetzt aber raus ins Grüne! Auch du Maxwell - sei nicht so ein Couch-Potatoe! Die 
Bloggerwelt sieht dich immer nur faul herumliegen! Dabei ist es draußen so schön - Nina ist 
schon draußen und genießt es, dass die Sonne scheint, die Blumen blühen, die Vöglein zwitschern ...
Schau doch mal raus: Die Katzenminze hat bereits wohlschmeckende, zarte Blättchen - und der 
Frühling lässt sein blaues Band flattern! Komm, wir machen's dem Frühling nach - ich lasse
meinen zartrosa Schal flattern - und du - äh - deine Barthaare...




Ach nein, lass mich doch liegen! Hier drinnen ist es so schön und gemütlich, und österlich 
geschmückt ist es auch schon! Und Nina, die macht sich da draußen immer nur dreckig, weil sie
sich wälzt wie ein Ross. Da wälze ich mich doch lieber auf dem Sofa und bleibe sauber! Schau mal, 
wie süß ich dabei aussehe - du kannst mich ja am Bäuchlein kraulen, das macht dir sicherlich viel 
mehr Spaß als rausgehen.




Tut mir Leid, lieber Maxwell, aber diesmal hast du keine Chance. Ich zieh mir jetzt meine frühlings-
haft zartrosigen Jeans an und dazu das Shirt, das neulich Amanda *) anhatte. Und dann setze ich mir 
einen Sonnenhut auf, geh hinaus zu Nina und kraule ihr mal das Bäuchlein - das ist nämlich auch 
süß!

*) Im selben Posting (Pink Styling für Amanda) hab ich euch außerdem ein altes Foto von 1989 
gezeigt, auf dem ich eine Kette aus Samenkapseln, Holz und diversen anderen Naturmaterialien 
trage - diese dunkelbraune Kette besitze ich noch immer und zieh' sie mir hier zusammen mit meiner 
dunkelbraunen, pink-weiß-gelb-taupe geblümten Baumwollbluse an.




Hallo Ninotschka, wie geht's? - Oh, danke der Nachfrage, ich genieße die Sonne. Aber
ich habe gehört, du machst heute wieder so ein Modeposting ... eines mit Blümchenmuster?
Glaubst du kann ich da auch mitmachen, wenn ich mir ein Gänseblümchen hinters Ohr
klemme? - Ich weiß nicht, Nina, vielleicht bei Zickimickis Aktion Mixit? Denn da bin ich 
auch dabei! Bei der Aktion Buntes 2014 passt das weiße Blümchen vermutlich nicht dazu, 
denn eigentlich ist pink die Farbe für den März - und im April kommt dann blau an die 
Reihe ... Macht nix, ohne Blümchen kann ich mich eh viel besser in der Wiese wälzen. 
Ahhh, ist das schön!




Hm, aber vielleicht sollte ich mich schon mal nach blauen Blümchen für den April umschauen?
Schade, die Katzenminze blüht noch nicht. Vielleicht nehm' ich stattdessen diese kleinen 
Miefstütterchen Stiefmütterchen? Oder die Traubenhyazinthen? Möglicherweise auch das 
Immergrün? Oder soll ich jetzt besser mal ins Haus gehen? Ich hab da doch irgendwas 
von Osterdeko gehört - könnte sein, dass ich da was hübsches Blaues finde. Oder ich begegne 
diesen netten Tieren mit den langen Ohren, die zu Ostern immer so lustig rumhoppeln...!?!
 



Hoppla!
Jetzt hat mich das Gespräch mit Nina aber auf eine Idee gebracht! Und auch der Anblick des rosa-
blühenden Blutbuchen-Baumes im Kontrast zum herrlich blauen Frühlings-Himmel! Denn eines 
meiner Kleider bildet mit den Farben seines Blumenmuster einen guten "Aktion-Buntes"-Übergang 
vom März in den April:




Einige der Blüten auf dem Kleid sind ziemlich kräftig pink, ungefähr so wie der Schal, den ihr schon 
von meinem Eislaufposting kennt, andere wiederum sind blau (ja, und grün, petrol und rostbraun 
kommen auch noch vor, doch das ignorieren wir jetzt mal ...;o)) Zusammen mit dem Schal macht sich 
das Kleid, wie ich finde, auch ziemlich gut zu meinem grau-schwarzen Secondhandshop-Mantel, den 
ich euch hier genauer gezeigt habe. Mit diesem Kleid beteilige ich mich nun also auch gleich an der
 Aktion Buntes 2014 für den April!




Meine vor allem in dezenten "Aquatönen" gehaltene Frühlingsdeko kennt ihr ja schon
aus dem unteren Teil dieses Posings - inzwischen sind lediglich ein paar kleine österliche
Ergänzungen dazu gekommen. Unter anderem hängen auf unserem "Ganzjahres-Dekobaum"
- einer abgestorbenen knorrigen Weide, die im Brennholzkorb im Wohnzimmer steckt - nun 
ein paar bemalte Ostereier ...




... und auf dem Kamin-Öfchen habe ich in einer Bauernsilberschale einige hübsch beklebte
Styroporeier angerichtet. Die Eier habe ich bei der vorjährigen Osterausstellung meiner
Blogfreundin Birgit / Unser Landhaustraum erstanden. 

Hier könnt ihr euch u.a. meinen Bericht von damals ansehen - Einblick in Birgits schönes Haus inklusive. Leider 
bloggt sie nun schon seit einer Weile nicht mehr, doch wie ich weiß, wird es bald wieder eine Osterausstellung bei ihr
geben - und falls ich einen Besuch bei ihr schaffe, bekommt ihr gern etwas davon zu sehen!

Der Fuß der Schale steht in einer weiteren Bauernsilberschüssel, auf die ich Moos gebettet
habe - dazu ein paar selbstgerollte Fimo-Eierchen und einige verstreute Blüten (z.B. von der
 Buche oder von getrockneten Hortensienkugeln) - fertig!



Eigentlich steh' ich nicht so sehr auf bunte Osterhasen - doch dieses kleine Hasenmädchen im 
rosa Kleid hat mich mit seinem blauen Kulleraugenblick einfach um den Finger gewickelt und 
begleitet mich nun schon seit einer halben Ewigkeit alle Jahre wieder durch die Osterzeit. Nicht 
ganz so lange hingegen besitze ich die nostalgische "Manner-Neapolitaner"-Dose, auf der es 
ebenfalls ein nettes Motiv im ansprechenden Kindchenschema gibt: Die habe ich 2010 beim selben
Gastronomie-Flohmarkt erstanden wie meine heißgeliebte Dr. Oetker Schubladenbox. (Hier ist das
Posting von damals, wo ihr euch auf dem 2. Foto übrigens auch ein Jugendbildnis meiner "großen
 Oma" ansehen könnt - ihr wisst schon, das ist die mit dem "Blick" - aber damals hatte sie ihn noch
nicht so ausgeprägt ;o)) Kennt man die Manner Neapolitaner-Schnitten in Deutschland überhaupt? 
Seit meiner Kindheit sind das die einzigen Waffeln, die mir schmecken! Das Rosa der Manner-
Verpackung entspricht einem mit weiß vermischten Korallenrot. Und genau in diesem Manner-
Korallen-Rosa ist das letzte Kleid geblümt, das ich euch heute zeigen möchte.




Die Blumen auf dem Tunikakleid haben von der Form her auch eine gewisse Ähnlichkeit mit den 
Blüten der Blutbuche. Aber die Farbe ist deutlich "Manner-schnittiger". Oder "koralliger". Weshalb
ich sie auch mit der Korallenkette kombiniert habe, die mir meine Eltern vor vielen Jahren aus
Tunesien mitgebracht haben - und außerdem mit einem luftigen Strickjäckchen, einem Gürtel, 
einem Schal und bequemen Schuhen in diesem Rotton. Der Haarreif passt farblich auch dazu.

Leider läuft mir - wie ich erst an den Fotos so richtig bemerkt habe - bereits der Friseur mit seiner Schere nach und 
will mir dringend die Haare schneiden, und so waren beide Tage der Foto-Aufnahmen (der 13. und der 15. März
ziemliche Bad-Hair-Days ... Mal sehen, ob ich demnächst einen Termin bekomme, um da wieder einen etwas 
besseren Schnitt reinzukriegen ...




Nun möchte ich euch noch kurz von dem Buch erzählen, das ich oben kurz erwähnt habe und 
 außerdem auch bereits in meinem 13. Südindien-Kapitel: Der Roman Shantaram beruht auf den 
Erinnerungen des australischen Buchautors und verurteilten Schwerverbrechers Gregory David 
Roberts, dem die Flucht nach Indien gelang, wo er in den Slums von Bombay untertauchte und
durch die dort gemachten Erfahrungen ein "anderer Mensch" wurde. Wer sich für Indien inter-
essiert - und zwar eben nicht unbedingt nur für die touristische Seite Indiens, sondern auch für die 
"andere, dunklere" Seite und für die Menschen, die in diesem Land leben, könnte diesen Roman
mögen. Stellenweise ist er beinhart und erinnert an "Papillon" oder  "Midnight Express",
stellenweise für meinen Geschmack auch etwas zu "süßlich", doch letztendlich hat mir
"Shantaram" ein interessantes Bild Indiens vermittelt und mich gut unterhalten.




Also um ehrlich zu sein, liebes Frauchen, interessiere ich mich mehr für dieses langohrige 
Wesen da drinnen. Und für die anderen Hoppelmänner, die du um deine Vase herum auf den 
Mooskranz gesetzt hast. Kannst du mir bitte jetzt endlich das Fliegengitter aufmachen, damit
ich mir das alles genauer anehen kann? -

- Ja genau, und kannst du mir dann bitte endlich mein süßes Bäuchlein kraulen - jetzt liege 
ich schon stundenlang hier 'rum und warte darauf!!!


Die Vase wurde übrigens von mir "upgecycelt"- allerdings vor Jahren schon - zu einer Zeit, wo ich dieses Wort noch nicht 
kannte. Sie war ursprünglich mintgrün - und das würde jetzt wieder gut zu meiner Deko passen - aber irgendwann gefiel mir 
das damals nicht mehr, weshalb ich sie cremefarben strich und mit Perlmutt-Mosaiksteinchen beklebte. Der große Teller darunter ist 
vom Flohmarkt. In der Vase steckt eine getrocknete weiße Ranunkel.

Tja, ihr Lieben, ihr habt's gehört: Die Rostrosen-Katzen verlangen nach mir! Also wünsche ich 
euch noch rasch einen tollen Start in den April und sag' "bis zum nächsten Mal"!


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Herzlichste Rostrosengrüße und alles Liebe
eure Traude 
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http://www.meyrose.de/2014/04/01/aktion-buntes2014-blauer-april/http://www.meyrose.de/2014/03/01/aktion-buntes-2014-der-maerz-wird-pink/http://zickimicki.blogspot.de/