Freitag, 15. Juli 2016

A New Life #7 - DIY-Rockverlängerung und ein paar andere Projekte

Servus, ihr lieben treuen und neuen LeserInnen!
∗✿≫≪✿∗


Vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meinem ersten Juli-Post mit vielen tierischen und
sommerlichen Fotos! Wie ich darin versprochen habe, wird meine sommerliche Blogpause heute
unterbrochen, und somit sage ich: "Herzlich willkommen!" zum siebenten Teil der Aktion  
A New Life
Ich danke euch sehr für alle Verlinkungen, mit denen ihr in den vergangenen sechs Linkups zu
einer besseren Welt beigetragen habt! Heute und die folgenden zwei Wochen habt ihr dazu wieder
Gelegenheit!

 ∗✿≫≪✿∗

A short English summary of this post:   
Today I show you some animal and plant macro photos and some DIY projects: my own crocheted
  shawl, a skirt that I have extended, a garden chair that was broken and planted it with Houseleeks.
  I hope you also have projects that are suitable for the Linkup of ANL - I'm looking forward to your 
ideas! 
Hugs, Traude







Wie ich euch in meinem vorigen ANL-Post erzählte, habe ich all eure Beiträge HIER in einer
eigenen Kartei nach Themen geordnet gesammelt (ihr könnt euch aber auch direkt mit dem
Button unter meinem Header hinklicken!) und diese Kartei wurde nun auch wieder von mir
auf den neuesten Stand gebracht!

Ich bemühe mich um größtmögliche Sorgfalt, Fehler können aber 
natürlich immer wieder mal passieren, deshalb: Solltet ihr euer Posting in der Kartei vermissen 
oder der Meinung sein, dass es in eine andere Kategorie besser passen würde, gebt mir bitte per 
Kommentar oder Mail Bescheid - DANKE!

∗✿≫≪✿∗


Bei mir geht es heute mit ein paar eigenen kleinen DIY- oder Upcycling-Projekten weiter, die ich
euch gerne zeigen möchte. Daran könnt ihr sehen, dass man weder ein großes Näh-, Häkel- oder
Basteltalent oder viel Zeit benötigt, um Dinge selbst zu machen (denn mein Talent hält sich in all
diesen Bereichen in Grenzen und auch freie Zeit besitze ich leider viel zu wenig für alles, was ich
gern tun möchte...).


http://rostrose.blogspot.co.at/p/anl-new-life.html


Außerdem bin ich nicht nur bei Sonne und Regen mit der Kamera durch unseren Garten spaziert,
um erhaltenswerte Natur für ANL "einzufangen", diesmal habe ich zwischendurch auch wieder das
Makro-Objektiv aufgeschraubt, um euch einige der Tierchen und Pflänzchen ganz nah zu zeigen...
wie z.B. diesen putzigen Heuhüpfer hier unten - oder manch ein Bienchen und Blümchen:



∗✿≫≪✿∗


Wer schon länger bei mir liest, kennt vielleicht auch bereits die nächste Collage - ich habe euch
die Fortschritte meines ersten Häkelprojektes seit vielen Jahrzehnten nämlich HIER gezeigt.
(Und erste Tragefotos des Dreieckstuches, das ich im Vorjahr aus Bambusgarn gehäkelt habe,
gab es hier zu sehen: KLICK.)

In der Collage darunter könnt ihr euch nun anschauen, wie ich mit Hilfe der seinerzeit
entstandenen Stola wiedermal ein "Sommernachts-Outfit" gestaltet habe. Ich trug diesen Mix bei
einem Besuch bei unseren lieben "Nachbarn zur Linken" - den Rock kennt ihr von HIER, das Shirt
von HIER, und das Häkeltuch war eine sehr angenehme Ergänzung, als der Abend allmählich
kühler wurde.





∗✿≫≪✿∗

Bleiben wir gleich bei der Farbe Lila und bei "rostrosigen Handarbeitsprojekten":
Dass ich alles Andere als eine Nähmeisterin bin, wisst ihr spätestens seit meinem Post mit dem
vielsagenden Titel Frau Rostrose kann nicht nähen. Zwischenzeitlich habe ich zwar einen
Nähkurs für Anfänger an der Badener Volkshochschule besucht, aber leider konnte ich da aus
verschiedenen Gründen nicht bei allen Kurseinheiten dabei sein. Deshalb wurde aus meinem
geplanten Taschenprojekt bisher nichts, und gelernt habe ich lediglich das Einfädeln des Fadens
in meine Nähmaschine (immerhin! Das war für mich stets die größte aller Herausforderungen!)
und das Hochnähen von Röcken. HIER habe ich euch den von mir hochgenähten indischen
Wickelrock gezeigt, und auch DIESEN Rock habe ich selbst verkürzt.



Mein lila-bunter Rock in der ursprünglichen Länge - und mit der "Verlängerungsstufe" in Dunkelbraun.



Dieses Mal ging es allerdings darum, einen Rock zu verlängern. Den obigen Rock, den
ich euch u.a. HIER gezeigt habe, trug ich nämlich immer nur über Hosen, weil er einfach
für meinen Geschmack zu viel Bein zeigte, die - wie ihr ja spätestens seit DIESEM Post
wisst - zu meinen wichtigsten "Stilgebungszonen" gehören. Daher sind meine Röcke fast
immer wadenlang bis knöchellang - der lila-bunte Stufenrock jedoch endete knapp oberhalb
meiner Knie. Das ging gar nicht! Weshalb der Rock im Sommer zum Schrankmonster wurde.
Und dabei mag ich die Farben und das Muster des Rocks so gerne und er ist so herrlich
leicht und luftig, dass er sich doch als Sommerrock für heiße Tage regelrecht aufgedrängt
hätte!





Dann fiel mir ein anderer Stufenrock ein, den ich (zunächst unabeachsichtigt) um einige
Zentimeter verkürzt hatte, indem ich beim Treppensteigen drauftrat und dabei eine der Stoff-
Stufen abtrennte. Ich fand, dass das gar nicht so übel aussieht, und aus diesem Grund ließ ich den
braunen Rock, den ich euch u.a. HIER gezeigt habe, so kurz, wie er nun war. Die abgetrennte
Stufe hob ich auf - und entschied letztendlich, dass sie gut zu meinem lila Stufenrock passen
würde. Und so habe ich mich heldenmutig an meine Nähmaschine gesetzt und den Stoffstreifen
angestückelt!

Wenn euch das alles zu wenig Näherei ist, gibt es übrigens bei Beate einen Glockenrock-Schnell-Nähkurs!
HIER ist das Finale zu sehen, und zu den Teilen 1 und 2 hat Beate selbst verlinkt. :o)

 Hier seht ihr nun ein erstes Tragebild mit angestückelter Stufe - und den Rest des
abgetrennten braunen Stoffes habe ich hier als Bindegürtel unter dem Holzperlengürtel
verwendet:





So bin ich dann auch tatsächlich gut durch einen heißen Bürotag gekommen. Allerdings muss
ich gestehen, dass diese Länge für mich immer noch sehr "grenzwertig" ist: Man sieht leider doch
einiges vom Lipödem*) bzw. von den damit einhergehenden blauen Flecken und Krampfadern...
und diesen Kompromiss kann ich wirklich nur an sehr sehr heißen Tagen eingehen... (Vielleicht
kommt da also eines Tages noch eine Stufe dran? Man wird sehen. Aber fürs erste lasse ich es auch
so gut sein...)

*) Für alle, die gern wissen wollen, wie es mit meiner Behandlung weitergeht, kommt zu dem Thema noch ein 
Post Scriptum.






Deutlich wohler gefühlt habe ich mich "beinmäßig" in diesem Mix mit meinen Leggings
aus Bioseide, die ihr von HIER kennt und die ich durchaus auch an warmen Sommertagen
aushalte. Das Oberteil mit dem Spitzenmuster kennt ihr von HIER. Bei über 30 Grad geht
dieser Mix allerdings nicht mehr ... Da ist es dann doch zu viel Stoff an Armen und Beinen ...




Bevor ich euch nun aber meine (bisherige) Lieblingskombination mit diesem Rock zeige,
kommt zur Abwechslung mal wieder ein anderes Thema. In DIESEM Posting erzählte ich
euch vor ziemlich genau zwei Jahren von meinem Missgeschick mit einem Gartenstuhl
und von einer rostigen Auflaufform, die genau in die entstandene Lücke passte - und ich 
zeigte euch damals auch, wie ich die Form bepflanzt habe. In der Zwischenzeit steht der
bepflanzte Stuhl in unserem Vorgarten - und sieht um einiges üppiger aus, denn einerseits 
wachsen die rosa Vorgarten-Röslein durch die Stuhllehne hindurch, außerdem sind zur Deko 
ein kleines Metallblumenmädchen von meiner Freundin Moni, ein Kranz und ein "Vogelhäuschen" 
hinzugekommen, und andererseits wachsen die Hauswurzen mittlerweile auch um einiges üppiger.
 Wie mir aufgefallen ist, versuchen sie sich sogar als Rankpflanzen - sie erklimmen nämlich den 
Kranz!  :o)


Hier seht ihr außerdem nochmal die bepflanzte Gießkanne vom vorigen Post.
 ∗✿≫≪✿∗


Nun aber wie versprochen zu meiner Lieblingskombi mit dem verlängerten Rock - das 
Kleid habe ich vor kurzem beim David-Gilmour-Konzert ebenfalls mit einem Rock darüber 
getragen KLICK. Das hat mit der Form des Kleides zu tun - es liegt für meinen Geschmack
zu eng an KLICK - auch das tut meinen Stilgebungszonen nicht wirklich gut. Da mir aber der 
bestickte Ausschnitt und die Farbe sehr gut gefallen, habe ich es behalten und trage es nun 
zumeist mit Röcken oder Pareos darüber, so wie hier auch:




Und nun, ihr Lieben, seid wieder ihr an der Reihe mit euren Selbermach-Ideen, euren
Resteverwertungs-Rezepten in der Küche oder beim Nähen, Stricken, Häkeln, mit euren
Informationen über umweltfreundliche Kosmetik und viele andere Themen, die die Welt ein
Stückerl besser machen. Mehr Anregungen findet ihr HIER - und zu den Spielregeln in
Kurzform kommt ihr HIER




Ich selbst verlinke diesen Beitrag bei Sunnys Um Kopf und Kragen, bei Tinas Freitagsoutfit
bei Sabines Outfit des Monats und bei Elas Schrankmonstern. Die Naturaufnahmen sind für 




Meine sommerliche "Beinahe-Blogpause" geht noch eine Weile weiter, aber rund um den
Monatswechsel werde ich mich wohl mit einem neuen Post wieder hier bei euch melden.
Bis zum 1. August läuft auch dieses Linkup, und ich hoffe, ihr seid trotz "Sommerlochs"
wieder eifrig dabei!

Wenn ihr auf diesen Link klickt, bekommt ihr übrigens auch eine Anleitung, wie das mit
dem Verlinken funktioniert (für alle, die es bisher nicht versucht oder geschafft haben). Erzählt
oder zeigt uns bitte jede Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem besseren Platz macht. 
Jede gute Idee kann ansteckend wirken!

Auf bald und alles Liebe, genießt den Sommer!
 Herzlichst, eure Traude 

∗✿≫≪✿∗
  Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +

PS: 
erzählte ich euch u.a. von einer Kompressionsbehandlung, die ich während der ersten Monate des heurigen Jahres erhielt.
 Für alle, die wissen wollen wie es mit meiner Lipödem-Therapie derzeit weitergeht, weil sie ev. selbst betroffen sind oder 
Betroffene kennen: Nach den Kompressionsbehandlungen bat ich um Verschreibung eines "Lymphomaten". Das ist ein 
medizinisches Gerät, das die Lymphdrainage und die Wickel ersetzen kann. Das Gerät, das mir zur Verfügung gestellt 
wurde, ist ein SLK Varilymph 12 Pro Kompressionstherapiegerät. Zwar dürfte es noch nicht allgemein gebräuchlich 
sein, dass Lipödem-Patientinnen dieses Gerät verschrieben wird, aber wenn man darauf besteht und argumentiert, dass 
man auf diese Weise der Kasse die teurere manuelle Lymphdrainage erspart (und man selbst die Anfahrt und vor allem 
die bandagierte Rückfahrt von der Therapie sehr kompliziert findet), klappt es offenbar auch. (Zur Not auf die Verordnung
 nicht Lipödem sondern Lymphödem schreiben lassen!) An fast jedem Abend gönne ich meinen Beinen jetzt jeweils 40 
Minuten wohltuende Massage mit dem Gerät. (Das kann man sehr einfach und bequem beim Fernsehen oder Lesen machen.) 
Es ist nur gemietet, vorläufig mal bis Ende September, und ich muss auch Selbstkosten tragen, den Rest übernimmt die  
Kasse. Angeblich klappt Verlängerung zumeist ganz gut und angeblich kann man das Gerät nach einiger Zeit auch verbilligt 
kaufen. Ich werde euch bei Gelegenheit Bericht erstatten, ob das tatsächlich alles so funktiniert!


So, nun aber zum LINKUP:

A New Life #7 - DIY-Rockverlängerung und ein paar andere Projekte *

Servus, ihr Lieben!
∗✿≫≪✿∗


HIER geht's zum neuesten ANL-Post!


Montag, 4. Juli 2016

Sommerliches, Tierisches und eine Beinahe-Blogpause

Servus ihr Lieben!


Für alle, die nicht gerne so viel lesen, gibt es den wichtigsten Hinweis meines heutigen Posts 
gleich zu Beginn: Ich werde nach diesem Post eine kleine Sommerpause machen - unter anderem, 
weil meine Schulter mal wieder Schonung benötigt. ABER: Die Aktion A NEW LIFE wird auch 
während des Sommers wie gewohnt an jedem 15. stattfinden! Und vermutlich wird es außerdem 
Anfang August eine kleine Zusammenfassung meiner Juli-Aktivitäten geben. Ich hoffe also, ihr 
schaut trotz des Sommerlochs ab und zu bei mir rein - so, wie auch ich bei euch zwischendurch 
auf Blogbesuch kommen werde - und beteiligt euch auch weiterhin eifrig an ANL :o)


A short English summary of this post:
First, a note: I'll make a small summer break after this post. BUT: The Linkup A NEW LIFE will 
also take place during the summer as usual at each 15th!  
 
Today I show you photos of a visit to the Nature Park Buchenberg in Waidhofen / Lower Austria. On this day we also  
visited my friend Maria. She gave me a beautiful leather backpack. This I carried out for the first time at a concert of
the Scottish band Rura in Vienna Metropol. We also visited another concert in July: the great Ex-Pink-Floyd-guitarist 
David Gilmour at Schoenbrunn Palace! In addition, my mother celebrated her 90th birthday at the nursing home. And  
you can see some pictures from our garden, our cats and a hedgehog who lives in our garden.
Hugs, Traude




Heute zeige ich euch noch ein paar Aufnahmen aus dem Juni, denn abgesehen von unserem 
Kurzurlaub in der Sächsischen Schweiz haben wir in den vergangenen Wochen natürlich auch 
einiges Anderes gesehen und unternommen. 

 Zum Beispiel verbanden wir ein Treffen mit meiner Freundin Maria vorab mit einem Besuch des
Naturparks Buchenberg in Waidhofen an der Ybbs. Sehr gut gefallen hat uns dort, dass man an
viele der Tiere ganz nah herankommt, da man durch einige der Gehege hindurchgeht! Manche der 
Tiere lassen sich streicheln, andere (wie die Eulen und Störche oder den Babyesel, der erst eine 
Woche alt war) kann man zumindest aus sehr großer Nähe fotografieren. Aber es gibt auch Tiere 
wie Wildkatzen oder Waschbären, die keine begehbaren Gehege haben. Die Wölfe und Luchse *)
haben sich an diesem Tag leider gut vor uns (oder vor der Sonne) versteckt...

*) Auch deren Gehege sind natürlich nicht begehbar, man kann nur von einigen wenigen Plattformen aus nach den
Tieren Ausschau halten, aber bei den sehr überwucherten Anlagen sind sie leider schwer zu entdecken - was für 
die Tiere wohl angenehm ist, aber für die Besucher nicht ganz so befriedigend. Eventuell könnte da ja ein "goldener 
Mittelweg" gesucht werden.)



Der Baby-Esel ist entzückend! Um ihn nicht all zu sehr zu stören, streicheln wir ihn nicht und begnügen uns mit Fotos
Auch bei den Wildkatzen gibt es süßen Nachwuchs!
Bequeme rostrosige Ausflugskleidung: Die Hose kennt ihr von HIER, das Kleid mit Spitzeneinsatz von HIER

Der Park liegt eingebettet in eine schöne Landschaft. Der Himmel veränderte sich im Lauf der Zeit, aber wir blieben trocken!



Die Fotos unten stammen nur noch zum  Teil aus dem Wildtierpark: Den Pfau und die weiß-
schwarze Katze rechts oben habe ich dort in der Nähe des Restaurants fotografiert. Die anderen
Aufnahmen entstanden dann schon in der Nähe von Amstetten bei unserer Freundin Maria (die
ihr u.a. aus DIESEM Posting kennt. Ihr Mann Edwin war an diesem Tag in Ybbsitz schmieden
und deshalb bei unserem Treffen nicht dabei.)

Die vielen Kätzchen "gehören" den beiden zwar nicht, sind hier aber quasi "Dauergäste". Da sich
ihre tatsächlichen "Besitzer" nicht um sie kümmern, füttert Maria inzwischen schon bis zu sieben
Gastkatzen durch. (Zutraulich ist leider nur eine von ihnen ... aber herzig sind sie alle!) Und auch
wir wurden fein gefüttert, zuerst mit Kuchen und später mit Wurstsalat :o))


Das Foto von mir unten links hat Maria mit ihrer neuen (meiner ehemaligen) Kamera aufgenommen :o)

Einen Tag nach dem Besuch bei Maria gingen Edi und ich mal wieder in ein Konzert im Wiener
Metropol. Wir kannten die auftretende Band Rura zwar nicht, aber das Motto Celtic Summer Night
und die Ankündigung, es würde sich um “one of the most exciting bands on the Scottish folk scene”
handeln (also um eine der aufregendsten Gruppen der Schottischen Folk-Szene), machten uns
Lust darauf. Daher warf ich mich in Sommernachts-Schale (siehe unten), und dabei wurde dann
auch gleich erstmals Marias tolles Geschenk ausgeführt: die wunderschöne Intarsien-(oder Präge?)
-Ledertasche, die man praktischerweise auch als Rucksack tragen kann:


Das Kleid kennt ihr u.a. von HIER, den Bioseiden-Bolero von HIER


Oben seht ihr Fotos der Band. Die in der "oberen Reihe" hat Herr Rostrose mit dem Smartphone aufgenommen, das 
Gruppenbild unten ist das offizielle Band-Foto, das auch in der CD von Rura verwendet wird (via). Und dass Herr Rostrose 
sich direkt bei der Veranstaltung tatsächlich eine CD gekauft hat, sagt schon einiges über seine Begeisterung für diese neu 
entdeckte Band aus, das tut er nämlich in den seltensten Fällen. Leider war die Wetterlage für die Veranstalter etwas zu 
unsicher, weshalb Rura nicht draußen auf der urigen "Pawlatschenbühne" auftraten, sondern drinnen im Haus. Und dabei 
hielt das Wetter den ganzen Abend aus - erst auf unserer Heimfahrt regnete es dann wieder... wie es ja in diesem Sommer 
häufiger vorkommt.

Und ich bin darüber - ehrlich gesagt - nicht unglücklich. Ich komme jedenfalls mit dem
Wetter dieses Sommers besser zurecht als mit dem Gluthitze-Sommer des vergangenen Jahres.
(Obwohl wir ja auch heuer schon den einen oder anderen Gluthitze-Tag hatten...) Den Pflanzen in
unserem Garten tut das immer wieder mal feuchte Wetter auch gut - genauer gesagt wuchert
alles etwas zu üppig... (siehe Hügelpflanzen und Schilfgräser beim Mini-Teich!)




Als nächstes bekommt ihr ein sommerliches "Alltags-Outfit" zu sehen (wobei ich ja genauso mit
meinen "Sommernachts-Kleidern" und -Röcken ins Büro gehe und durchaus auch mit dem Mix aus
rosa Rock und grünem Shirt zu einer Party oder Musikveranstatung ginge. So genau nehme ich das
nämlich alles nicht ;o)) ...

Übrigens ist dieser Mix quasi eine Weiterführung der Urlaubs-Capsule-Wardrobe - denn Rock,
Shirt und luftiges weißes Jackerl hatte ich auch in den Koffer gepackt, als wir in die Sächsische
Schweiz zu Beate fuhren (KLICK). Ganz oben auf dem ersten Foto des heutigen Posts seht ihr das
Shirt mit seinen fledermausigen Ärmeln ohne Jacke.




Nun zeige ich euch wieder ein paar pflanzliche und tierische Fotos aus unserem Garten -
unter anderem haben wir seit einiger Zeit einen besonderen Gast: Dieser niedliche Igel trippelte
nämlich an einem Wochenende mal tagsüber aus der Thujenhecke in das Beet mit dem Sommer-
flieder. Wir Rostrosen saßen gerade auf der Terrasse und staunten nicht schlecht, denn bis auf die
beiden winzigen Igelbabies, die ich vor Jahren mal auf der Fahrbahn vor unserem Haus aufgelesen
habe (und von denen eines sogar gerettet werden konnte), gab es bisher all die Jahre keine Anzeichen
von Igel-Vorkommen in unserer Siedlung.

Wir waren auch deshalb etwas verblüfft, weil Igel ja eher nacht- und dämmerungsaktiv sind,
und dachten, dass er (oder sie?) vielleicht hungrig ist oder Junge durchzubringen hat und sich
deshalb auch am helllichten Tag auf Nahrungssuche befindet. Damit sich "unser" Igel hier
wohlfühlt und nicht auf die Fahrbahn läuft, um irgendwo anders Futter zu suchen, stellen wir
nun an jedem Abend, sobald Nina und Maxwell "Gitterbettsperre" haben, eine kleine Portion
Katzenfutter in den Sommerfliederbusch - und am nächsten Tag ist der Teller leer. Also nehmen
 wir an, unser stacheliger Gast kommt täglich vorbei. Oder es gibt hier noch andere Tiere, die
gern Katzenfutter fressen ;o))





Maxwell seht ihr hier oben stattdessen am Schilfgras knabbern (der Ärmste, sein Futter frisst
ja der Igel! ;-)), Nina wälzt sich mal wieder wie ein Ross in der Wiese ... und ein paar Insekten
naschen an Blüten im Rostrosengarten: So zum Beispiel ein schwarzer Käfer, dessen Namen ich
nicht kenne, an einer Rosa Nachtkerze, eine schwarze Holzbiene am Wollziest und eine Honigbiene
an der Sternpolster-Glockenblume. 

 Was ihr in der unteren Collage auch noch seht, ist ein "Gießkannen-Upcycling-Projekt": 
Leider habe ich nämlich vor dem letzten Winter vergessen, die weiße Vintage-Gießkanne in
die Gartenhütte zu bringen, und so wurde sie leck... Ich war soo sauer auf mich selbst - mein 
Lieblingsstück! Und es ist nicht die erste Gießkanne, die ich auf dem Gewissen habe... Aber 
passiert ist passiert... Eine Rettungslösung musste her!

Nachdem in unserer Wiese jede Menge Kriechender Günsel wächst, der aus einem Blumenbeet
"entsprungen" ist, grub ich das hübsche, aber ausbreitungswütige Pflänzchen aus und pflanzte es
in der Gießkanne wieder ein. So gibt es nun ein neues Leben für die Gießkanne und auch eines
für den Günsel ;o)) Ein klarer Fall für eine Verlinkung bei A NEW LIFE bei nächster Gelegenheit
(also ab 15. Juli! :o))




Sehr belebend fanden Herr Rostrose und ich auch das Konzert der "Pink-Floyd-Legende"
David Gilmour vor der traumhaften Kulisse des Schlosses Schönbrunn.

Dass wir die Musik von Pink Floyd mögen, habe ich euch schon in meinem Post über den Auftritt
der Australian Pink Floyd-Tributeband im Jahr 2014 erzählt. Eines der Original-Band-Mitglieder live zu erleben, 
noch dazu bei einem so gelungenen Konzert und traumhaft schönem Open-Air-Wetter ist allerdings noch um einiges 
erhebender. Herr Gilmour spricht mit seiner Gitarre eine ganz eigene, unverwechselbare Sprache, und ein paarmal habe
 ich bei dem Konzert eine Glücksgefühl-Gänsehaut verspürt - diese spezielle prickelnde Endorphindusche, die mich bei 
bestimmten Gelegenheiten überkommt: Bei einem schönen Sonnenuntergang zum Beispiel, bei ganz besonders gutem
Essen, bei einer Reise, die voller wunderbarer Erlebnisse ist, bei bestimmten Düften... oder eben auch bei guter Musik, 
die nicht nur vituos, sondern mit viel Gefühl vorgetragen wird. David Gilmour hat das mit seinen 70 Jahren noch drauf. 
Und auch der großartige Saxophonist der Band schaffte es übrigens, mir eine solche Gänsehaut zu zaubern.




Die meisten der obigen Fotos hat Herr Rostrose wieder mit dem Handy aufgenommen - das große
Foto in der Mitte und das kleine links oben stammen allerdings von hier und hier.  Und links seht
ihr mein diesmaliges Open-Air-Outfit. Unten nochmal ein genauerer Blick auf alle zwei Schichten*)
und alle drei Phasen: *) Ich habe nämlich über mein langes Kleid einen nicht ganz so langen Rock
drübergezogen. Phase 1 ärmellos, solange es noch heiß ist. Phase 2 leichtes Jäckchen, Phase 3
dünner Poncho. An einem lauen Sommerabend wie diesem reichte das aus - in kühleren Nächten
wäre eine wärmere Jacke oder ein dickerer Poncho nötig - zumindest für den Heimweg, der teilweise
(bis zur Wiener Stadtgrenze) mit Öffis stattfand.



In dem Reiseberichts-Post, in dem ich euch u.a. Bilder von unserem Besuch bei der
Deutschen Kunstblume Sebnitz zeigte, erzählte ich euch auch, dass ich von dort einen Kunst-
Wiesenblumenstrauß für den 90. Geburtstag meiner Mutter mitgebracht habe. (Meine Mutter
lebt seit Herbst 2013 in einem Wiener Pflegeheim, HIER habe ich euch einiges darüber
erzählt - seither hat sich nicht viel verändert.)

An einem ziemlich schwülen Tag im Juni wurde der runde Geburtstag im Pflegeheim offiziell
gefeiert - inklusive Gratulation durch eine Vertreterin der Bezirksvorstehung und eine der Wiener
Pensionistenheime. Es gab Eiskaffe, eine Sachertorte mit Marzipanrosen und zwei schöne
Blumensträuße - und meine Mutter freute sich vor allem, weil sie mal mehrere Mitglieder der
Familie gleichzeitig zu Besuch hatte:


(Einige der Bilder wurden von Jana bzw. von Mitarbeitern des Pflegeheimes aufgenommen.)


 Auf dem großen Foto in der Mitte seht ihr von links nach rechts in der vorderen Reihe meine Schwägerin Gitte, 
meine Tochter Jana, mich, meine Mutter "Hildekind" - und in der hinteren Reihe meinen Bruder und die beiden 
Damen von Bezirksvorstehung und dem Kuratiorium der Wiener Pensionistenheime. Sollte euch der Stil des 
Bezirksvorstehungs-Blumenstraußes bekannt vorkommen - er ähnelt dem, den mir Wolfgang HIER überreicht hat, 
denn auch er wurde in der Blumenbinderei der Blumengärten Hirschstetten zusammengestellt! :o)

Zum Schluss noch ein Gesamtblick auf das Outfit, das ich zum Geburtstagsfeiern trug: Ich
hatte an diesem Tag große Lust, mal wieder meinen Weltladen-Gürtel auszuführen - und den
Rest bastelte ich quasi "um den Gürtel herum": Einerseits sollte es für den Anlass möglichst
"angezogen" aussehen, andererseits wollte ich es aufgrund der Schwüle auch sehr luftig haben
- deshalb wurde es schließlich ein Lagen-Mix aus einem meiner luftigsten Röcke mit meinem
zum Gürtel passenden blauen Des*gual-Kleid und viel Rostrosenschmuck. Die Schuhe habe
ich nach dem Betrachten der Fotos dann noch durch andere Sandalen ersetzt (durch die
blau-bunten, die ich auf diesem Foto trage), weil mir der Weiß-Anteil im unteren Bereich zu
groß war ;o) - aber davon gibt es leider keine Fotos mehr...




Gut, Ihr Lieben, das war's für heute mit meinem "Juni-Rückblick". Ziemlich viel, ich weiß,
aber das wollte ich eben noch alles vor meiner "Beinahe-Blogpause" unterbringen...

Weiter geht es hier am 15. Juli mit A New Life #7, wo ich euch unter
anderem einige kleine rostrosige DIY-Projekte zeigen werde. Ich hoffe, ihr werdet ebenfalls
wieder mit euren umweltfreundlichen bzw. die Welt ein Stückerl besser machenden Ideen,
Geschichten und Projekten sowie schönen Fotos aus der Natur beim
Linkup dabei sein!

Ich selbst werde mit diesem Post ebenfalls bei A NEW LIFE dabei sein. Außerdem verlinke ich ihn bei 
Ines Meyroses Modejahr 2016, denn dort geht es um Kleidung bei sportlichen Aktivitäten... (Und meiner Meinung 
nach fällt auch das Durchwandern eines Naturparks schon unter Sport - überhaupt wenn es heiß ist ;o)) Bei Sunnys 
Um Kopf und Kragen bin ich ebenfalls wieder dabei, zusätzlich bei Tinas Freitagsoutfit sowie bei Sabines 
Outfit des Monats. Die Naturaufnahmen sind für Gabrieles Streifzug am Mittwoch.

Nun danke ich euch noch herzlich für die lieben Zeilen, die ihr zu meinem Kurz-
Reisebericht über unseren Urlaub in der Sächsischen Schweiz hinterlassen habt. Diesen
Bericht habe ich übrigens HIER zu einer eigenen Seite zusammengefasst!


 Fotos (wenn nicht anders angegeben): Herr und Frau Rostrose
Ganz herzliche Rostrosige Grüße
von eurer Traude

  Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +

Mittwoch, 29. Juni 2016

Kurzurlaubs-und-Bloggertreff-Bericht -Teil 2

Servus, Ihr Lieben!


Vielen Dank für eure vielen lieben Kommentare zu meinem
neuesten Rezept-plus-Outfit-Post - und ebenso für die zum ersten Teil meines diesmal nur
zweiteiligen Reiseberichtes über die schöne Woche im östlichen Deutschland [inklusive
mehrfachem "Bloggertreffen" mit Beate aus dem Bahnwärterhäuschen ;-)] Ich freue mich
sehr, dass ihr gern mit uns gewandert und nach Dresden gefahren seid! Heute geht's mit anderen
schönen Ecken dieser Gegend weiter, und zwar in gewohnt abwechslungsreicher Art und
Weise:

Fotos unten:
Am vierten Tag zeigte uns Beate das wunderhübsche Schloss Pillnitz samt ebenfalls sehens-
wertem Schlosspark. Ohne es vorab besprochen zu haben, trugen wir beide etwas Rotes und
etwas Grünliches: Beate kombinierte ein aufsehenerregendes Kenzo-Kleid aus dem Second-
Hand-Laden mit einer mint- oder türkisgrün gerahmten Sonnenbrille und passendem Haar-
schmuck, und ich trug zum roten Biobaumwoll-Maxirock ein Shirt mit grün-pinkem Palmen-
und Kolibri-Muster sowie eine meiner roten Ketten plus Tuch. (Das rotweiße Tüpfel-Tuch durfte
zunächst den Gürtel spielen, später musste es wieder als Kopfbedeckung herhalten.) Ich finde,
so passten wir gut ins Ambiente.





Hier kann man stundenlang umherwandeln und vom barocken Lustgarten bis zum natürlichen
Ententeich, von alten, nach Umarmungen lechzenden Baumriesen bis zu verwunschen wirkenden
Winkeln und bezaubernden Pavillons vieles entdecken - auch Entenküken und Eichhörnchen,
unterm Schlossdach nistende Schwalben (siehe obere Collage) und entzückende Wachteln
(im Palmenhaus).

Nicht aus Fleisch und Blut ist hingegen der Pfau, den ihr in der unteren Collage seht.
Insgesamt gibt es zwei solche Pfauen - sie sind Teil der diesjährigen Sonderausstellung
"Der Gärtner des Maharadschas - Ein Sachse bezaubert Indien". Wir beschränkten uns
auf den Freiluft-Teil der Schau, denn bei derart blauem Himmel konnte man uns einfach nicht
nach drinnen locken. Beate war schmuckmäßig perfekt auf das Thema eingestellt - an
ihrem Handgelenk baumelte ein kleiner indischer Elefant (siehe unten)!





Fotos oben:
In das schöne Palmenhaus ließen wir uns dann doch hineinlocken und sahen dort nicht nur
die bereits erwähnten Wachteln, sondern auch exotische Blütenpracht und moderne Kunst.

Fotos unten:
Ganz alte Steinmetzwerke hingegen zeigte uns Beate nach unserer Mittagpause auf diesem
kleinen Friedhof, der zu einem Kirchlein direkt an der Elbe gehört:




Kurz darauf überquerten wir die Elbe über die Brücke "Das blaue Wunder", bei der am
Vortag bei unserer Rundfahrt das Salonschiff "August der Starke" gewendet hat. Hier konnten
wir uns das Pillnitzer Schloss nochmal vom anderen Ufer aus ansehen und außerdem in der
gemütlich-mediterran wirkenden Villa Marie ein wenig entspannen. Den Gänsemarsch konnten
wir ebenfalls am Elbufer beobachten - und später gab's dann auch noch im Bahnwärterhäuschen
eine kuschelige Katze Lisbeth zu kraulen - sie war allerdings auch ganz begeistert von Edis
Wanderschuhen samt Schuhbändern! ;-)




Fotos unten:
Zu unserer ersten Unternehmung vom fünften Tag gibt es eine kleine Vorgeschichte: HIER
findet ihr meinen Beitrag über das Wiedersehen mit "alten" Freunden in den Blumengärten
Hirchstetten. Darin erzählte ich euch, dass Wolfgang uns unter anderem die nostalgischen Schätze
 im Bauernhaus der Blumengärten zeigte. Darunter war auch ein mit Kunstblumen geschmücktes
Heiligenbild (das ihr in dieser Collage ganz unten seht), und Wolfgang erzählte uns, dass diese
Kunstblumen in der Sächsischen Schweiz in einer Manufaktur noch immer von Hand erzeugt
werden.

"Das ist aber lustig", meinte ich, "wir machen nämlich in ein paar Wochen in der Sächsischen
Schweiz Urlaub!" Und ein Betrieb, in dem eine so traditionelle Handwerkskunst nach wie vor
beherrscht wird, interessierte uns Rostrosen natürlich.




So ergab es sich, dass Wolfgang die Kontaktdaten der Deutschen Kunstblume Sebnitz
für mich heraussuchte und mir auch den Namen des Mannes nannte, mit dem seinerzeit die 
Zusammenarbeit zwischen den Blumengärten Hirschstetten und der Kunstblumenmanufaktur
stattgefunden hatte - mit der Bitte, Herrn Hartig schöne Grüße zu bestellen, falls wir nach
Sebnitz kämen. 

Das haben wir gern getan - und wie ihr oben sehen könnt, ließ sich Herr Hartig auch mit
Beate und mir fotografieren. Außerdem bekamen wir von ihm eine sehr interessante Spezial-
führung durchs ganze Haus, für die ich an dieser Stelle noch einmal herzlich DANKE sagen
möchte!

Hier kann ich euch nur einen winzigkleinen Überblick über die zahlreichen Arbeitsschritte
zeigen, die nötig sind, um aus etwas Stoff, Farbe und zarten Draht kunstvolle Blumen zu
zaubern - sie werden gestanzt, geprägt, gefärbt oder bemalt und schließlich Blütenblatt für
Blütenblatt von Hand zusammengefügt - aber wenn ihr mal in die Gegend kommt, kann ich
euch eine Führung durch die Manufaktur sehr ans Herz legen!




Beate und ich haben am Schluss übrigens auch etwas erstanden: Einerseits gönnten wir uns
beide eine Edelweiß-Brosche, andererseits stellte ich für meine Mutter (die dieser Tage ihren
90. Geburtstag hatte) ein kleines Wiesenblumensträußchen aus Sebnitzer Kunstblumen zusammen
(obere Collage, letzte Reihe), denn im Pflegeheim kann sie sich nicht mehr um "echte" Blumen
kümmern - aber mit diesen schönen Margeriten, Mohn- und Kornblumen hatte sie eine große
Freude.

Das Fachwerkhaus, das ihr in der oberen Collage zwischen den zwei Blumenstrauß-
fotos seht, gehört zur malerischen Ortschaft Hohnstein, der wir einen kurzen Foto-Besuch
abstatteten, danach ging es weiter zu unserem nächsten Ziel ...





... und dazu brauchten wir dann wieder Bergschuhe an den Füßen, auch wenn der Weg zur
Berggaststätte Papststein nur etwa eine Viertelstunde lang ist. Aber er geht dennoch ganz schön
bergauf, über alte Bahnschwellen, vorbei an verschnörkelten und vermoosten Baumwurzeln
und auch immer wieder an den Elbsandsteinfelsen, für die die Gegend berühmt ist. Der Weg
lohnt sich auf jeden Fall, die Aussicht ist toll, das Essen sehr gut (ich habe hier von Beate
erstmals Soljanka gekostet, muss ich unbedingt mal nachzukochen versuchen!), und außer-
dem probierte ich hier die erste Waldmeisterbrause meines Lebens (Waldmeister ist in
Ostösterreich nicht so bekannt, aber ich finde, das Zeug hat was ;o))




Fotos unten:
Nach diesem kleinen "Mittagsausflug" kehrte Beate wieder ins Bahnwärterhäuschen zurück,
während ich unbedingt Das Steingut in Königstein besuchen wollte - jenes blaue Bauernhäuschen,
das ihr in der unteren Collage seht. Ich hatte im Internet erfahren, dass es dort Esel, Ziegen und
anderes Bauernhofgetier gibt und dass man in dem historischen Wohnstallhaus auch einen kleinen
Imbiss bekommt. Hunger hatten wir nach dem Papststein-Besuch zwar keinen - außerdem wartete
am Abend Gegrilltes auf uns - aber Platz für einen Pott Kaffee ist immer, also nahmen wir die Fähre
über die Elbe und spazierten zum Steingut, wo wir gleich von einer freundlichen rot-weißen Mieze
begrüßt wurden. Hinterm Haus warteten die Esel auf Streicheleinheiten, schöne Brahma-Hühner
und -Hähne stolzierten um uns herum und süße Gänseküken gab es ebenfalls zu sehen - eindeutig
ein Ort, an dem sich Traude wohl fühlt ;-))

Die Outfitfotos haben schließlich mit dem Grill-Abend im Bomätscher zu tun - hier seht ihr
den "Wanderrock" vom ersten Ausflug in einer abendtauglicheren Variante. Übrigens war das
Gegrillte sehr gut, und vorab gab es - Soljanka... bereits zum zweiten Mal in meinem Leben!





Fotos unten:
Am sechsten Tag war mal wieder wandern angesagt - und weil es diesmal etwas anspruchsvoller
zugehen sollte, waren sowohl Beate als auch ich an diesem Tag in Hosen unterwegs. Vorab besorgten 
wir Marschverpflegung in der Mühlenbäckerei, und dann trabten wir los. In der unteren Collage
könnt ihr sehen, dass die Wege von den Regentagen, die es vor unserer Ankunft in der Sächsischen
Schweiz gegeben hat, noch immer feucht waren. Auch viele der Holzschwellentreppen waren
ziemlich unterspült worden... Herr Rostrose holte sich außerdem bei einem Zwischenfall mit einem 
Felsen aufgeschundene Unterarme, und so disponierte Beate schließlich um: Anstelle eines Pfades
mit in den Fels gehauenen Leitern und Stufen nahmen wir einen Weg mit Eisentreppen und
Holzbrücken - wie ihr seht, konnte mein lieber Göttergatte da auch schon wieder lachen. Und 
die diverseren Ausblicke, die sich uns bei der fast ganztägigen Wanderung boten, 
entschädigten uns sowieso für alle Anstrengungen und Blessuren ;o)




Fotos unten:
Die nächste "Entschädigung" gab es im Tal bei dem Lokal, das zur Mühlenbäckerei
gehört - hier orderte Edi einen Mandelstreusel- und einen Kirschstreuselkuchen, wir machten
halbe-halbe und beide waren superköstlich!

Abends bei Beate gab es dann etwas, das sie uns schon vor dem Urlaub versprochen
hatte - nämlich leckere Plinsen, und zwar pikante und süße, aber ich hab's geschafft, nur
die Schüsseln mit den diversen Füllen zu fotografieren... Als die Plinsen dann fertig
waren, war keine Zeit mehr fürs Knipsen ;o)) In der Mitte seht ihr, dass sich's auch die
Hummeln im Bahnwärterhaus-Garten schmecken lassen: Sie sind nämlich ganz verrückt
nach dem Waldgeißbart, der dort üppig blüht und der regelrecht zu brummen und zu
vibrieren scheint bei all dem geflügelten Besuch... Auch Katze Lisbeth ließ es sich
schmecken - ich weiß allerdings aus eigener Anschauung, dass sie nicht nur engelsgleich
ihre Schüsselchen leerschlabbert, sondern ebenso die Mäusepopulation rund ums
Bahnwärterhäuschen ordentlich dezimiert. Sie ist eine große Jägerin! :o)

Das Foto rechts unten mit Herrn Bahnwärter und "der Frau, die sich die Hände vors Gesicht
hält" *) und auch das Bild des Mohnzopfes waren leider schon unsere Abschiedsfotos, denn
sie entstanden bei unserem Frühstück am letzten Morgen.

*) Interessanterweise wollte Beate nicht mit ihrem Morgengesicht fotografiert werden, dabei war sie hübsch 
wie immer...






Die vorangegangene Nacht hatten wir bei Beate und ihrem Mann im gemütlichen roten Salon
 des BWH verbracht, denn im Bomätscher hatten sie für diese letzte Nacht kein Zimmer mehr für
uns frei. (Die warteten auf irgendeine große Reisegruppe.) Aber auf diese Weise konnten wir die
letzten Stunden wenigstens noch etwas intensiver gemeinsam verbringen :o) Wir danken euch
herzlich, ihr Lieben! Superschön war's!

Zum Abschluss nochmal ein Überblick über die Outfits zu diesem heutigen Post (mal
abgesehen von den Wanderhosenbildern). Wie ihr seht, habe ich da immerhin zwei
Kleidungsteile vom ersten Post nochmals verwendet - genau genommen waren es sogar
drei, denn unter dem rosa Rock trug ich den schwarzen Rock mit der Spitzenbordüre
von HIER, aber das sieht man auf diesen Fotos leider nicht... Mit der mitgebrachten
"minimalistischen Garderobe" hätte ich gut und gern noch eine weitere Urlaubswoche
durchgehalten, ohne eine Kombination wiederholen zu müssen...





Ich hoffe, ihr hattet auch Spaß an Teil zwei meines Kurz-Reiseberichtes! Einen Urlaub
in dieser wunderschönen Gegend kann ich euch nur empfehlen. Es gibt dort übrigens
auch tolle Radwege entlang der Elbe, mehrere Campingplätze, man kann dort Kanu- und
Schlauchboottouren unernehmen ... und natürlich gibt es noch einiges Sehens- und Erlebens-
wertes, das wir in diesen paar Tagen nicht untergebracht haben... Urlaub ist einfach IMMER
zu kurz, finde ich!

Außer bei Ines Meyroses Modejahr 2016 - Sommerfarben verlinke ich diesen Beitrag
bei Sunnys Um Kopf und Kragen und zusätzlich bei Tinas Freitagsoutfit sowie bei Sabines 
Outfit des Monats. Die Naturaufnahmen sind für Gabrieles Streifzug am Mittwoch.

Und bei meiner eigenen Aktion A NEW LIFE bin ich 
mit den Naturmotiven und meiner nachhaltig genützten Kleidung ebenfalls dabei. Auch
Ihr könnt eure zum Thema passenden Posts noch bis zum Abend des 1. Juli bei ANL
verlinken!


A short English summary of this post:   
Today I show you our activities of day four to day seven of our holidays in in East Germany. 
My blog-friend Beate showed us the beautiful castle of Pillnitz. The next day we visited a factory 
in Sebnitz, where artificial flowers are produced in the traditional way by hand. The sixth day  
we took a hike again in the beautiful mountains around.
Hugs, Traude
 

Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe, eure Traude 
♥♥♥♥
  Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +


PS.:
HIER könnt ihr bei Beate mehr über unseren Besuch in Pillnitz lesen und einige
unserer Fotos "in größer" sehen.

Und für alle, die gern mal einen Glockenrock nähen würden, sich aber bisher noch nicht
drüberggetraut haben, gibt es derzeit einen Nähkurs im Bahnwärterhäuschen - hier kommt
ihr zu Teil zwei von Beates genialer Aktion Nicht jammern - selber nähen! Den Link zu
Teil eins hat sie dort selber eingebaut ;o))