Mittwoch, 10. Februar 2016

Rückblick auf den Januar - Teil 2

Servus, Ihr Lieben,



A short English summary of this post:
This is the second part of my January-2016 retrospect. Today I tell you about 
some walks and about the departure of winter. I tell you that my husband had surgery
and had to stay in hospital for four days and I tell you that we had tickets for a Queen tribute concert 
just for one of these days. I tell you that I went to this great concert with the husband of my favorite 
neighbor and I show you my outfit of the show-evening. I also show you eco-friendly cleaning 
supplies and leggings made of organic silk, which I bought in January. You will get to see 
 an outfit with these leggings, too. Apart from the leggings I remained faithful to my plan
and didn't buy any clothes. All my outfits are composed with older clothes
out of my wardrobe.
Hugs, Traude


 

Vielen Dank für eure lieben Zeilen zum ersten Teil meines Jänner-Rückblicks. Inzwischen
ist zwar der Februar schon zehn Tage alt, aber ich möchte euch immer noch einiges vom
Januar zeigen.






Unter anderem gibt's ein paar tierische Winterbilder zu sehen: Schließlich wollten mal 
wieder ein paar hübsche Pferde und auch die Highlandrinder in unserer Wohnnähe besucht werden.
Letztere kennt ihr von HIER und HIER, diesmal stellte sich aber nur der mächtige rote Bulle in
Pose, die Kühe und Kälber blieben lieber im Verschlag, wo man sie zwar sehen, aber nicht
fotografieren konnte.





Kurz nach dem Spaziergang, bei dem die unteren Fotos entstanden,
 verabschiedete sich der Winter wieder ... und außerdem musste mein Schatz
ins Krankenhaus, um einen Leistenbruch operieren zu lassen, der ihn seit letztem November
daran hindert, laufen zu gehen. Wir hatten ursprünglich aus mehreren Gründen gehofft, dass
er einen Op-Termin vor Weihnachten bekommt, aber das klappte leider nicht. Inzwischen hat
Herr Rostrose die Operation jedenfalls gut hinter sich gebracht - das ist das Wichtigste -  und
bald wird er auch schon wieder Sport treiben dürfen. (Das geht ihm sehr ab...)


Leider musste Edi genau in der Zeit ins Spital, wo auch ein Konzert stattfand, für
das wir schon seit einiger Zeit Karten hatten... Diese Tickets wollten wir natürlich nicht
verfallen lassen, und so suchten wir in unserem Freundeskreis nach einer Begleitung für mich,
die mit der Musik von Queen etwas anfangen kann. Denn bei dem Konzert handelte es sich
um "One Night of Queen - A tribute to the greatest Rockband on Earth".





Unter anderem fragte ich meine Lieblingsnachbarin Renate - und Rena wiederum
erkundigte sich, ob ich auch mit ihrem Göttergatten Peter zu dem Konzert gehen würde,
denn sie selbst habe keinen besonderen Bezug zu Queen, ihr Mann aber schon. Und so ergab es
sich also, dass ich mir Renas Mann "ausborgte", um mit ihm in ein Konzert zu gehen, von dem
wir beide nicht wußten, was uns erwartete.

Es handelte sich dabei um ein Experiment. Denn welcher Sänger kann Freddie Mercury
vom Stimmumfang und vom Charisma her auch nur annähernd das Wasser reichen? Und
welche Band reicht an die Musiker des Originals heran? Doch ich hatte im Vorfeld gelesen,
dass Gary Mullen und die Band The Works die einzige Konzert-Show bieten, die von den
verbliebenen Queen-Urmitgliedern Brian May und Roger Taylor empfohlen wird.


Gary Mullens Stimme konnte zwar nicht ganz mit dem Original mithalten, aber ich frage euch:
Wer KANN das schon und welcher begeisterte Queen-Hörer WILL das schon? Freddie Mercury war
einzigartig und er soll es auch bleiben! Mullen hat auf jeden Fall ein ziemlich ausgeprägtes Stimm-
spektrum und ein großes Showtalent - er bewegte sich auf der Bühne ähnlich exaltiert wie einst der
echte Freddie, und spätestens bei der fünften Nummer saß niemand mehr auf seinem Sitzplatz - 
denn Mullen hatte die Devise ausgerufen "No rules - bleibt nicht auf euren Hintern sitzen, kommt
raus, tanzt, macht euch einen schönen Abend ohne Regeln!" Kurz: Gary Mullen und seine
großartige Band The Works boten eine super Show!



Wie ihr rechts oben an dem Doppelselfie seht, waren mein "Ersatzmann" Peter und ich sehr guter Dinge, 
denn das Konzert war TOLL!



 
Ihr könnt euch vielleicht annähernd vorstellen, wie der Saal daraufhin kochte. Und wie sich
Frau Rostrose freute, weil sie nicht sitzen bleiben musste, sondern tanzen durfte (oder aus
Platzgründen zumindest mit dem Hintern wackeln ;o))! Es war wirklich toll, ich bedanke mich
hier an dieser Stelle auch gleich bei Rena, dass sie mir ihren Mann geliehen hat und bei Peter,
dass er so eine angenehme Begleitung war - und Herrn Rostrose habe ich bereits versprochen,
dass wir, wenn die Show wieder nach Wien kommt, auf jeden Fall gemeinsam hingehen!
HIER könnt ihr ein bisserl in die Show reinhören und -schauen...

Und da mein Konzertbegleiter Peter seit kurzem selbst Blogger ist, will ich euch bei der
Gelegenheit auch gleich einladen, ihn mal auf seinem Blog "Eintopf der Gedanken" zu
besuchen und ihm vielleicht auch ein paar liebe Worte zu hinterlassen!
 


Große One-Night-of-Queen-Fotos via und via



Wie ihr aus früheren Konzert-Posts von mir wisst, hoffe ich ja immer, dass sich die
Gelegenheit ergibt, zu tanzen, weshalb ich mir für derartige Veranstaltungen bevorzugt
lange, weit schwingende Röcke anziehe - quasi rostrosige "Tanzkleidung"...Und so war es
auch diesmal ...

Den knallroten Rock kennt ihr von HIER, und die Weste mit dem vielfarbigen
Muster habt ihr im ersten Teil meines Januar-Rückblicks schon kennengelernt (KLICK).
Grau ist eine der Farben, die in dem Gilet vorkommt, und so habe ich u.a. ein graues
Langarmshirt, das ich auch bei DIESEM Outfit trug, und meinen grauen Puschelschal
dazu kombiniert. Den roten Schal brauchte ich später beim Konzert als Stirnband,
denn "von der Stirne heiß rinnen muss der Schweiß" (siehe obiges Selfie ;o))




Ich möchte möglichst
in jedem Monat auch überprüfen, was aus meinem Vorsatz wurde, nichts zu kaufen, das ich
nicht wirklich brauche. Und ich kann euch vermelden, dass ich im Jänner sämtlichen Sales
widerstanden habe. Ich muss dabei nicht einmal an das traurige Bild des Aralsees denken, 
der durch den Baumwollanbau fast völlig ausgetrocknet ist. Auch ohne diese Gedanken fällt 
mir das KKK (= Keine-Klamotten-Kaufen) leichter als gedacht. Ich empfinde sogar großen 
Spaß am Wiederentdecken länger nicht getragener Stücke und am Experimentieren mit neuen 
Kombinationen. Beinah hätte ich euch vermelden können, dass ich auch sonst (abgesehen
 von einem Erkältungsbad und einem Muskel- und Gelenke-Bad) nur Lebensmittel für uns 
und unsere Katzen gekauft habe. Doch dann kam ein Newsletter von Waschb*r. (Die meisten
 anderen habe ich ja abbestellt, aber die Angebote dieses Umweltversandes interessieren 
mich nach wie vor.)

Und so kam es, dass ich dort diese palmölfreie und vegane Reiniger-Serie zum
Probierpreis bestellte. (Dies ist übrigens keine bezahlte Werbung.) Ich werde euch bei Gelegenheit
erzählen, ob ich mit den Produkten zufrieden bin. Was eine Weile dauern kann, denn im Moment
sind hier noch andere Reinigungsmittel in Verwendung - sprich: Ich habe etwas gekauft, das ich -
vorerst - nicht wirklich brauche. Aber über kurz oder lang werde ich es wohl brauchen  können,
und dann ist es ja gut, ein umweltfreundliches Produkt greifbar zu haben. HIER könnt ihr mehr
darüber lesen.



Bilder der Reinigerserie via



Weil ich damit unter dem Bestellpreis-Limit
lag und es ja noch den HIER geschilderten Wunsch nach einer roten Strumpfhose gab, habe ich in
diesem Punkt ein bisserl über die Stränge geschlagen. Denn Strumpfhose konnte ich keine geeignete
finden, doch es gab bordeauxrote Bio-Seidenleggings (ebenfalls herabgesetzt) und da habe ich
zugegriffen. Woran man wieder erkennt: Ich bin noch nicht perfekt im Widerstehen, ich lerne es
erst - aber das wird schon noch...

Getragen habe ich die Seidenleggings übrigens bereits - und zwar kombiniert mit diesem
Sommerkleid (KLICK), das ich mit Hilfe eines schwarzen Langarmshirts, meines Fransenjackerls
und eines roten Unterrocks aus Bio-Baumwolltüll für den Winter umgerüstet habe. Auch die
Leggings wurden mit Hilfe einer schwarzen Strumpfhose darunter wintertauglich gemacht. Sehr
neugierig bin ich schon darauf, wie sie sich im Sommer anfühlen werden.



Sommerkleider müssen auch im Winter nicht zu Schrankmonstern werden ;o)


So, ihr Lieben, das war jetzt im Großen und Ganzen der Jänner 2016. Ich habe euch immer
noch nicht alles Erzählenswerte aus diesem bewegten Monat erzählt, aber der Rest wird vielleicht
irgendwann mal in ein anderes Posting eingebaut. Für heute reicht's ;o)


Alles Liebe und herzliche rostrosige Grüße 
von eurer Traude


PS:
Ich verlinke diesen Beitrag bei Sunnys Um Kopf und Kragen, bei Ines Meyroses Modejahr 2016  
(Job-Outfit für den Alltag oder besondere Termine), bei Tinas Freitagsoutfit - und zusätzlich bei
Sabines neuer Aktion Outfit des Monats und bei Elas Schrankmonster-Linkup.

Ab 15. Februar geht es außerdem weiter mit A NEW LIFE - und da wird dieses Posting ebenfalls
verlinkt. Denn erstens werden hier wieder alte Klamotten neu gemixt und zweitens habe ich euch
schöne Natur und eine naturschonende (weil palmölfreie) Reinigerserie gezeigt. Ich freue mich
schon wieder sehr auf all eure achtsamen, nachhaltigen und die Lebensqualität auf unserem
Planeten fördernden Ideen! Wie gesagt - am 15. Februar geht's damit weiter! :o)

Freitag, 5. Februar 2016

Rückblick auf den Januar - Teil 1

Servus, ihr lieben
neuen und treuen LeserInnen,

... der Jänner 2016, der eben erst begonnen hat, 
ist seit ein paar Tagen schon wieder Geschichte. Schnell ist er vergangen, doch er war auch "wild 
bewegt". Ihr habt ja bereits bei meinem Family & Friends-Beitrag bemerkt, dass bei uns 
ab Jahresanfang einiges los gewesen ist, allerdings war das nur ein Bruchteil der Dinge, die sich im 
Jänner in Rostrosenhausen ereignet haben. Einiges mehr möchte ich euch in einer zweiteiligen
"Rückschau" zeigen - dann wundert ihr auch vielleicht nicht mehr, weshalb meine Kommentare
zuletzt eher spärlich gekommen sind. (Aber ich habe mich bemüht, und ich hoffe, es fühlt sich
unter euch niemand vernachlässigt! :o))


Der Februar ist auch wieder recht "inhaltsreich", und neben all den Aktivitäten, die ich euch hier schildere, 
habe ich ja auch noch einen Job, eine Mutter, die ich zweimal die Woche im Pflegeheim besuche, die Lipödem-
Physiotherapie, einen Haushalt ... und was sich sonst noch so im Leben ergibt und nicht in einen Blog passt... 
Also seid bitte weder beunruhigt noch böse auf mich, wenn es mit meinen Blogrunden und Antworten 
"etwas dauert"!





A short English summary of this post:
January 2016 was rich in content; some of it I've already told you -  
now there's a retrospective in two parts. Today I will tell you about an entertaining 
evening in the cabaret, about the outfit that I wore that nightabout the arrival of winter, 
about two other outfits that I wore in the office and about our cats.
Hugs, Traude



Die Fotos, die ich euch zu Beginn zeige, stammen von Mitte Jänner: Da waren Herr und Frau
Rostrose im Kabarett und sahen MYFALL - das erste Soloprogramm von Martin Oberhauser, 
einem österreichischen Schauspieler / Kabarettisten, der uns bis dahin unbekannt war, aber den
wir bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen haben. HIER könnt ihr mehr über das Stück
erfahren.


Martin-Oberhauser-Fotos via und via


An diesem Abend trug ich meinen Rock
aus Portugal, den ich euch in meinem Black-&-White-Posting von November 2014
schon mal gezeigt habe. Wie ihr von damals wisst, ist der Rock mit Pailletten bestickt. Leider
bleibe ich manchmal hängen und dann rieseln die Plättchen nur so von mir runter, aber es ist
immer noch genug Glitzerkram auf dem herrlich weiten Rock. (Ich liebe diesen Schnitt!) Dazu
 trug ich ein schwarzes Langarmshirt, mein schwarzes Paillettenjäckchen,einen schwarzen Gürtel
mit Glitzerschnalle, eine dezente Kette mit (künstlichen) weißen und silbernen Perlen, schwarze
Strümpfe und meine schwarz-weißen (für meine Begriffe hochhackigen) Schuhe, die ich
eigentlich nur noch tragen kann, wenn ich nur ganz kurze Strecken zu gehen habe ... 





Wie ihr ebenfalls aus meinem 2014er-Posting
wisst, kombiniere ich schwarz und weiß gern mit rot. Hier oben also eine Kombination
mit demselben Rock, wie ich sie an einem ganz herkömmlichen Bürotag getragen habe. Man
hat sich dort schon daran gewöhnt, dass ich zuweilen ein bisserl exzentrisch daherkomme, um
etwas Pepp in den Alltag zu bringen. Dabei sind das T-Shirt und das Jackerl ja recht brav. Am
ungewöhnlichsten wirkt wohl der Gürtel - es handelt sich abermals um eine meiner beiden
Sporttubes, diesmal die rote ... umwickelt mit einem weißen Bändchengürtel, der mit Glitzer-
glassteinen verziert ist. Und dazu eine dreireihige Kunstperlenkette und eine meiner roten
Ketten.

Die oben erwähnte rote Kette  trug ich übrigens im Jänner noch zu einem weiteren
Büro-Mix, und zwar zu diesem:




In einem so ähnlichen Aufzug hättet ihr mich vor 30 Jahren auch schon antreffen 
können, denn damals trug ich am liebsten schwarz, das ich an meinen "bunten Tagen" dann 
mit irgendeinem Farbtupfer aufpolierte. (Nur was die Ketten betrifft, war ich damals zumeist 
noch etwas zurückhaltender - hier sind es immerhin drei Stück!) Ich kann euch nicht genau sagen, 
ob das Gilet schon 30 oder "erst" 25 Jahre alt ist, es stammt jedenfalls aus dieser Zeit meines Lebens
und genau wie die Streifenhose aus meinem Family-& Friends-Post kann ich es wieder
tragen, seit ich ein paar Kilos losgeworden bin. Auf die Idee, es hervorzukramen, hat mich
Sabine mit diesem Beitrag gebracht. DANKE!


Wie schon in meinem Chili-con-Süßkartoffel-Post warf Kater Maxwell auch diesmal
wieder sein beschweiftes Hinterteil ins Blickfeld - er will einfach immer gern dabei sein, 
wenn ich meine Outfit-Shootings mache. Seht ihr das Schwanzerl? Gleich zweimal:





Damit ihr aber nicht immer nur den dicken roten Katerbuben (oder Teile von ihm) zu
Gesicht bekommt, sondern auch mal wieder unser schwarzes Katzenmädchen Nina, zeige
ich euch jetzt etwas ganz Süßes mit absolutem Seltenheitswert, da Nina normalerweise eher
ablehnend auf Mäx reagiert. Noch dazu handelt es sich bei dem Badezimmerteppich um ihren
aktuellen Lieblingsplatz - seit wir das Bad renoviert haben, liegt sie dort fast jede Nacht. Doch
in letzter Zeit ließ sie es hin und wieder zu, dass Maxwell sich dazulegt. Ein bisserl müssen
sie noch üben, dann kriegen sie vielleicht sogar ein Yin-Yang-Muster hin ;o)






Schneekatzen gab's in Rostrosenhausen im Jänner auch ab und zu zu sehen. Denn der
Winter kam, zuerst zaghaft, verschwand wieder, kehrte zurück, diesmal mit mehr Mut und
Kraft, brachte große Kälte und viel Schnee mit sich - um ein paar Tage darauf wieder zum
Vorfrühling zu werden... mit Tauwetter und Vogelgezwitscher... Maxwell und Nina waren
aber immer nur kurz draußen im Schnee - seit sie beide über zehn Jahre alt sind, macht
ihnen das kalte Weiß keine rechte Freude mehr.

Die menschlichen Rostrosen spazierten jedoch, wenn es ihre Zeit zuließ, im Jänner mehrmals
durch die winterliche Landschaft. Ein paar der Bilder davon könnt ihr in meiner allerersten
Collage schon als "Teaser" sehen, aber den Rest der Bilder, ein paar weitere Outfits und Jänner-
Schilderungen gibt's dann im zweiten Teil meines Rückblicks!



Ich verlinke dieses Posting ab 15. Februar bei A NEW LIFE (denn hier werden wieder
alte Klamotten neu gemixt, anstatt Neues zu kaufen), bei Sunnys Um Kopf und Kragen,
bei Ines Meyroses Modejahr 2016  (Job-Outfit für den Alltag oder besondere Termine),
bei Tinas Freitagsoutfit - und zusätzlich bei Elas Schrankmonster-Linkup und bei
Sabines neuer Aktion Outfit des Monats.

Falls ihr euch dafür interessiert, was bisher aus meinem Vorsatz wurde, in diesem
Jahr nichts zu kaufen, das ich nicht brauche: Das erfahrt ihr im zweiten Teil meines
 Januar-Rückblicks. Ich hoffe also, ihr besucht mich in ein paar Tagen wieder!
Bis dahin ...


... ganz herzliche rostrosige Grüße 
von eurer Traude

Sonntag, 31. Januar 2016

Chili con Süßkartoffel ... und Chili-Outfit ;o)

Servus ihr Lieben!
 ✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ


A short English summary of this post:
Today I present to you a recipe for a vegetarian sweet potato chili, 

which is even liked by my "carnivore husband". I hope that the translation 
of the recipe with Google Translate is understandable! In addition, 
you can see some outfit photos of me in chili-&-corn-colors; o)
Hugs, Traude






Heute möchte ich euch (unter anderem)
eines der wenigen Rezepte vorstellen, das vegetarisch / vegan ist und bei dem selbst
Herrn Rostrose das Fleisch nicht abgeht. Das ist (bisher) eine absolute Seltenheit, 
denn das Motto meines lieben Mannes lautet "Fleisch ist mein Gemüse" - und normalerweise 
können ihn in der fleischlosen Küche nur die typisch "böhmisch-österreichischen" Mehlspeisen 
verlocken. (Doch vielleicht ändert sich das im Laufe der Aktion A New Life ja noch. Immerhin 
sind mir da ja schon einige köstliche Veggie-Rezepte untergekommen!)

Aber Chili con Carne ist etwas, das mein Mann allein schon aufgrund der Schärfe gerne isst, und so 
habe ich es einmal mit diesem ähnlich scharfen, aber fleischlosen Eintopf versucht - und der kam bei 
ihm so gut an, das wir ihn letzte Weihnachten sogar für unsere Gäste gekocht haben. (Wir kochen 
übrigens meistens gemeinsam.)


Süßkartoffel-Chili
Vegetarisches / veganes Rezept




Zutaten für 2-3 Personen:
3 Süßkartoffeln (Bataten)
ev. 1 Paprika-Schote 
(hatten wir diesmal aber nicht - und es geht auch ohne)
1 (rote oder weiße) Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
1 Dose Mais
1 Dose rote Bohnen
1 kleine Dose Cherrytomaten, geschält (oder 2 EL Tomatenmark)
125 ml Gemüsebrühe
Chilischote, Chilipulver, Habanero-Sauce oder Tabasco nach Geschmack





Zubereitung:
Süßkartoffeln in Würfel schneiden (je kleiner, desto schneller sind sie dann durchgegart), 
Paprikaschote putzen und ebenfalls klein schneiden, Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Falls 
ihr eine Chilischote verwendet, dann schneidet auch diese in kleine Stücke oder Ringe. (Wir 
nahmen diesmal allerdings keine Chilischote, denn wir hatten Bio-Kidneybohnen in scharfer Sauce 
bekommen, und all zu scharf mag ich es auch wieder nicht.)

Zwiebel und Knoblauch mit dem Olivenöl im Topf glasig anbraten. Dann die Paprikastücke und die 
gewürfelten Süßkartoffeln dazugeben. Einmal kurz umrühren, anschließend die Bohnen (in unserem 
Fall mitsamt der Sauce) und den abgetropften Mais dazugeben. Wir hatten keine Tomaten aus der 
Dose, deshalb nahmen wir Tomatenmark; ich gab noch den kleinen Rest einer scharfen 
mexikanischen Sauce dazu und goss mit der Gemüsebrühe auf. Deckel drauf und so lange kochen 
lassen, bis die Süßkartoffeln weich sind. (Das dauert viel weniger lang als bei herkömmlichen 
Kartoffeln - ich schätze mal, eine Viertelstunde, je nach Größe der Bataten-Würfel.) Da die 
Süßkartoffeln - wie der Name schon sagt ;o) - ziemlich süßlich schmecken, kann es sein, dass der 
Eintopf noch etwas Würze braucht, daher eventuell noch scharf oder mit Knoblauch / Suppenpulver 
abschmecken. 

Mit Vollkornweckerln (-brötchen) oder Fladenbrot servieren.

♥♥♥♥
Achtung, dies ist nur eine von mehreren Zubereitungsvarianten. HIER habe ich z.B. ein Süßkartoffel-
Chili-Rezept mit Zucchini und Melanzani (Auberginen) entdeckt und HIER eines, wo auch noch 
Zuckerschoten, Pilze und eine Avocado vorkommen. Und wir selbst variieren auch immer wieder ein 
bisserl, je nachdem was unser Vorratsschrank zu bieten hat.



 ✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ



Herr Rostrose würzt das Ganze für sich dann gern noch zusätzlich mit Habanero-Sauce nach.
(Und dann raucht ihm der Kopf ;o))


Sollte das Chili für euren Geschmack hingegen zu scharf geraten sein, hilft ein Klecks Joghurt, 
Sauerrahm, Sojaghurt o.ä. - dadurch wird der Speise die Schärfe genommen. Manche mögen auch 
geriebenen Käse auf dem Chili.

Solltet ihr gern weitere Rostrosenrezepte ausprobieren wollen - die findet ihr im Rezepteordner
unter meinem Header. Oder ihr klickt einfach HIER

♥♥♥♥

Sodale, und für alle, die lieber scharfe Klamotten anschauen als süße Kartoffeln, gibt es
jetzt noch ein Outfit in verschiedensten Chili-Farbtönen. (Ja was dachtet ihr denn, als ihr
"scharfe" Klamotten gelesen habt ;o))) Die Hose ist z.B. ungefähr so gelb wie der Mais
im Chili - ich hab sie euch übrigens HIER schon mal mit einem besonders feschen Shirt
gezeigt und HIER sogar unter anderem mit demselben Oberteil wie in den folgenden beiden
Collagen. Den Loop und das Strickwesterl habe ich diesmal neu dazugemixt, weil beide
gut zum Süßkartoffel- und Chili-Thema passen ;o) Und das Jackerl mit den Holzknöpfen
passt außerdem perfekt zum Thema Nachhaltigkeit.







Es ist nämlich nicht nur aus Bio-Baumwolle gestrickt (es handelt sich
um ein "Waschb*r"-Fabrikat, stammt also außerdem aus fairer Produktion), ich habe
es zudem nicht selbst bei diesem Umwelt-Versandhändler gekauft, sondern vor zwei Jahren
in einem Second-Hand-Laden entdeckt. Es führt also bei mir ein zweites Leben. Seither
darf es immer wieder mal meine Herbstfarben-Outfits mit seinem kräftigen Rost-Rot-Ton
untermalen.


Dass meine Haare auch ins Farbkonzept passen, ist euch gewiss schon aufgefallen -
nicht von ungefähr trug ich vor rund 30 Jahren bei manchen Arbeitskolleginnen den
Spitznamen Chili ;o)) Und ein bestimmter roter Kater namens Maxwell meinte, da würde
 er doch auch noch prima harmonieren - letztendlich winkte er aber nur mit seinem
Schwänzlein (siehe obere Collage ganz links) und machte es sich dann in seinem
Korb bequem ;-)




Heute und morgen (1. Feber) kann man noch bis zum Abend bei der Aktion A New Life alles
verlinken, was "die Welt besser macht", weil schonend mit den Ressourcen unserer Erde
umgegangen wird.

Dass meine lang getragene Kleidung da ins Konzept passt, wisst ihr jetzt
ja schon. Unter anderem zählen aber auch vegetarische Speisen oder "Resteverwertung"
dazu. Da dieses Süßkartoffel-Chili-Rezept vegetarisch ist, passt es also auch zu ANL -
jedoch verlinke ich es erst ab 15. Februar, wenn das zweite Linkup-Kapitel der Aktion
online geht! Und ich freue mich dort natürlich auch sehr über eure Veggie- und
Reste-Rezepte!!! Teilt sie mit anderen, dann kann diese Idee größere Kreise ziehen!

♥♥♥♥

Ich verlinke dieses Posting auch bei "den üblichen Verdächtigen" ;o) - also bei
Sunnys Um Kopf und Kragen, bei Ines Meyroses Modejahr 2016  (Job-Outfit für 
den Alltag oder besondere Termine), zusätzlich bei Tinas Freitagsoutfit und bei
Elas Schrankmonstern ;o)


Fotos: Herr und Frau Rostrose
 ✿ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ
Guten Appetit und einen gelungenen Start
in den Februar wünscht euch herzlichst
eure Traude
ܓܓ✿ܓ✿ܓ✿ ♥♥♥♥ ܓܓ✿ܓ✿ܓ


Montag, 25. Januar 2016

Family & Friends

Servus, ihr Lieben!

Ganz herzlichen Dank (auch an meine stillen Leserinnen, die sich per Mail gemeldet
und mir damit viel Freude bereitet haben!) für eure lieben Zeilen zu meinem vorigen  
Beitrag zum Thema Lipödem. Dort habe ich euch aus aktuellem Anlass auch meinen wein-
roten Maxirock in unterschiedlichen Tragevarianten gezeigt. Die Lieblingskombination der
meisten von euch - mit dem grünen Oberteil - gefällt auch mir am besten... Aber letztendlich
mag ich natürlich nicht immer gleich herumlaufen, deshalb bin ich froh, dass der Rock so
vielseitig ist und immer wieder neue Mixe zulässt.



A short English summary of this post:
Today I show you three meetings with family and friends  

- and the outfits that I was wearing in those days!
These are all mixes with old clothes.
Hugs, Traude







Nun aber zu den Treffen mit Freunden und Familie, wie in der Überschrift angekündigt. Denn
auch, wenn das Jahr ist noch recht jung ist, gab es für die Rostrosen im Jänner schon mehrere
Zusammenkünfte mit lieben Menschen. Drei davon will ich euch hier zeigen - und auch gleich die
Klamotten, die ich an diesen Tagen trug ;o). Unter anderem werdet ihr heute meinen zweiten,
etwas helleren und etwas kürzeren weinroten Rock sehen, den trug ich nämlich, als wir den
Geburtstag von Marianne-Oma feierten. Als erstes mal ein paar Eindrücke vom Geburtstags-
essen und der anschließenden Jause.




Und hier nun der Rock: Er ist aus Bio-Bouretteseide, und ich habe ihn im vorigen oder
vorvorigen Jahr bei Waschb*r gekauft. Er ist herrlich angenehm zu tragen, und zwar
winters wie sommers, und außerdem lässt er sich mit vielen Oberteilen aus meinem
Kleiderschrank gut kombinieren. Bei Mariannes Geburtstagsfeier trug ich ihn zu meinem
grün-geblümten Des*gual-Pullover, den ihr von meinem allerersten "Modeshooting" im
Jänner 2014 in Laxenburg kennt, darunter noch ein grünes Langarm-Shirt, um zur Not eine
Schicht ablegen zu können, grüne Strümpfe und Stiefletten - und (weil ebenfalls und in
passenden Farben geblümt) den Obi-Gürtel, den ihr auch im vorigen Posting zum Maxirock
gesehen habt. (Ist der eurer Meinung nach "too much"? Oder eine gute Ergänzung?)




Wenn wir schon dabei sind, zeige ich euch den Rock auch noch in einer Kombination mit
Taupe, die ich im Jänner mal ins Büro getragen habe. Hier kommt auch wieder ein eher selten
verwendetes Top zum Einsatz - ihr kennt es von meinem "modischen Sportposting", das
ebenfalls 2014 in Laxenburg aufgenommen wurde.

Damals schrieb ich:  
Dank Ines‘ Aktion Buntes 2014 entdecke ich in meinem Kleiderschrank immer wieder manch ein Kleidungsstück, 
das schon länger nicht mehr zu Ehren gekommen ist. So auch dieses hellbraune Strick-Top mit Silberlurexfäden, 
einem aufgedruckten Frauenkopf und silbergrauen Schmetterlingen, das ich an sich als Sommer-Shirt gekauft habe, 
aber wegen der doch etwas dicken Materialqualität in der warmen Jahreszeit nur selten tragen möchte… Als Shirt 
überm Shirt ist es aber, wie ich nun feststellen konnte, ein gut geeignetes Kleidungsstück für die Übergangszeit, und 
ich denke, es wird noch öfter als Pullunder zum Einsatz kommen.




Und genau so trug ich das Top also auch an besagtem Bürotag - als Pullunder über einem
schlichten Langarmtop in Taupe und unter einer uralten Cordjacke, die einst zu einem
Hosenanzug gehört hat. Ich habe euch die Jacke HIER schon mal gezeigt; ich trage sie seit
mindestens 20, eher sogar 25 Jahren. Auch wenn die Hose längst kaputt ist, hat sich dieser
Ankauf also wirklich gelohnt :o) Ebenfalls in der dankbaren Farbe Taupe gehalten sind
meine Leggings und die Stiefletten - und der Schal vereint alle Töne des Outfits: Taupe,
Schwarz und etwas Rot!



In den folgenden Collagen bekommt ihr es mit mehreren "alten Bekannten" zu tun - zum
einen seht ihr hier unsere Freunde Moni und Michael, mit denen wir u.a. zweimal in Indien
waren und über deren legendäre Sommerfeste ich euch auch schon viel erzählt habe. Monis
letztes Sommerfest fand im vergangenen August statt und behandelte das Thema Irland -
ich habe euch HIER darüber erzählt. Diesmal wurden wir ebenfalls wieder lukullisch
verwöhnt, u.a. mit Monikas selbstgemachter Pasta. Und auch sonst war es ein schöner,
netter, lustiger und gemütlicher Abend zu viert!




Zum anderen bekommt ihr ein Jackerl zu sehen, das meinen regelmäßigen Lesern und Leserinnen
ebenfalls sehr bekannt vorkommen müsste - immerhin habe ich es euch gerade erst zum Start
meiner Bloggeraktion A New Life als ein Beispiel für Nachhaltigkeit in mehreren Outfit-Mixen
gezeigt. Nun zeige ich es euch in einer weiteren Kombination - und zwar mit zwei Kleidungs-
stücken, die sich ebenfalls schon seit langer, langer Zeit in meinem Besitz befinden.

Beide habe ich allerdings schon eine Weile nicht mehr getragen, was vor allem an figürlichen
Gründen lag: Die gestreifte Hose war mir nämlich jahrelang zu eng. Im Verlauf des Vorjahres
sind allerdings ein paar Kilos gepurzelt. HIER könnt ihr nachlesen, wie ich 10 kg abgenommen
habe - mittlerweile sind es sogar 13 kg geworden. Das bringt zwar den Nachteil, dass mir manch
eine Lieblingshose zu groß geworden ist, aber da ich (als heillose Optimistin) auch die zu engen
Hosen niemals weggegeben habe, bringt der Gewichtsverlust gleichzeitig den Vorteil, dass
mir jetzt manche alte Hose wieder passt.




Auch das Shirt trug ich zuletzt nur selten, denn es sitzt sehr eng, und ich möchte es nicht,
wenn sich dadurch zu viele "Speckwuzerln" abzeichnen. Ein bisserl zu kurz finde ich es auch,
möglicherweise ist es mal eingegangen. Dabei hat es so eine schöne Ausschnittlösung mit
Glasperlenstickerei! Die Speckröllchen sind weniger geworden, die Reste kaschiert jetzt
meine Halbarm-Strickweste. Und zum Ausgleich der Länge habe ich ein Top mit Spitzen-
saum hervorlugen lassen. Der Rotton des Tops kommt exakt so in den Streifen der Hose
vor. Dennoch werde ich beim nächsten Mal ein Top mit Spitzenrand in Taupe nehmen, ich
glaube, das harmoniert besser mit dem rostbraunen Oberteil. Aber - um es mit der wunderbaren
Iris Apfels zu sagen, die ich euch HIER näher vorgestellt habe - die Mode-Polizei ist auch
so nicht gekommen ;o):

"Wenn man Kleidungsstücke kombiniert und es sieht nicht so gut aus, wird nicht gleich 
die Modepolizei kommen und dich abholen. Und wenn sie es doch tut, kannst du jede 
Menge Spaß im Gefängnis haben." 


Das dritte Treffen fand wieder im Kreis der Familie statt, diesmal bei meinem "großen" 
Bruder, der zwar nicht viel größer, aber dafür um fast 14 Jahre älter ist als ich. Am 16. Jänner
hatte er Geburtstag - getroffen haben wir einander allerdings schon ein paar Tage davor, unter
anderem auch, um über eine Reise zu sprechen, die mein Bruder und seine Frau Brigitte vor 
kurzem unternommen haben und die die beiden an einen Ort führte, der auch auf Edis und 
meiner Reise-Prioritätenliste für 2016 ganz weit oben steht. (Mehr wird einstweilen nicht 
verraten, ich weiß ja noch nicht, ob's klappt.)




Außer mit meinem Bruder und meiner Schwägerin gab's auch ein Wiedersehen mit
einem meiner drei Neffen mit seiner Frau sowie deren drei Kindern. Der kleine Rotschopf,
den ihr in der oberen Collage beim Malen seht, ist meine Großnichte Paula. Und nicht zuletzt
war auch Apoll bei dem Familientreffen dabei, der alte und schon etwas müde Hund meines
Bruders ... Er hat bereits Probleme beim Aufstehen - über Leckerlis
freut er sich aber noch sehr ;o))





Bei diesem Familientreffen trug ich ein Intarsien-Tunikakleid von Waschb*r, das ich euch
im ersten meiner Fair-Play-Posts in mehreren Tragevarianten gezeigt habe. Das Kleid ist
aus einem Bio-Baumwoll-Leinen-Gemisch und trägt sich ganz leicht und angenehm. Um
es nicht nur im Sommer tragen zu können, kombiniere ich es gern mit einem Langarm-
Shirt und einer langen Hose darunter sowie einer Jacke darüber - vorzugsweise in neutralen
bzw. dunklen Tönen, denn der Rotton ist doch recht kräftig.





Hier oben seht ihr also die Variante, die ich beim Besuch meines Bruders trug - mit
schwarzer Langarmweste und darüber meinem schwarzen Fransenjäckchen, das ihr
im letzten Sommer oft an mir gesehen habt.

Noch besser gefällt mir die Tunika allerdings in der Kombination mit der Farbe Braun!
Hier unten seht ihr mich mal wieder mit einem Mix, den ich im Büro trug - unter der
Tunika trage ich mein taupefarbiges Langarmshirt aus Seide und eine braune, leicht aus-
gestellte Hose (es handelt sich dabei übrigens um dasselbe Modell wie die schwarze Hose
oben - diese Hosen namens "Nina" habe ich vor einigen Jahren beim Ot*oversand in der
"Size-Plus-Abteilung" für mich entdeckt, sie sind leicht, koffertauglich und extrem bequem,
egal ob man mal mehr oder weniger wiegt - sie dehnen sich nämlich schön ;o). Die Jacke
 habe ich euch 2014 HIER gezeigt und damals geschätzt, dass sie wohl 15 Jahre alt ist.
Das Haarband wiederholt die Töne der Klamotten; die lange Kette besitze ich schon eine
halbe Ewigkeit, ich glaube, seit den frühen 1980ern - sie ist aus Naturmaterialien wie
Knöchelchen, Kaffeebohnen und Samenkapseln hergestellt.
 




Kette und Haarband sind ein Fall für die Verlinkung bei Sunnys Um Kopf und Kragen.
Außerdem wandert der Link ab dem nächsten Monat zu Ines Meyroses Modejahr 2016, denn ihr
Februar-Thema lautet: Job-Outfit für den Alltag oder besondere Termine, und zusätzlich zu Tinas
Freitagsoutfit! Und da hier wieder viele Kleidungsstücke aus Biomaterialen und auf faire Weise
erzeugt wurden sowie von der häufigen / langjährigen Verwendung her ein gutes Beispiel für
Nachhaltigkeit darstellen, verlinke ich mein Posting auch wieder bei meiner Aktion  
A New Life #1.

http://rostrose.blogspot.co.at/2016/01/a-new-life-1-ich-habe-genug.html


Für eurer großes Interesse 
an dieser Aktion, bei der es darum geht, kleine Schritte zu einer besseren Welt 
zu setzen, möchte ich euch an dieser Stelle auch noch einmal herzlich danken. Es gibt
bereits so viele Links dort, dass ich euch ja fast empfehlen möchte, mit weiteren Verlinkungen 
bis zum nächsten Teil der Aktion zu warten, der am 15. Februar startet. Aber wenn euch das
zu lange dauert und ihr befürchtet, es bis dahin zu vergessen, dann macht lieber gleich mit -
bis zum Abend des 1. Februar habt ihr dazu noch Gelegenheit ;o))


Fotos: Herr und Frau Rostrose & Monika Sch.
♥♥♥ Ganz herzliche Rostrosengrüße und 
alles Liebe von der Traude
♥♥♥


Mittwoch, 20. Januar 2016

Neues übers Lipödem - und mein weinbeerenroter Rock

Servus, ihr lieben
neuen und treuen LeserInnen!


Zunächst einmal: ICH BIN ÜBERWÄLTIGT! Gleich am ersten Aktionstag gab es zur neuen
Aktion A New Life 24 Verlinkungen und 36 Kommentare! Das überstieg meine Vorstellungen
und Hoffnungen bei weitem. Und der Strom reißt zum Glück auch nicht ab: Aktuell sind wir
bei 49 Verlinkungen, 15 Google-Plussen und 66 Kommentaren angelangt (also jedenfalls bis
zum "Redaktionsschluss" für diesen Beitrag hier ;o)) ...  Ganz offensichtlich seid ihr alle sehr
daran interessiert, ein Stückerl der Welt zu retten. Darüber freue ich mich ENORM - und
zwar nicht für mich, sondern vor allem für unseren schönen, erhaltenswerten Planeten!
Ganz, ganz herzlichen Dank für euer Engagement!

Ich hoffe, ihr seid mir nicht
böse, dass ich noch nicht dazugekommen bin, sämtliche Kommentare zum vorigen und
vorvorigen Post zu beantworten bzw. mir all eure verlinkten Beiträge anzusehen - gut Ding
braucht einfach Weile, und ich schwöre euch: Das ist WIRKLICH ein GUT DING!!! Da ist
einiges im Rollen! (Ich freu' mich so! Bleiben wir also dran!!!)








Nun aber zu einem ganz anderen Thema, zu dem ich euch
bisher noch etwas "schuldig geblieben" bin:

Im Mai des eben erst vergangenen Jahres erzählte ich euch einiges zum Thema Lipödem.
(HIER kommt ihr zu diesen Posts mitsamt der Definition dieser Erkrankung.) Und außerdem
erzählte ich euch, dass ich eine Überweisung zur genaueren (sprich fachärztlichen) Abklärung
meiner Beschwerden erhalten hatte. Seither war hier keine Rede mehr davon. Das hatte unter
anderem mit dem frustrierenden Ergebnis dieser Untersuchung zu tun. Denn der Arzt, der mir
empfohlen worden war - ein Hautarzt mit Spezialisierung auf Venenerkrankungen - stellte
zwar eine Venenschwäche bei mir fest, zeigte mir aber durch eine seiner Aussagen auch sehr
deutlich, dass er NULL Ahnung vom Lipödem hat.


Bildquellen: KLICK und KLICK


Desweiteren zeigte er mir, dass er nicht gern mit PatientInnen diskutiert, die ihre
Informationen von Physiotherapeuten und aus dem Internet*) bezogen haben. (Wobei ich sagen
muss, er war nicht unhöflich. Nur desinteressiert am Thema Lipödem und auch nicht daran
interessiert, mir zuzuhören oder abklärende Fragen zu stellen. Und das ist eigentlich auch schon
 schlimm genug für jemanden, der einen Berufszweig gewählt hat, in dem es darum gehen sollte,
Menschen, die sich vielleicht schon seit Jahrzehnten mit einem gesundheitlichen Problem
herumschlagen, so gut wie möglich zu helfen.)

*) Leider ist man in unserem Land noch weitgehend
auf derartige Informationen angewiesen, da es in Österreich den Fachbereich Lymphologie oder
Phlebologie nicht gibt und sich nur einige wenige Ärzte wirklich mit dem Lipödem auskennen. Dass
man  an diese rein zufällig gerät, ist äußerst unwahrscheinlich - und die, die man aufgrund von
Beinschmerzen aufsucht, wissen leider oft weniger über das Lipödem als ein interessierter Laie.
Die Aussage des Venenspezialisten lautete jedenfalls: "Lipödem Grad eins? Das hat ja mehr oder
weniger jede Frau..."

Nein, guter Mann!
Das, was mehr oder weniger jede Frau hat, heißt Cellulite (nicht zu verwechseln mit der
entzündlichen Erkrankung Zellulitis!) - tatsächlich sind davon in reiferen Jahren 80 bis 90 %
der Frauen betroffen, und es mag in frühen Entwicklungsstufen auch eine optische Ähnlichkeit
zwischen Lipödem und Cellulite geben. Doch im Gegensatz zu Cellulite handelt es sich beim
Lipödem um eine progrediente (voranschreitende), genetisch und hormonell bedingte Erkrankung,
 die zu einer Schädigung der Gefäße bzw. des Lymphsystems führen kann und die außerdem mit
Schmerzen, Schweregefühl und Hämatomneigung in den betroffenen Bereichen einhergeht. Wenn
man in einschlägiger Fachliteratur liest, kann man sich über dieses Thema sicherlich schlau
machen. Und zur Not schaut man eben auch als Mediziner mal ins Internet und informiert sich
über die Dinge, die die Laien bzw. die Betroffenen schon wissen ;o))


Bildquellen: KLICK, KLICK und KLICK 


Meine Physiotherapeutin,
die mich einst darauf aufmerksam gemacht hatte, dass meine Beschwerden den Namen
Lipödem tragen, erwähnte seinerzeit auch eine Ärztin, die in einer österreichischen Klinik
arbeitet und in ihren Augen eine der besten Ansprechpartnerinnen in Sachen Lipödem wäre.
Allerdings befindet sich diese (private) Klinik in Tirol und ich mich am Rande Wiens... also
standen die Chancen recht schlecht, dass es in näherer Zukunft zu einer Begutachtung durch
diese Ärztin kommen würde.

Da die Venenschwäche eine Tatsache ist, der Venenspezialist über etwas Anderes mit mir
offenbar nicht zu sprechen bereit war und ich im Sommer des Vorjahres aufgrund der großen
Hitze häufiger als sonst üblich unter schweren Beinen litt, ließ ich mich also einmal auf die
medikamentöse Behandlung meines Durchblutungsproblems ein. Allerdings fertigte ich
in weiser Voraussicht in diesem Sommer auch Fotos von mir und meinen Beinen in kurzer
Hose an.



Bildquelle: KLICK



Aber NEIN, natürlich nicht, um euch diese Fotos zu zeigen!
Über diese Bein-Fotos erzähle ich euch nur, weil sie für den weiteren Verlauf meiner
Behandlungsgeschichte wichtig sind. Und weil ihr dadurch vielleicht ein Beispiel dafür bekommt,
wie man für sich selbst und seine Rechte als PatientIn kämpfen kann, auch wenn man zuweilen an
Medizinmänner (oder auch an Medizinfrauen) gerät, die fest in ihrem Weltbild
und in ihrer Überzeugung, ALLES zu wissen, gefangen sind...

 

 Keine Sorge also, ihr werdet auch heute nicht mit dem Anblick nackter Rostrosenbeine belastet
werden - ich zeige euch lieber wieder Frauen aus der Welt der Kunst, deren rundliche Körperformen
mit den kleinen, zarten Füßen an das Erscheinungsbild des Lipödems erinnern: Niki de Saint Phalles
"Nanas" oder Fernando Boteros dralle Engel, Tänzerinnen & Co. ... und so manche andere
üppige Schönheit.

Und was ich euch heute auch noch zeige, sind  Bilder von mir in meinem weinroten (oder
beerenvioletten?) Maxirock. Was es damit auf sich hat, werde ich euch weiter unten schildern!


Ein und derselbe Rock in unterschiedlichen Lichtverhältnissen... und mit unterschiedlichem "Zubehör" ;o)




Irgendwann vor nicht all
zu langer Zeit war es mal wieder so weit, dass ich das Gefühl hatte, jemand hätte mir Beton in die
Beingefäße gegossen, so schwer, hart und prall fühlten sich vor allem meine Waden an (und zwar
trotz der Venenmedikamente, die ich seit der Verordnung regelmäßig einnehme).

Und jetzt erfahrt
ihr etwas über mich, das ziemlich Rostrosen-typisch ist: Wenn ich auf den "normalen", quasi
"vorgeschriebenen", Wegen zu keiner Lösung gelange, dann versuche ich mein Ziel anders zu
erreichen. Aufgeben ist nämlich nicht mein Stil. ("Aufgeben tut man einen Brief", wie es
hierzulande so schön heißt ;o))

Und so schickte ich die oben erwähnten Fotos meiner Beine an die Ärztin in Tirol - zusammen
mit einer freundlichen E-Mail, in der ich ihr von der Diagnose bzw. dem Verdacht meiner
Physiotherapeutin erzählte und mit der Bitte, dass sie mir aufgrund der Fotos (und aufgrund
einiger Zusatzinformationen) zumindest eine Antwort in Richtung "Lipödem eher ja oder eher
nein" geben möge.



Bildquellen: KLICK und KLICK



Gleich am nächsten Tag kam eine sehr freundliche Antwort inklusive der Aussage "Sowohl die
schmerzhaften Stellen, als auch der Verlauf und das Aussehen der Beine lassen die Diagnose
'Lipödem' vermuten." Außerdem wies mich die Ärztin auf eine Liste lymphologisch tätiger 
Ärzte in Österreich hin, die ich im Internet finden konnte. (Wenn ihr HIER klickt, kommt ihr
zu dieser Liste und könnt euch über einschlägig ausgebildete Ärzte in eurer Wohngegend
informieren. Damit erspart ihr euch, wenn ihr den Verdacht habt, dass auch ihr vom Lipödem
betroffen sein könntet, einen Spießrutenlauf von einem uninformierten Mediziner zum nächsten...)


Ich selbst suchte mir einen der Ärzte aus dieser Liste heraus, kontaktierte ihn zunächst
schriftlich, (mitsamt den Fotos und der Antwort der Tiroler Ärztin), erhielt rasche und freundliche
Antwort, wurde zu einer Untersuchung eingeladen und bekam auf diese Weise endlich die Diagnose
Lipödem durch einen Lymphologen bestätigt! Schon bald werde ich mit einer Lymphdrainage-
und Kompressions-Therapie beginnen. Ich bin ziemlich neugierig darauf, wie es mir dabei
ergehen wird - auf jeden Fall habe ich vor, euch darüber auf dem Laufenden zu halten.


Bildquelle: KLICK

Mit der Bewegungstherapie, die ebenfalls zum Behandlungsplan gehört, habe ich sogar
bereits begonnen. Sie dient vor allem dem Muskelaufbau - wobei ich ja selbst jetzt, in der eher
ungemütlichen Jahresszeit walken gehe und daher durchaus Beinmuskeln habe. (Aber vielleicht
nicht unbedingt an allen maßgeblichen Stellen.) Auf die Kompressionstherapie bin ich jedenfalls
naturgemäß um einiges neugieriger: Hier, so heißt es, werden meine Beine nach der Lymphdrainage
in Kompressionsbinden gewickelt, die mir (bzw. meinen unteren Extremitäten) Ähnlichkeit mit
einer Mumie oder dem Michelin-Männchen verleihen werden.

Der Sinn der Sache ist, dass die Lymphe, die durch die Drainage in Fluss geraten ist, sich nicht
gleich wieder in den Beinen stauen soll. Mir wurde angeraten, an den Kompressions-Therapie-
Tagen weite, bequeme Kleidung zu tragen. Und so wird unter anderem dieser Rock, den ich euch
schon so häufig in den unterschiedlichsten Kombinationen gezeigt habe, die Ehre haben, die
Michelin- äh Kompressionsbinden zu kaschieren:





In der fünften Collage dieses Posts seht ihr Kombinationen meines weinroten Maxirocks,
die ich euch schon in älteren Postings gezeigt habe. Die Kombis hier oben und hier unten
kennt ihr hingegen noch nicht. Den oberen Mix trug ich zu einer ganz besonderen Familienfeier
im letzten November, bei der ich einige meiner Cousins und Cousinen nach vielen Jahren oder
eigentlich Jahrzehnten wiedertraf - ein wirklich tolles Erlebnis! 

Ich kombinierte zu dem Rock aus Biobaumwolle mal wieder 
den Bolero aus Bio-Seide (beides von Waschb*r), dazu mein hellgrünes Langarmshirt und 
den Obi-Gürtel (beides habt ihr schön häufiger an mir gesehen, aber eben nicht in diesem
Mix). Und dazu viiiiiele Ketten von meiner reichhaltigen Kettengarderobe. (Übrigens
habe ich auch in diesem Punkt inzwischen genug. Vielleicht werde ich mir die eine oder
andere Kette selber basteln, aber gekauft wird heuer bestimmt keine!) 


Den unteren Mix trug ich vor etwa zwei Wochen im Büro. Die Bluse habe ich vor etwa 
anderthalb Jahren bei einem Flohmarkt gekauft, ihr habt sie in meinem Blog auch schon gesehen. 
Darunter ein graues Langarmshirt. Und über dem Rock als "Gürtel" einerseits wieder eine meiner 
beiden Sporttubes, diesmal in schwarz, UND ein Schmuckstück, das ihr ursprünglich an mir als
KETTE kennengelernt habt! (In der ersten Collage ganz links oben könnt ihr diese Kette, die ich 
übrigens von Sunny bekommen habe, als Halsschmuck sehen. Als Kränzchen habe ich sie auch 
schon mal getragen - KLICK - ein vielseitig verwendbares Ding also! :o)) 




Bei Sunnys Um Kopf und Kragen wird dieses Posting übrigens gleich mal verlinkt, denn
Halsschmuck gibt es hier ja einigen zu sehen. Außerdem wandert der Link zu Tinas Freitagsoutfit 
und zusätzlich ab dem nächsten Monat zu Ines Meyroses Modejahr 2016, denn ihr Februar-Thema 
 lautet: Job-Outfit für den Alltag oder besondere Termine

Und weil der Rock sowohl vom Material (Biobaumwolle) und von der Herstellungsart (Fair 
Trade) als auch von der häufigen Verwendung her ein gutes Beispiel für Nachhaltigkeit ist,
verlinke ich mein Posting auch noch bei meiner eigenen Aktion A New Life #1.

♥♥♥
♥♥♥ Ganz herzliche Rostrosengrüße und 
Küschelbüschel von der Traude
♥♥♥