Sonntag, 1. Februar 2015

Sphinxkuscheln oder Ein kleines Bloggertreffen

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Servus ihr Lieben!

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Hab ich euch schon gesagt, dass ihr großartig seid!?! Und die allertollsten Lachfaltenretter der Welt!?!?
Inzwischen gibt es bereits mehr als 30 Verlinkungen unter meinem ersten Posting der Aktion Rettet 
die Lachfalte! - und viele, viele aufbauende, offene, wunderbare Kommentare. Mit so viel Beteiligung 
und Feedback gleich zu Beginn hätte ich im Leben nicht gerechnet. Und dabei haben wir heute, wenn
 man's genau nimmt, erst die "Halbzeit" der ersten Lachfalten-Staffel! Klickt euch mal durch die breite 
Palette von interessanten und Freude bereitenden Beiträgen- und hinterlasst vielleicht auch dort noch
ein paar nette Zeilen (wenn ihr's bis jetzt noch nicht getan habt und es eure Zeit zulässt):

Manche Bloggerinnen haben es mir gleichgetan und ebenfalls mutig über ihre eigenen Lach- und 
sonstigen Falten und ihr Verhältnis dazu (und zu Schönheits-Eingriffen) erzählt, doch wir bekamen 
auch andere herrliche Fotos von in sich ruhenden, lachfaltigen oder einfach hübsch lächelnden 
Menschen zu sehen und außerdem ein bezauberndes tierisches Lächeln. Es gibt einige sehenswert 
aufbereitete modische Beiträge für "ganz normale" Frauen, die die 30 bereits ein kleineres oder 
größeres Stückerl überschritten haben, es gibt einen tollen Lach-Buch-Tipp samt witzigen Bildchen 
und ein spielerisch-lebensfreudiges Posting. Wir erfahren, wie zufrieden und im Augenblick daheim 
man sich bei einem Hundespaziergang fühlen kann und werden mit Momenten der Freude  beschenkt. 
Sogar eine selbstgenähte, etwas missglückte und doch geliebte Kinderhose bekommen wir zu sehen -
 eine, über die die Erzeugerin sich hätte ärgern können, aber letztendlich doch lieber gelacht hat. 

Ihr bemerkt also, es gibt zahlreiche unterschiedliche Wege, Lachfalten zu retten - auch für diejenigen,
die nicht so gern Fotos von sich selbst, ihren Lieben oder anderen Menschen ins Netz stellen mögen:
Die Welt positiv zu sehen und andere daran teilhaben zu lassen funktioniert auf viele unterschiedliche
Arten. Und auch ich möchte euch heute wieder an einem sehr schönen und positiven Erlebnis
teilhaben lassen - kommt ihr mit auf einen Spaziergang?!




 Dass ich einen gewissen Draht zu Sphinxen und zu Schlossparks habe, ist euch vielleicht schon 
in diesen Postings aufgefallen - im ersten davon seht ihr mich sogar bei einem mehr oder weniger
wilden Sphinxritt, der allerdings bereits einige Jahre zurückliegt ;o)) Sphinxen sind für mich quasi
große Katzen mit einem Menschenkopf, und da ich Katzen und Hunde in jeder Größe mag (und auch
die meisten anderen Tiere) muss ich natürlich jede sich bietende Gelegenheit zum Sphinxkuscheln
nützen ;o))

Auch an einem nebligen Tag in der zweiten Jännerhälfte zog es Frau Rostrose in Begleitung von
drei großartigen "Mädels" in einen Schlosspark - und in diesem Park zu einer Sphinx! Dort beweise
ich euch, dass ich noch immer in der Lage bin, wild auf solchen steinernen Menschen-Katzen-Wesen
zu reiten - und außerdem, dass ich dabei herrlich blöd schauen und zugleich viel Spaß haben kann...


 Bei der Gelegenheit muss Margit gleich mal überprüfen, ob bei ihr ein paar neue Lachfältchen dazugekommen sind ;o))
Diese vier Fotos stammen aus der Kamera von Elisabeth

 Bei den drei Mädels handelt es sich um Elisabeth vom Blog Kleine Freude (und einen tollen
Laxenburg-Blog betreut sie übrigens auch!), um Margit vom Blog Margits Bastelstube und um
die (derzeit noch Blog-lose) Emma (Margits süße, flauschige Schäferhündin).
Wir drei wohnen ja zum Glück allesamt nicht weit weg voneinander und auch nicht weit vom 
schönen Schlosspark Laxenburg entfernt, und wir fanden, dass es höchste Zeit ist, dort endlich 
mal wieder miteinander Gassi zu gehen ;o))

Wenn ihr das Kleingedruckte vergrößern wollt, gilt wieder das hier: Klickt auf eurer 
Tastatur gleichzeitig auf die Tasten Strg und + (zum Verkleinern dann Strg und -).  

 
Gassi gehen ist ja schön und gut! Aber wenn ich gaaaanz lieb dreinschaue, krieg ich vielleicht auch ein Leckerli!?!
Leckerli!?! Leckerli!?! Aaaah, das Frauli kramt schon in der Tasche! Ich glaub', das wird was! YEP!!! :o)
Blinzel! Ich hab ja gewusst, dass das Frauli meinem Blick nicht widerstehen kann ;o))

Elisabeth "durfte" sich bei der Gelegenheit auch abermals als "Modefotografin" betätigen - das 
hat sie schon im Jänner letzten Jahres wunderbar gemacht (klick): Damals fotografierte sie nämlich
meine allererste "Modestrecke" für Ines Meyroses Vorjahresaktion "Buntes 2014". Inzwischen hat
Ines eine neue Aktion ins Leben gerufen - siehe unten im Verlinkungsteil - und will im Februar unser
bestes Funktionsbekleidungsteil sehen.

Das ist leicht! Ich habe nämlich nur eines - diesen Skipullover, den man an nicht all zu kalten Tagen 
durchaus auch mal als Schlosspark-Spaziergangspullover tragen kann. Vor allem dann, wenn es sich 
 um einen Winter handelt, in dem sich für die Rostrosen noch kein einziger Skitag ergeben hat...


Hier innen seht ihr das "High-tech-Netz", das die Feuchtigkeit auffängt und von innen nach außen 
transportiert. Bedauerlicherweise war das "Model" zu keiner ernsthafteren Vorführung zu bewegen.


Mit dem Pulli bin ich also bei Ines' Modejahr 2015 dabei. Mit der Mütze und dem Rollkragen
(der zum Glück nicht besonders eng anliegt, weil ich das nämlich nicht leiden kann -  da würde ich
ständig daran herumzerren ;o)) bei  Sunnys Um Kopf und Kragen. Und weil ich finde, dass mit
diesem lustigen Minibloggertreffen unseren Lachfalten etwas absolut Gutes getan haben, verlinke ich
 dieses Posting außerdem "bei mir selbst" - also hier :o))

Zu guter Letzt habe ich noch zwei alte Fotos von weiteren rostrosigen Spaziergängen für
euch. Die verlinke ich mit der schönen neuen Aktion "Guckloch in die Vergangenheit" im Blog 
Susis Zaunwickenwelt, denn diese Spaziergänge liegen schon einige Zeit zurück. Beide Fotos
stammen aus den 1960er-Jahren. Das linke ist eines der wenigen Farbfotos, die aus dieser Zeit
von mir existieren, und wie ihr seht, hatte ich erstens schon damals nette Lachfalten und außerdem
leuchten meine roten Haare darauf noch viel heller als heute. Das hat mir in meiner Kindheit und
Jugend einiges an Spott, Neid und Spitznamen eingebracht ("Die hat orange Haare!", "Gulasch",
"Feuerpatschen" und natürlich "Rostige" etc.), aber seit ich erwachsen bin, finde ich meine seltene
Haarfarbe gut und stehe zu meinem "Rost" ;o). [Inzwischen versuche ich das rostige Rot sogar
möglichst lange zu erhalten und töne mit einer Naturfarbe, die beinah den gleichen Farbton hat
wie meine Haare, über die ersten "Grauen" drüber...]

Die Puppe, die ich da spazieren führe, trug den ungewöhnlichen Namen Kleingroß, und ich habe
euch in diesem Post schon mal über sie erzählt (im zweiten Textblock direkt unter der Collage mit
der Ortstafel von Klein-Klein). Damals war sie meine Lieblingspuppe und ich war selten ohne sie
unterwegs.

Ganz ohne Puppe kam ich hingegen bei dem Wienerwaldausflug aus, der auf dem schwarzweißen
 Foto rechts verewigt ist: Dort fing ich nämlich bei der Hütte am Gipfel kurzerhand eines der herum-
laufenden Kätzchen ein, und vor lauter Streicheln hatte ich dann auch keine Hand zum Trinken frei -
aber meine Mutter sah das zum Glück ein und half mir dabei ;o)) Woran man mal wieder erkennt, ich
war schon immer so tiernarrisch wie heute...





Nun winke ich nochmal ganz herzlich in die Richtung von Elisabeth, Margit und Emma
(die von mir natürlich zusätzlich noch ein paar herzhafte Öhrchenkrauler bekommt) und auch
euch, die ihr hier lest und hoffentlich ein paar Lachfalten dazubekommen habt, schicke ich
herzliche, küschelbüschelige Rostrosengrüße!

Und natürlich vielen Dank auch noch für eure vielen Kommentare zu meinem letzten Kuba-Kapitel!
Für alle, die ihn noch nicht kennen oder später noch einmal hinklicken wollen: Inzwischen habe ich
alles fertig verlinkt und der Gesamt-Reisebericht kann von euch hier (odere auch mittels der Linkzeile
unter meinem Header) jederzeit aufgerufen werden.




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Auf bald und alles Liebe, eure Traude
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http://rostrose.blogspot.co.at/2015/01/rettet-die-lachfalte-1-uber-frau.html#comment-form  Modejahr 2015 - Banner von www.meyrose.de  http://howtobea-sunstorm.blogspot.de/

Sonntag, 25. Januar 2015

Kuba-Reisebericht Kapitel 4 - Varadero ...

... mit Ausflug nach Trinidad - Cienfuegos - Santa Clara

Hola, meine Lieben!
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Ich bin hin und weg, weil es schon so viele wunderbare Beiträge zur Aktion "Rettet die Lachfalte!"
gibt - und soo viel Zustimmung für die Aktion in euren zahlreichen Kommentaren! DANKE! Ihr wisst
ja, ihr könnt euch dort immer noch verlinken, und ab Mitte Februar gibt es dann wieder eine neue
Möglichkeit dazu.

Ich selber werde vermutlich Anfang Februar auch noch ein Lachfalten-Posting (quasi zur
Verlinkung bei mir selbst ;o)) basteln, denn es gab neulich ein nettes und lustigesTreffen mit Mädels
aus der Bloggerwelt, über das ich euch gern etwas erzählen möchte.

Doch heute gehen wir erst einmal wieder auf Reisen! In diesem Zusammenhang auch ganz, ganz
herzlichen Dank für eure zahlreichen tollen Kommentare zu meinem vorigen Kuba-Kapitel, in dem
ich euch über unseren Ausflug zur "Afrika"-Insel Cayo Saetia erzählt habe! Leider geht's jetzt schon
in die Schlussrunde, denn in diesem Kapitel erzähle ich euch über unsere letzten Tage auf der schönen
Karibikinsel - also: Lehnt euch zurück und genießt! :o)





26.10.2014 - Der Flug von Holguin nach Havanna ging diesmal glücklicherweise zu einer 
vernünftigen Uhrzeit los - und dann mussten wir noch per Taxi zu unserem nächsten Quartier in 
Varadero gebracht werden. Zwischenstopp bei einem Aussichtspunkt mit Bar bei der Puente de
Bacunayagua, der längsten Brücke Kubas. Hier hat man einen herrlichen Blick über das fruchtbare 
Yumuri-Tal, über dem zahlreiche Truthahngeier kreisen. Und außerdem kann man hier köstliche 
Piña Colada aus einer Ananas trinken (was ich natürlich gleich mal ausprobieren musste).

In Varadero wohnten wir im Sol Palmeras Hotel in einem hübschen und ebenfalls ruhig gelegenen 
Bungalow. Auch der Strand und die Poollandschaft waren hier wieder sehr schön, wie man auf der
unteren Collage sieht:



Dennoch gab es für unseren Geschmack einen deutlichen Nachteil zu Guardalavaca: Sowohl 
am Strand als auch beim Pool gab es Musikbeschallung. Und beim Pool außerdem zeitweilige 
Animation. Auf beides stehen wir ganz und gar nicht, wobei man sich gegens "Animiert werden" 
ja noch irgendwie wehren kann. Gegen die Beschallung allerdings nicht. Und ich denke, wer beim 
Wasser gern Musik hören möchte, kann sich ja mittlerweile sehr gut seine eigene Musik ins Ohr 
stecken. Ich persönlich bin der Ruhe-Typ und Edi sucht sich die Musik, die er hört, gern selber aus. 
Wir mussten am Strand also ein ziemliches Stückchen gehen, bis wir weit genug von der Lärmquelle 
weg waren. Außerdem war der Strand von Varadero etwas überlaufener als der in Guardalavaca - und
 er ist (zumindest im vorderen Bereich, wo die Liegen stehen) frei von Palmen. Aber natürlich haben 
wir auch hier Möglichkeiten gefunden, unseren Urlaub zu genießen.
 



Am nächsten Tag blieben wir zwar noch beim Hotel bzw. erkundeten dessen Umgebung, doch wir 
buchten gleich mal einen Ausflug für den nächsten Tag und eine Veranstaltung für den letzten Abend.


Diese attraktiven Früchte bzw. Fruchtkapseln (siehe oben Mitte) lagen beim Hotel überall herum


28.10.2014: Der Ausflug, den wir gebucht hatten, war die (deutschsprachige) Drei-Städte-Tour 
Trinidad - Cienfuegos - Santa Clara. Unser Reiseleiter sprach zum Glück tatsächlich gut Deutsch.
Alle anderen Mitreisenden waren spanisch- oder portugiesisch sprechend ;o)) Aber so konnten wir 
wenigstens unsere bruchstückhaften Spanischkenntnisse vom Volkshochschulkurs ein bisserl 
anwenden.

Der Reiseleiter erzählte uns während der (langen) Busfahrt, dass er eigentlich Jus studiert hat
und bereits als Rechtsanwalt arbeiten könnte, aber vorerst seiner Reiseleiter-Tätigkeit treu bleiben
wird. Seine Mutter ist ausgebildete Krankenschwester und arbeitet in einem Hotel als Putzfrau. Für 
beide gilt: In der Tourismusbranche verdient man in Kuba mehr... (Daran wird sich vermutlich
auch durch die sich inzwischen annähernden Verhältnisse mit den USA nichts ändern...)

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Unser erster Stopp galt dem Besuch der Grabstätte von Ernesto "Che" Guevara in
Santa Clara
Che ist in dieser Stadt nach wie vor der unbestreitbare Held, denn hier hat der Rebell
mit seinen Mannen im Jahr 1958 die Entscheidungsschlacht gegen das Batista-Regime
gewonnen. Im Museum und im Mausoleum darf man nicht fotografieren, aber beim
Denkmal ist es gestattet. 

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Cienfuegos: In der "Stadt der 100 Feuer" legten wir eine muskalisch begleitete Mittagsrast im 
schönen Hotel La Union ein und machten uns dann an die Stadtbesichtigung. Die Altstadt von 
Cienfuegos gehört übrigens seit 2005 zu Recht zum UNESCO Weltkulturerbe.

Besonders sehenswert ist hier der Parque Marti mit den umliegenden Gebäuden - z. B. das 
Teatro Tomás Terry und die Catedral de Nuestra Señora de la Purísima Concepción:



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Ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe - und zwar schon seit 1988 - gehört das wunderhübsche 
kubanische Kolonialstädtchen Trinidad. Dort - und auch in der schönen näheren Umgebung der
Stadt - z.B. im Nationalpark Topes de Collantes - hätte ich mich gern noch länger und genauer
umgesehen, aber wir hatten gegen Ende unserer Reise eben bloß noch Zeit für diesen Drei-Städte-
Tagesausflug. Und wir sind froh, ihn unternommen zu haben, denn allein schon Trinidad hat uns
viele wundervolle Eindrücke und Fotos beschert!


Hier unten bekommt ihr ein paar Einblicke in die Altstadt.
Das markante Kopfsteinpflaster wurde übrigens per Schiff von Europa nach Kuba geführt. Aber
nicht, weil die Kubaner Steine benötigt hätten - dieser Ballast war für die Stabilisierung der Wasser-
fahrzeuge notwendig; in die Gegenrichtung waren die europäischen Flotten dann wieder mit
kubanischen oder südamerikanischen Bodenschätzen beladen ;o) Doch da man in Kuba einfach
nichts verkommen lässt und alles verwertet, warfen die Kubaner die Steine nicht weg, sondern
pflasterten ihre Straßen damit (erklärte uns unser Reiseleiter).




Wieder mal ein freundlicher Zigarrenraucher (oben) - und ein freundlicher Gitarrespieler
(unten). Beide freuten sich natürlich über unser Trinkgeld fürs Foto bzw. fürs Musizieren ;o))

 


Hier konnten wir endlich auch Fotos vom Zigarrendrehen machen: Die Frau auf den Bildern ist 
eine von vier Kubanern mit der "Lizenz zum Drehen" - sprich, mit der offiziellen Genehmigung,
 außerhalb von Fabriken Zigarren anzufertigen. Obwohl sie für uns extra langsam arbeitete, war
sie beeindruckend schnell:




In manchen Richtungen sah der Himmel noch blau aus, in anderen schon etwas dunkel...

Doch bald wirkten die Wolken nur noch bedrohlich. Auf dem Weg zum Bus bekamen wir erste 
schwere Tropfen ab - und kaum waren wir losgefahren, ging auch ein beeindruckendes Donner-
wetter los. Wieder einmal großes Glück gehabt! Der Abendhimmel beim Hotel (siehe links unten)
war dafür dann umso schöner!
 
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29.10.2014: Am letzten Tag konnten wir am Strand noch Fotos von diesem schönen Pelikan ergattern:




Mittags aßen wir mexikanisch und abends im Steakhouse, beide Male mit derselben temperament-
vollen Band als Musikbegleitung. Und später am Abend ging's dann noch einmal musikalisch her, 
denn da hatten wir Karten für ein Konzert des Buena Vista Social Club. Bei einem "Meet & Greet" 
samt Begrüßungs-Cocktail konnten wir vorab einige der Legenden des BVSC hautnah treffen. Ein 
würdiger Abschluss unserer schönen Kuba-Reise!




Die Sängerin Omara Portuondo feierte an diesem Tag ihren 84. Geburtstag - und ihr Auftritt 
war voller Temperament und südländischer Lebensfreude! Natürlich haben wir uns davon mal 
wieder ein Scheibchen abgeschnitten und es im Reisegepäck mit nach Hause geschmuggelt - denn
es gibt kaum bessere Zutaten für ein Elixier, das man zum Beispiel zum Retten der eigenen 
Lachfalten anwenden kann ;o))

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Ich hoffe, auch dieser letzte Teil meiner Schilderungen und Collagen hat euch gefallen! Weil
bei Sunny seit Dienstag wieder die Aktion Um Kopf und Kragen stattfindet, an der Sunny selbst
diesmal mit einem sensationellen lila Hut teilnimmt, verlinke ich mich dort mit meinen eigenen
Sonnenhutfotos und all den schönen Hüten, die wir in Kuba sonst noch fotografiert haben!

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Leider dauert's jetzt noch ein bisserl bis zur nächsten Reise, wir alle können aber zwischendurch
ab und zu einen Blick in einen meiner Reiseberichte werfen und auf diese Weise zumindest kurz
mal virtuell verreisen ;o)

Hier könnt ihr euch zur Übersicht des Kuba-Reiseberichts klicken, 
und hier zum vorigen Kapitel über Guardalavaca (mit Ausflug 
zur Insel Cayo Saetia und zum Fischerort Gibara)

Fotos: Herr und Frau Rostrose

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Adiós und alles Liebe, 
eure rostrosige Reise-Traude

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 Rostrose auf Facebook und Rostrose auf Google +

Kuba-Reisebericht Kapitel 4 - Varadero ... *

Servus ihr Lieben!
Dies ist ein Hilfsposting, weil mein ursprünglicher Beitrag plötzlich nicht mehr in der Seitenleiste 
erscheint... Stattdessen erscheint dort ein 4 Monate altes Posting von mir, und das lässt sich auch 
nicht durch Aktualisieren ändern... Blogger spinnt mal wieder!



Bitte hier keine Kommentare und Google-+- Plusse hinterlassen, das Hilfsposting wird später 
von mir gelöscht! DANKE!


Donnerstag, 15. Januar 2015

Rettet die Lachfalte! #1 - Über Frau Rostroses "Jahresringe"


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Servus ihr Lieben!

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In der Vorweihnachtszeit habe ich euch erstmals zu meiner neuen Bloggeraktion 
"Rettet die Lachfalte!" eingeladen - und ich bin begeistert, wie viele von euch mir 
geschrieben haben, dass sie die Idee gut finden und dass sie sich aktiv an der 
Rettungsaktion beteiligen wollen! Wundervoll - jede Unterstützung wird benötigt; 
ich freue mich riesig auf eure Mitwirkung! Auch einige neue Followers haben sich
wieder eingefunden - herzlich willkommen und viel Spaß!  

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Hier könnt ihr mehr zu der Aktion und ihren Spielregeln lesen. Ab heute ist es so weit - ihr 
könnt euch unter diesem Post einen Monat lang mit eurem Beitrag (oder gern auch mit mehreren
 Beiträgen) zur Rettung der Lachfalte verlinken. Und falls euch diesmal noch Zeit oder Ideen 
fehlen, keine Sorge: "Rettet die Lachfalte!" ist eine monatlich wiederkehrende Aktion
im Februar gibt's also eine neue Möglichkeit, euch bei mir einen ganzen Monat lang zu 
verlinken. Und im März. Und im April ... ;o)

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Es gibt somit im Jahr 365 Tage, wo ihr die Möglichkeit habt, Lachfalten zu retten. Und 
zugleich solltet ihr an jedem dieser Tage selbst ans Lächeln denken, denn:






 Ich habe mir vorgenommen, möglichst in jedem Monat einen anderen Aspekt des 
Themas zu beleuchten. Und weil Yase in ihrem Kommentar neulich so treffend geschrieben
 hat "Älter werden ist nichts für Feiglinge", will ich gleich mal mit Mut voranschreiten: 
 Schließlich hat vor kurzem erst ein neues Jahr begonnen (und nicht all zu lang davor für 
mich ein neues Lebensjahr) - und so will ich euch heute etwas über meine eigenen 
"Jahresringe" verraten.


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Falten, so heißt es, erzählen die Geschichten eines gelebten Lebens. Und es heißt auch, 
dass sich die ersten Fältchen so etwa ab 25 zeigen, weil ab da angeblich die Hautalterung 
beginnt. Ich war 13, als ich im Vorzimmerspiegel der elterlichen Wohnung etwas entdeckte, 
was ich seither - nach der scharfen Nasolabialfalte des kürzlich verstorbenen Sängers - 
meine "Udo-Jürgens-Falte" nenne. Diese unübersehbare Furche reichte schon damals 
von der Nase bis zur Kinnmitte. Und wegen meiner Kurzsichtigkeit - oder weil ich ein so 
konzentrierter Mensch bin - entstanden auch weit vor meinem Haut-Ablaufdatum zwei 
nachdenklich wirkende Runzeln zwischen meinen Augenbrauen. Schon als Jugendliche 
war ich (auf eine ziemlich verdrehte Art und Weise) neugierig darauf, wie sich das alles 
weiterentwickeln würde. Würden mich diese Falten eines Tages entstellen? 
Entstellten sie mich vielleicht jetzt schon? Ich blinzelte in den Spiegel und versuchte mir 
vorzustellen, wie ich wohl aussehen würde, wenn ich alt war. Fünfzig oder so.


Inzwischen bin ich dreiundfünfzig, fühle mich (an meinen guten Tagen) keineswegs alt 
und weiß, wie sich meine Udo-Jürgens-Falte und meine Augenbrauenrunzeln entwickelt 
haben. Sie sind tiefer geworden. An meinen nicht so guten Tagen finde ich, dass sie mich 
streng und mürrisch wirken lassen. Aber ich kenne sie bereits gut und sie gehören halt 
irgendwie zu meinem Gesicht. Genau wie so mancher andere Jahresring, der
 indiskreterweise meine Lebensgeschichte ausplaudert. 

Ich gebe offen zu: Mir gefallen nicht alle "Kapitel", die sich in meinem Gesicht abzeichnen,
gleichermaßen gut. Ich wirke zwar fröhlich und ich bin im Grunde meines Herzens auch ein 
fröhlicher bzw. positiv denkender Mensch, aber das bedeutet nicht, dass in meinem Leben 
immer alles nur eitel Sonnenschein war und ist. Und das sieht man leider auch - vor allem, 
wenn ich nicht lächle.

Es gab z.B. 17 Jahre dauernden Frust und Stress in einem von Mobbing beherrschten 
Büro. Und es gab natürlich auch so manchen anderen Kummer, der sich aber bestimmt 
nicht all zu sehr von den diversen Kümmernissen und Traurigkeiten der meisten in Europa 
lebenden Menschen unterscheidet.) Deshalb möchte ich darauf auch gar nicht näher 
eingehen. Was ich euch damit nur sagen will ist, dass ich auf die Furchen, die dadurch
  entstanden sind, durchaus verzichten könnte. 

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Meine Lachfalten rund um die Augen jedoch liebe ich und halte ich für absolut schützenswert! 
Sie sind wie ein Kranz aus Sonnenstrahlen – und für mich ein Zeichen, dass ich auch in 
weniger schönen Zeiten niemals das Lachen verlernt habe. 

 



Deshalb störte es mich auch, dass die Kosmetikerin, zu der eine Freundin und ich zwischen 
2009 und 2013 zur Hautpflege gingen, ständig daran herummäkelte. Obwohl ich ihr immer 
wieder sagte, dass ich meine Augenfalten gerne mag und keineswegs wegbehandeln will,  
 drängte sie mir sogar ein Gratis-Augencreme-Pröbchen auf, damit ich meine "Krähenfüße
 abmildern" könne - sie wären einfach ein Zeichen von Hautalterung und dagegen müsse 
man etwas unternehmen. Irgendwann reichte es mir, und nun ist sie meine ehemalige
  Kosmetikerin.

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Ein weitaus stärkeres  Stück leistete sich allerdings mein (inzwischen ehemaliger
Gynäkologe, den ich bis dahin recht gut leiden konnte. Eines Tages fragte er mich nach  
der Untersuchung, ob ich nicht mal zu seiner Frau gehen wolle (die auch Ärztin ist). Sie 
würde Faltenunterspritzungen mittels Hyaluronsäure durchführen – da würde ich um zehn 
Jahre jünger aussehen. Ich war zuerst ein paar Sekunden lang sprachlos, und dann erklärte
 ich ihm, ich fände es eigentlich mittlerweile ziemlich praktisch, in der U-Bahn einen 
Sitzplatz angeboten zu bekommen. 





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Tja, ihr Lieben, so schaut's aus: Ab einem gewissen Alter sehen manche einen nicht
zu verachtenden Wirtschaftsfaktor in uns. Denn das Geschäft mit der "ewigen Jugend" 
ist ein ziemlich einträgliches. Das kleine Tübchen Augenfaltencreme, das mir meine 
Ex-Kosmetikerin so gern einreden wollte, kostete rund 30 Euro (ein stolzer Preis für 
30 ml, aber sicher längst noch nicht das Ende der Fahnenstange)!

Und Faltenunterspritzungen sind noch lukrativer: Denn die eingespritze Hyaluronsäure baut 
sich je nach Konzentration nach drei bis sechs Monaten wieder ab (bei Botox ist es kaum 
anders, bloß dass es sich hierbei um ein gefährliches Nervengift handelt) – und dann muss 
man entweder zusehen, wie die Haut wieder schlapper wird ... oder nachspritzen gehen. 
Bei Kosten von rund 400 Euro pro Behandlung kommt da schon einiges zusammen – klar, 
dass sich mein Ex-Gynäkologe freut, wenn viele Patientinnen zu seiner Frau pilgern.

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Eine von mehreren Fragen, die sich mir aufdrängen, lautet: Was soll es mir bringen, 
wenn ich tatsächlich um die vom Frauenarzt angekündigten zehn Jahre jünger aussehe? 
(Also praktisch wie eine Dreiundvierzigjährige.) Was würde ich damit erreichen wollen? 
Ich bin keine Schauspielerin, die gern noch jüngere Frauen spielen möchte. Ich bin nicht 
auf der Suche nach einem jüngeren Lover. (Ich bin nichtmal auf der Suche nach einem 
älteren Lover, der gern eine jüngere Geliebte hätte.) Will ich andere, gleichaltrige 
Frauen beeindrucken, indem ich jünger aussehe als sie? Das funktioniert auf diese 
Weise sowieso nicht: In den meisten Fällen erntet man für ungewöhnlich jugendliches 
Aussehen entweder Missgunst - oder das Gemunkel, dass man mit Spritzen oder mit 
 plastischer Chirurgie nachgeholfen hat. Was gewinnt man also durch tatsächliches "Nachhelfen"?
Oder genauer gesagt: Wer gewinnt: Wohl eher die Kosmetikkonzerne oder die Gynäkologen-
Gattinnen. 

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Versteht mich nicht falsch, auch ich verwende Cremes (sogar solche, auf denen 
Anti-Aging draufsteht ;o)), die mir zumindest das Gefühl geben, dass sich die Haut 
angenehmer anfühlt, weniger spannt und am nächsten Tag etwas frischer wirkt. Ob eine 
Creme überhaupt mehr als das kann, darüber lässt sich wohl streiten.

Ich denke jedenfalls: Gäbe es wirklich Cremes, die Falten „wegzaubern“ oder die Haut 
zumindest befriedigend glätten können, würden sich nicht so viele Stars und Sternchen
(und längst nicht mehr nur die) unters Messer legen oder sich mit Botox & Co. 
behelfen. 

 
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Ich selbst hingegen habe beschlossen, mir mit dem preisgünstigsten und 
zugleich freundlichsten Facelifting der Welt zu behelfen: LÄCHELN!

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Tja, meine Lieben, das war längst noch nicht alles, was mir zum "Lachfalten- & 
Jahresringe"-Thema einfällt. Im Lauf der Zeit kommt da sicherlich noch einiges dazu - 
und ich hoffe natürlich auch auf eure inspirierenden Kommentare und Anregungen!

Und vor allem bin ich schon SEHR neugierig auf eure Beiträge zur Rettung der 
Lachfalte - egal ob sie lang oder kurz, lustig oder ernsthaft, in Wort oder Bild oder in 
Wort und Bild sind! Jede Art der Unterstützung wird benötigt!



 

Hier oben ist noch einmal das Logo für die Aktion in drei verschiedenen Varianten
damit ihr die Wahl habt, welches Bildchen ihr in euren Blogs (bzw. in Facebook oder 
anderen sozialen Netzwerken) lieber verwenden wollt. Auf jeden Fall freue ich mich, wenn 
ihr dieses Logo im Zusammenhang mit der Aktion verwendet, es vielleicht sogar in eure 
Seitenleiste aufnehmt und wenn ihr einen Link zu der Aktion setzt.



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Auf bald und alles Liebe, eure Traude
♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥ ۩๑๑۩ ♥♥♥♥


PS:
Hier nochmal die Kurzversion zur Erinnerung:


Es geht bei der "Rettet die Lachfalte!" Aktion vor allem darum, dass sich Freude ausbreitet 
wie ein  Strahlenkranz um fröhliche Augen: also um positives Denken, um Lebenslust und 
Freude am Spaß haben, um Schönheit abseits gängiger Schönheits- oder Perfektionsbegriffe 
und erst recht abseits von "Schönheits-Eingriffen"… Erzählt uns Geschichten, zeigt uns
 (gemalte oder geknipste) Bilder, die die Lebensfreude und innere Zufriedenheit feiern oder 
die einfach Freude bereiten. Teilt mit uns eure schönsten Erlebnisse oder Mode-Tipps für 
Menschen, die sich vom Älterwerden oder von einer Figur jenseits gängiger Modelmaße 
keine Grenzen setzen lassen wollen. Auch Gedichte, Glücksrezepte, passende Zitate etc. 
werden immer wieder gern genommen! Falls ihr euch nicht sicher seid, ob etwas zum Thema passt, 
fragt mich einfach - am besten per E-Mail (meine Mailadresse ist in meinem Profil hinterlegt :o)).