Mittwoch, 15. April 2015

RDL #4 - Über glückliche GärtnerInnen, vergnügliche Spiele und eine Verlosung


Servus & Willkommen, ihr lieben 
neuen und treuen LeserInnen! :o)
*****ღღღ♥♥♥♥♥ღღღ*****




Ich freue mich, dass ihr hier seid! Ihr kommt genau zur richtigen Zeit für eine Rettungsaktion:
Denn heute ist es mal wieder soweit – die Aktion Rettet die Lachfalte geht in die vierte Runde! 
Wer sie noch nicht kennt und mehr darüber wissen bzw. selber mitretten möchte, findet > hier die
Spielregeln und jede Menge Tipps.

 o Im Jänner startete ich die Aktion mit einem Blick auf meine eigenen „Jahresringe“ und 38 tapfere Aktivisten
 retteten mit!

 o  Im Februar habe ich euch meine 91jährige Tante Mitzi und ihre positive Lebenseinstellung sowie ein paar 
weitere lebensfrohe Golden Girls vorgestellt (29 Beiteiligungen).

 o  Im März ging es hier um "Stilgebungszonen" und darum, sich möglichst mit dem Körper, den man hat, 
anzufreunden, anstatt verzweifelt Formen herbeizusehnen, die einem nicht gegeben sind. Hier könnt ihr 
einen Blick darauf (und natürlich auf die insgesamt 31 Beiträge der fleißigen „Lachfalten-MitretterInnen“ 
des Vormonats) werfen.

Falls ihr das "Kleingedruckte" in meinem Bericht vergrößern wollt, klickt auf eurer Tastatur  
  gleichzeitig die Tasten Strg und + (zum Verkleinern dann Strg und -).





Ich habe also bereits mehrere Themen berührt, die alle mehr oder weniger damit zu tun haben, sich
das Leben schöner zu machen und somit ein gutes Werk für die Lachfalten zu tun: Lebensfreude und
positives Denken in jedem Alter, sich in der eigenen Haut wohl fühlen ... Im April, wo (jedenfalls für
mich) die Gartensaison so richtig losgeht, will ich ein Thema behandeln, das von folgendem Spruch
gut umrissen wird:

Wenn ich mit intellektuellen Freunden spreche, festigt sich in mir die Überzeugung, vollkommenes 
Glück sei ein unerreichbarer Wunschtraum. Spreche ich dagegen mit meinem Gärtner, bin ich vom 
Gegenteil überzeugt.

Bertrand Russell (1872-1970), brit. Philosoph u. Mathematiker, 1950 Nobelpr. f. Lit.






Ja, genau, diesen Ausspruch gibt es auch in meiner Blog-Seitenleiste zu lesen! Solltet ihr selbst
glückliche Gartenbesitzer sein oder eine gemütliche Terrasse, einen hübsch bepflanzten Balkon
(oder jedenfalls ein Parkbankerl) als euer Zufriedenheitsrefugium bezeichnen können, dann könnt ihr
diese Aussage erstens vermutlich auch gut nachvollziehen ­und zweitens wäre dies ein prima Thema
für einen Beitrag zur Rettung der Lachfalte. Auch schöne Momente in der frisch erwachten Natur, an
denen ihr uns teilhaben lassen wollt, würden perfekt passen. Aber ich freue mich genauso über jede
andere Form der Lachfaltenrettung!


So sah der Rostrosengarten im März 2015 aus (links oben) und so oder so ähnlich wird er wohl im Juni wieder aussehen 
(links unten) - nur der Japanische Zwergahorn fehlt, der musste leider wegen einer Viruserkrankung weichen...



Wer ein grünes Refugium sein Eigen nennt, weiß jedoch, dass es nicht nur Gartenfreuden, sondern
auch die eine oder andere Gartenplage gibt – ob es sich dabei nun um Blattläuse oder Dickmaulrüssler
handelt, um Hunde, die in den Vorgarten kacken, Dauerregen bzw. Trockenheit oder den Bambuswald,
der vom Nachbarn herüberwächst. (Und Rosenrost soll irgendwie auch nicht so toll sein, da frage ich
mich als Frau Rostrose allerdings, weshalb ;o)) Darüber könnte man sich nun ärgern oder kränken –
doch beides ist nicht gut für die Lachfalten, im Gegenteil.





Man könnte es aber auch machen wie Anja Fischer und Ulrike Holzwarth-Raether: Diese beiden
Frauen nämlich haben beschlossen, besagten Plagen mit Humor zu begegnen – und gemeinsam ein
Spiel ersonnen, das ich euch heute gerne vorstellen möchte. Der dritte im Bunde ist Hannes Mercker,
 der für die pfiffigen Illustrationen auf den 24 Kartenpaaren des Gartenplagen-Wendespieles
verantwortlich zeichnet. (Ich hoffe, euch ist das Wortspiel aufgefallen! ;o))

Es funktioniert so ähnlich wie Memory,
bietet jedoch außerdem durch einen beigelegten Folder Informationen, wie man mit den verschiedenen
Plagen umgehen kann, um alles wieder in den grünen Bereich zu rücken oder die Sache zumindest
mit einem Augenzwinkern zu betrachten. Außerdem gibt es in diesem Spiel ein Jokerkarten-Paar:
 „Die glückliche Gärtnerin“. Was sie betrifft, kann man in der Spielanleitung folgendes nachlesen:

 „Entspannt zurücklehnen und den Garten genießen – das ist das grüne Glück. Vergessen Sie für
einen Moment die Schnecken, die Wühlmäuse und den Giersch. Hören Sie auf, rund um die Uhr zu
jäten, zu gießen, zu hacken, zu ernten und abzusammeln. Sehen Sie mal, was da alles trotz der Plagen
blüht und gedeiht, duftet und sprießt!“

Weitere Infos über das Spiel findet ihr hier.






Wenn es das nächste Mal Dauerregen oder sonstigen Unbill gibt, kann also statt Ärger und Frust ein
unterhaltsamer Spielenachmittag oder -abend mit der Familie oder mit Freunden stattfinden.

In diesen Beiträgen (klick, klick, klick, klick) habe ich übrigens Kochrezepte für leichte Brainfood-Gerichte gepostet, 
die sich gut vorbereiten bzw. schnell zubereiten lassen und somit bestens für solche Spieletreffen geeignet sind. Und in 
meinem (voraussichtlich) nächsten Posting kommt ein neues Rezept, das ebenfalls prima zum Thema passt. Ich hoffe 
also, dass ihr da dann auch wieder bei mir vorbeischaut! :o)

(Wenn euch zum Gartenthema nichts Lachfaltiges einfällt, wäre vielleicht ja das Spielethema eines, 
das euch zu einem freudigen Posting inspiriert.)

Falls euch das Spiel Gartenplagen interessiert, ist es > hier zu bestellen – es wird z.B. bestimmt
gern als nettes Mitbringsel bei der nächsten Gartenparty genommen - oder zum Muttertag von einer
Garten-liebenden Mutter :o)). Und auch die hübschen Postkarten zum Spiel könnt ihr hier in euren
 Warenkorb werfen!






*****ღღღ♥♥♥♥♥ღღღ*****

Achtung
ein Exemplar des Gartenplagen-Wendespieles gibt es aber hier bei mir zu gewinnen -
und zwar für alle, die unter diesem Posting bis zum 1. Mai 2015 einen Kommentar hinterlassen (es
sei denn, ihr schreibt ausdrücklich dazu, dass ihr euch nicht an der Verlosung beteiligen wollt)! Ihr
könnt gern das obige Bildchen als Werbung auf den Blog mitnehmen - darüber würde ich mich
sehr freuen, es ist aber keine Bedingung. Ich drücke euch die Daumen!

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Bei Anja Fischer aus Hannover bedanke ich mich herzlich für die Zurverfügungstellung eines Probe-
exemplars! Die Rostrosen hatten damit bereits vergnügliche Spielstunden! (Auch das Spiel, das ich
hier verlose, wird von Anja Fischer zur Verfügung gestellt und versandt werden.) Und bei euch bedanke
ich mich sehr für euer Interesse – und schon mal vorab für eure neuerliche Mitwirkung bei der Aktion
Rettet die Lachfalte! Verlinken könnt ihr euren Beitrag einen Monat lang direkt unter diesem Posting.
Ich freue mich schon auf eure Ideen!



 


Übrigens, ich selbst habe auch vor kurzem etwas bei einem Giveaway gewonnen - 
mehr darüber erfahrt ihr demnächst! :o)

Und vielen Dank auch noch für eure lieben Zeilen zu meinen beiden
 flauschigen Molligmodels ;o) - Nina und Maxwell schicken liebe Pfötchenwinker!

Ja, und mein Posting verlinke ich bei Juttas neuer Aktion Der Natur-Donnerstag!

http://kreativ-im-rentnerdasein.blogspot.co.at/2015/04/guten-tag-und-los-gehts-start-von-dnd-1.html#comment-form

Habt  noch eine feine restliche Woche, ihr Lieben! 
Herzlichst, eure Traude
*****ღღღ♥♥♥♥♥ღღღ*****

Freitag, 10. April 2015

Heute nur kurz: Flauschige Molligmodels ;o)


Servus, ihr Lieben!

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
ღღღ




Wie ich euch in meinem vorigen Beitrag angekündigt habe, komme ich zurzeit leider nicht so häufig
zum Posten und zu umfangreichen Blogbesuchen wie zuletzt. Aber heute möchte ich euch wenigstens
die versprochenen Fotos von Nina und Maxwell zeigen - ganz ohne viele Worte. Die Aufnahmen 
sind noch vom März, deshalb sieht unser Garten da noch so besonders karg aus - die Blütenfotos 
hingegen habe ich aus meinem Fotoarchiv herausgesucht - sie stammen aus den Jahren 2013 und 
2014. Sie sollen euch schon mal Vorfreude auf die kommenden blütenreichen Zeiten machen! So, 
nun aber wirklich zu meinen beiden Flausch-Wuzis, die sich jetzt wieder mit größerer Freude 
draußen herumtreiben:


Maxwell befindet sich hauptsächlich auf der Suche nach Katzenminze.
Nina befindet sich leider auch auf der Suche nach Beute. (Zwei Mäuse und einen Vogel habe ich heuer schon vor ihr gerettet!)
Ertappt: Mäx beim Ohrenkratzen und Nina beim Grantig-schauen ;o)
Nochmal ertappt: Die Begegnungen der beiden dauern jedoch meistens nicht sehr lang - Mäx hätte Freude daran, Nina nicht... 
Dann gehen sie wieder ihrer Wege...

 Ihr seht also, das Verhältnis der beiden hat sich seit ihrem einstigen "Beinahe-Flirt" (klick)
noch immer nicht in eine innigere Richtung entwickelt und Maxwells Chancen stehen nach
 wie vor 80:20 für die Ohrfeige ;o) - aber er betrachtet das inzwischen cooler als früher, 
finde ich.

Hier zum fröhlichen Abschluss noch zwei weitere Beispiele der Serie 

Bildquelle: klick


Danke für eure lieben Osterwünsche und Kommentare zu meinem Osterpost samt Impressionen 
vom Sonnenfinsternis-Spaziergang mit Elisabeth in Laxenburg! Und nicht vergessen, nächste Woche
(am 15.4.) geht's weiter mit „Rettet die Lachfalte“ - auch hier wird es wieder Gartenfotos zu sehen
geben, denn RDL#4 wird um den Themenbereich Garten & Spiel kreisen. (Schließlich können 
sowohl Gärtnern als auch Spielen nachweislich Glücksgefühle verursachen!) Und außerdem wird
es ein Giveaway geben - also: Wiederkommen lohnt sich! :o)
 

Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
Herzliche Rostrosen- Küschelbüschel 
und alles Liebe, eure Traude
ღღღ


Freitag, 3. April 2015

Noch ein Spaziergang (ganz ohne Wolf ;o)) und HAPPY EASTER!

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Servus, liebe treue und herzlich Willkommen,
liebe neue LeserInnen!
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Schaut mal, wie viele Lachfalten ihr schon gerettet habt - in meinem Gesicht sind sie deutlich zu sehen! ;o)))
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 Wie fein, dass ihr auch heute wieder zu mir kommt! ♥ Eure zahlreichen Besuche und sämtliche
Kommentare zu meinem Bericht vom rostrosigen Wolfs-Spaziergang bedeuten mir sehr, sehr viel!
(Auch die kritischeren Stimmen: Dass es sich bei dem Thema um eines handelt, das Diskussionsstoff
birgt, war mir klar, und ich finde es gut, wenn in der Bloggerwelt "gewagt" wird, anderer Meinung zu
sein - vor allem, wenn die Kommentare so fair und freundlich formuliert sind, wie es hier der Fall war
- danke!)

Auch das WSC hat meinen Post und unsere Fotos ausgesprochen positiv aufgenommen, auf
der dortigen Homepage verlinkt und auf Facebook geteilt – Dankeschön - ich freu' mich so! ♥
(Klickediklick zur betreffenden WSC-Seite.)




Heute nehme ich euch abermals auf einen Spaziergang mit und zeige euch außerdem ein paar
österliche und familiäre Bilder aus Rostrosenhausen. Der erwähnte Spaziergang war gleichzeitig ein
Mini-Blogger-Meeting, denn ich traf mich auf ein Neues mit Elisabeth vom Blog Kleine Freude in
Laxenburg*) zur Bärlauchernte, zum Fotografieren, Plaudern, Lachen - und für ein kleines Outfit-
Shooting :o) 

*) Der Park von Laxenburg ist ja nun bereits unser "Stammtreffpunkt", ich habe euch in mehreren Postings von Laxenburg-Treffen 
mit Elisabeth und anderen Blogfreundinnen erzählt. Eines davon war zugleich ein wunderschönes Bloggerpicknick, das uns allen 
unheimlich viel Spaß gemacht hat. Leider haben wir solch ein Treffen seit 2012 trotz aller Vorsätze nicht mehr geschafft...

Die aktuelle Zusammenkunft fand schon am 20. März - dem Tag der Sonnenfinsternis – statt, 
 doch ich habe mir die Bilder davon absichtlich bis in den April aufgehoben: Denn das Outfit, das ich 
trug, passt recht gut zu Ines Meyroses Knallfarben-Thema im Modejahr 2015.





Also jedenfalls der Schal (von der Lieblingsmarke) und das Leinenshirt (vom Kaffeeröster) passen 
dazu (und sind in ihrer geballten Knalligkeit und vor allem "Pinkigkeit" *) eher ungewöhnlich für
Rostrosen-Verhältnisse), aber der Rest ist eh relativ dezent. Als meine Leib-und-Mode-Fotografin
Elisabeth jedoch erfuhr, dass ich unter dem Shirt auch einen Wende-Gürtel trage, dessen eine Seite
knallig gelb ist, wollte sie das unbedingt noch zusätzlich auf Bild bannen. Natürlich hatte ich
ausgerechnet an diesem Tag die graue Seite des Gürtels nach vorn gedreht. Und so musste ich vor
dem Kameraauge der Paparazza einen kleinen Gürtel-Wende-Strip hinlegen ;o)

*) Mit all dem Pink in diesem Post verlinke ich mich nach einer halben Ewigkeit auch mal wieder
beim Pink Saturday von Beverly / How sweet the Sound!


Mit dem Schal und der Halskette bin ich auch diesmal bei Sunnys Um Kopf und Kragen dabei.


Hier seht ihr, dass auch Elisabeth und die Farbe Gelb gut zusammenpassen! :o) Und schon ihr 
strahlendes Lächeln allein wäre Grund genug, dieses Posting bei Rettet die Lachfalte #3 (kurz:
RDL3) zu verlinken:




Die Bärlauch-Ausbeute war ebenfalls erfreulich – daraus entstanden später dann u.a. ein
Kartoffelsalat mit viel würzigem „Frühlingssgrün“ und ein feines Bärlauchsüppchen. (Davon gibt's
hier jetzt kein Rezept - aber in diesem älteren Post habe ich ein Rezept für Hühnerbrustfilet mit
Romanesco und Bärlauchsauce und für eine Cremesuppe aus Romanesco und Bärlauch gepostet.)






Anschließend begaben wir uns dann zu einer Lichtung, wo wir diese in aller Seelenruhe äsenden
 Rehe sahen. Leider geben die Fotos die besondere Lichtstimmung nicht wieder - und einige der
Aufnahmen sind auch nicht scharf geworden, was zum Teil damit zusammenhängt, dass ich meinem
Objektiv wegen der Sonnenfinsternis einen Graufilter aufgesetzt habe. Ich weiß spätestens jetzt, dass
ich weder eine begnadete Sonnenfinsternis-Fotografin bin noch besonders gut mit diesem Filter umgehen
kann, aber ein paar der Ergebnisse bekommt ihr trotzdem zu sehen, da müsst ihr einfach durch ;o)

Auf Elisabeths "Zweitblog" Schlosspark Laxenburg könnt ihr euch hier und hier ebenfalls Fotos von diesem
Tag ansehen.





Ein seltsames, „dreifaches“ Sonnenfinsternis-Foto, wo der Sonne erst ein klitzekleines Stückerl
„fehlt“, entstand bereits morgens um 9.42 Uhr von unserem Garten aus (links oben). Für die Aufnahmen
in Laxenburg habe ich mir außerdem ein etwas schrulliges „Hilfsmittel“ mitgenommen – eine Schüssel
aus schwarzem Glas, durch die ich durchfotografiert habe – dabei entstanden die rötlichen Sonnen-
Bilder. Und das Foto rechts unten = partielle Sonnenfinsternis hinter einem Ast:


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Am 29.3. wurden im familiären Rahmen zwei Geburtstage nachgefeiert und Ostern vorgefeiert. Bei
dieser Gelegenheit trug ich ein neues Kleid, das mir mein Mann quasi "aus der Arbeit mitgebracht"
 hat: Sein Büro liegt ganz in der Nähe eines „America-Latina“-Shops, und als ich einen Flyer mit 
Gutschein von diesem Fair-Trade-Laden erhielt, kringelte ich in dem Prospekt ein petrolfarbiges 
Baumwollkleid inklusive Kleidergröße ein und bat Herrn Rostrose, es mir (samt einem Armreifen) in 
der Mittagspause zu besorgen. Wie ihr seht, hat das gut geklappt, das Kleid sitzt prima, ist mordsbequem 
und gut zu verwandeln, und der Armreif passt auch toll dazu. Beim Familienfest trug ich es mit dunkelblauen
Accessoires, auf den anderen Fotos seht ihr es im Mix mit Schwarz, und weitere Mischungen bekommt
ihr bestimmt ein andermal zu sehen. Ja, und die Familienfeier war auch wieder gemütlich und harmonisch:


Die seltsam-schrägen Fotos hat mein Tochterkind geknipst...
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Hier noch ein bisserl Rostrosen-Osterdeko - wie ihr seht, gibt es im Rostrosenhaus einige
gut verteilte Hasennester :o):



 
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Zum Schluss noch eine "Mitteilung in eigener Sache“: Von Jänner bis März habe ich ja (für meine 
Begriffe) relativ eifrig gepostet - leider wird mir das in den nächsten paar Wochen nicht ganz so gut 
möglich sein, weil ich wieder ein paar „Zusatzprojekte“ am Laufen habe. Aber „Rettet die Lachfalte“ 
wird es selbstverständlich auch im April geben (aller Voraussicht nach wieder ab 15. des Monats)
und „RDL#3“ läuft noch bis 14.4. – d.h. hier könnt ihr eure lebensfreudigen Posts ebenfalls noch ein
paar Tage lang verlinken. In meinem RDL #4-Posting wird es übrigens um den Themenbereich Garten &
Spiel gehen (denn sowohl Gärtnern als auch Spielen kann nachweislich zu Glücksgefühlen beitragen :o))
[und extra für die Tierfreunde wird es da endlich auch wieder ein paar "kätzische"Gartenfotos mit den
flauschigen "Molligmodels" Nina und Maxwell geben]. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr euch gern an diesen
Themenkreis dranhängen, ich freue mich aber auch über alle anderen lachfaltigen Posts von euch!






Und nun wünsche ich euch ein wunderwunderschönes Osterwochenende! Macht es euch fein und
gemütlich und genießt es - egal welches Wetter draußen gerade herrscht!


Fotos: Elisabeth Firsching, Herr und Frau Rostrose sowie die Rostrosentochter
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Ganz herzliche rostrosige Grüße und
 FROHE OSTERN,
eure Traude
✿ܓ✿ܓ✿ܓ✿ܓ✿ܓ✿ܓ
 

Freitag, 27. März 2015

Walking with the Wolf

 
Servus, ihr Lieben!
☼☼☼

Das "Verhältnis Mensch - Wolf" ist ja derzeit ein ziemlich aktuelles Thema, vor allem in Deutschland, 
wo es seit einiger Zeit immer wieder zu Wolfssichtungen kommt, teilweise auch in nächster Nähe 
von menschlichen Siedlungen. Doch es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis sie auch in Österreich ihr
Glück versuchen.

Ob sie "Glück" haben werden - sprich: ob es jemals wieder ein Zusammenleben zwischen Wölfen
und Menschen geben kann - hängt vor allem von der Einstellung des Menschen zum Wolf ab. Manch
ein "Wolfszentrum" hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, zu informieren, eine Form von Vertrautheit
zu schaffen und auf diese Weise möglichst mit dem Märchen vom "Bösen Wolf" aufzuräumen.


Ja genau, von diesem Wildpark habe ich euch in meinem vorvorigen Posting bereits ein paar Tiere gezeigt (klick und scroll 
nach unten). Und im Vorjahr war Familie Rostrose auch schon mal dort, um unter anderem Hirsche aus nächster Nähe zu 
sehen - ja sogar zu füttern und zu streicheln! - klick - und um außerdem die Timberwölfezu bewundern, die im WSC 
Ernstbrunn in mehreren Rudeln leben - klick.

Falls ihr das "Kleingedruckte" in meinem Bericht vergrößern wollt, klickt auf eurer Tastatur  
  gleichzeitig die Tasten Strg und + (zum Verkleinern dann Strg und -).


Vorfreude im Wolfs-T-Shirt - und das Wetter passt auch! Zwar kalt, aber nicht verregnet oder stürmisch, teilweise sogar mit etwas Sonne!

Mit welchem der Wölfe werden wir wohl spazieren gehen?


Neben solch einer herkömmlichen "Betrachtung" der Wölfe in ihren weitläufigen Gehegen bietet 
das WSC Wolfsführungen, Howl-Nights und weitere Besucherprogramme an - unter anderem auch 
Wolfs-Spaziergänge *) für maximal drei erwachsene Personen. Dafür muss man sich allerdings monatelang 
voranmelden - die Kosten sind zudem nicht gerade niedrig, kommen aber den Wölfen und der Wolfsforschung 
zugute. Da meine (sowieso total tiernarrische) Tochter bereits in jungen Jahren ein ausgesprochenes 
Faible für Wölfe hatte, machten wir kurzerhand ein Geburtstagsgeschenk für sie daraus und buchten
den Wolfsspaziergang für Janas Geburtstagsmonat März.


*) Auf der WSC-Homepage heißt es zu diesem Thema: "Begleiten Sie einen unserer Wölfe durch das vielseitige Gelände des 
Wildparks. Machen Sie einen Spaziergang für ca. 1 1/2 Stunden mit dem Tier und einer unserer Trainerinnen, die es an der 
Leine führt." Und weiter: "Während die Trainerin sich vorwiegend um das Tier kümmert, informiert Sie ein weiterer Mitarbeiter 
über unser Projekt und geht gerne auf Ihre Fragen ein. So erhalten Sie einen konkreten Eindruck von unserer Arbeit." 

Die Wölfin Tala hat sich von der Trainerin zu einem Spaziergang mit uns überreden lassen (mit Leckerlis ;o)). 
Vorerst interessiert sie sich aber mehr für die vielen Gerüche am Wegesrand als für uns.



Ich kann mir denken, dass es bei euch nun unterschiedlichste Meinungen zu dem Thema
geben wird. Manche sagen sich vielleicht, mit einem Raubtier spazieren zu gehen wäre gefährlich,
andere wiederum, dass man wilde Tiere wild bleiben lassen soll, und dritte, dass es wohl kaum etwas 
Außergewöhnlicheres sein könne, mit einem an die Leine gewöhnten Wolf spazieren zu gehen, als 
mit einem Hund.

Hier in aller Kürze meine vorweggenommenen Antworten dazu: 

1) Ich hatte keinen einzigen Moment auch nur annähernd das Gefühl von Gefahr. 
2) Ich bin ebenfalls der Meinung, dass wilde Tiere eigentlich in die Wildnis gehören; weil der
Mensch jedoch schon so viel natürlichen Lebensraum zerstört und vereinnahmt hat und auch zur
Ausrottung wilder Tiere neigt, dient es manchmal dem Schutz einer Tierart, sie näher kennenzulernen
 und ihre Verhaltensweisen zu erforschen. Und letztendlich dient es auch dem Schutz des Menschen,
zu erfahren, wie man sich einem Wolf gegenüber verhält. (Am besten ruhig - ohne Hektik, Angst
oder Aggression. Und dieses Verhalten ist ja auch in allen anderen Lebenslagen das sinnvollste ;o)))
3) Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich den Unterschied zwischen einem Hundespaziergang
und einem Wolfsspaziergang beschreiben kann, denn eigentlich gibt es dafür kaum Worte. Es ist eher
eine Sache der Energie, die man fühlt. Beim Nordic Walken fiel mir dazu neulich allerdings eine Art
"Gleichnis" ein:



Tala "schleppt" uns weg von den normalen Wildpark-Spazierwegen, bergan und durch den ärgsten Matsch - und wir genießen es!

Während ihr ihre Wolfsgefährten aus dem Gehege nachblicken, stimmt Tala ein Heulkonzert an. Sie kommuniziert auf 
diese Weise mit dem Rudel - teilt ihm mit, wo sie sich befindet und ob alles in Ordnung ist... und das Rudel antwortet ihr.
 Für uns ist es sehr beeindruckend, Tala beim hingebungsvollen Heulen zu beobachten und den Zusammenhalt der Wölfe
mitzuerleben!


Stell dir vor, wir befinden uns in den 1960-Jahren: Du bist ein 18jähriges, attraktives Mädel und 
möchtest gern bei einem bestimmten Event dabei sein. Deine Eltern wollen natürlich wissen, wo
du hingehen willst, und so erzählst du es ihnen: Ein paar Freundinnen haben dich zu einem netten 
Abend am Lagerfeuer eingeladen. Es werden Würstchen gegrillt und ein paar bärtige Musiklehrer mit
einem ausgeprägten Sozialtick werden Gitarre spielend am Lagerfeuer sitzen und dazu sittsame
Lieder singen. 
Soweit, so gut. Die Eltern werden vermutlich nichts dagegen haben.

Und nun stell dir vor, dass die Ausgangssituation absolut gleich ist - nur handelt es sich nicht um
klampfende Musiklehrer ... sondern um die blutjungen Rolling Stones! Wer den Ruf von Mick Jagger, 
Keith Richards und Co. in der 60ern kennt, weiß dass die Eltern plötzlich ganz anders denken würden. 
(Und wer den seinerzeitigen Ruf von Mick, Keith und Co. aus irgendwelchen Gründen nicht kennt, 
möge sich bitte andere verrufene und absolut außergewöhnliche Jungs vorstellen ;o))

Eines steht jedenfalls fest: Den Abend mit den Musiklehrern hättest du im Jahr 2015 wohl mehr
oder weniger vergessen.
Die schräge Nacht mit den Stones? Never! Die bleibt für immer ins Gedächtnis eingebrannt!



 Tala nützt immer wieder mal die Gelegenheit, sich zu wälzen. Sie macht das mit grooooßer Begeisterung. Leider riecht 
sie danach für uns Menschen nicht mehr so sonderlich gut ;o)) Für sie selbst ist es wohl ein köstliches Parfum!


Was ich damit ausdrücken will? Ein Spaziergang mit einem Hund ist - im Vergleich zu einem
Wolfsspaziergang - wie ein Lagerfeuer mit Musiklehrern. (Interpretiert das aber bitte nicht falsch,
wir alle mögen Hunde sehr - und gehen auch gern "ganz harmlos" mit ihnen spazieren! Und es hat
 auch keiner der Rostrosen etwas gegen Gitarre spielende Musiklehrer.) Wir hingegen waren mit dem
 "caniden Äquivalent" von Mick oder Keith - sprich: mit einem nur halbzahmen, unangepassten,
faszinierenden und sehr, sehr eigenwilligen Wesen - unterwegs.

Und haben somit wieder eines dieser Highlights erlebt, die man im Leben so schnell nicht mehr
vergisst. (Wie z.B. auch das Schwimmen mit der Delfindame Bia auf Kuba, das Füttern der Kolibris
auf Jamaica oder die glückliche Zufallsbegegnung mit den Papageien in den USA. Und auch die 
Tigersichtung in Indien und das Whale-Watching in den USA zählt für mich dazu, selbst wenn es da
natürlich keinen solchen "Nahkontakt" gab. Das alles waren extreme Glücksmomente für mich!)




 Jana hatte sich einen "weißen"*) Wolf für den Spaziergang gewünscht, und netterweise erfüllte man 
dem Geburtstagskind diesen Wunsch. In unserem Fall war der Rolling Stone weiblich: Die helle
Timberwölfin, von der wir anderthalb Stunden über Stock und Stein und durch den ärgsten Matsch
geführt wurden (und das auch noch freudig genossen haben!) hört oder hört auch nicht auf den 
Namen Tala, ist drei Jahre alt und hat sich in ihrem Rudel bereits zum Alpha-Weibchen erhoben.
(Und beim gemeinschaftlichen Heulen ist sie dann vermutlich die "Leadsängerin" ;o))

*)Nach dem Wälzen war von Talas hellem Fell allerdings nicht mehr sooo viel zu erkennen (siehe obere Collage ;o)) 

Wie ihr hier und in den folgenden Collagen sehen könnt, beherrscht Tala (wie auch die anderen
Timberwölfe von Erstbrunn) trotz ihrer unabhängigen Ausstrahlung einige Kommandos. Hier könnt
ihr euch durchlesen, um welche Kommandos es sich dabei handelt und welcher praktische Zweck
hinter diesem Training steckt. Hier unten seht ihr noch ein paar Übungen, die von Tala allesamt 
toll gemeistert werden. Sie weiß, dass sie ein kleiner Star ist - und dass es auf diese Weise jede 
Menge Leckerlis gibt ;o))




Der Höhepunkt für uns alle war aber natürlich der Nahkontakt mit Tala. Zuerst einmal sollten 
wir uns von ihr alle ausgiebig beschnuppern lassen (und zu diesem Zweck die Faust nach vorn 
strecken), dann legte sie sich zu uns und ließ sich streicheln (allerdings soll man das nur von der 
Seite machen - auf dem Kopf oder Rücken ist das für sie ein unerwünschtes Dominanzverhalten)
und schließlich nahm sie von uns sogar (ganz, ganz sanft) ein Leckerli entgegen.






Es war für uns alle ein wunderbares Erlebnis - und seht mal, wie das Geburtstagskind
strahlt:





 Leider hieß es dann schon wieder zum Gehege zurückkehren und Abschied nehmen. Von ihrem
Rudel wurde Tala allerdings bereits sehnsüchtig erwartet. Und schaut nur, wie begeistert die
Wolfsrüden von Talas mitgebrachtem "Parfum" waren - die konnten sich kaum beherrschen vor
lauter "Wohlgeruch" ;o)




Ich hoffe, auch euch hat der Spaziergang mit der Wölfin gefallen!
Und ich winke außerdem herzlich in Richtung der beiden WSC-Mitarbeiterinnen, die uns bei dem
Ausflug begleitet und bestens betreut und informiert haben: Danke noch einmal für die schöne Zeit!
Und lasst bitte Tala und ihr Rudel ganz lieb von uns grüßen!

 ☼☼☼

Zum Abschluss zeige ich euch noch, welche Kleidung ich unter der warmen schwarzen Jacke trug:
Da war ich nämlich auch ganz an das Thema angepasst: Kurz nachdem wir den Ausflug gebucht
hatten, gab es bei Tchibo dieses Wolfs-T-Shirt, und da musste ich natürlich gleich zuschlagen:




Die Farbtöne sämtlicher Unter-der-Jacke-Kleidungsstücke dieses Tages würde ich als
"waidmannsgrün" bezeichnen (Beate aus dem Bahnwärterhäuschen nannte solche Wald-und-Wiesen-
Mauscheltöne auch mal "Wildschweinfarben"), vielleicht heißen sie offiziell aber doch eher Oliv oder Khaki -
völlig egal, ich denke jedenfalls, dass ich damit noch ein letztes Mal gut in das Uni-pur-Konzept von
Ines Meyroses Märzthema im Modejahr 2015 passe - und somit verlinke ich mich dort auch gleich.
Mit der Ethno-Perlenkette und dem Haarband bin ich außerdem wieder bei Sunnys Um Kopf und 
Kragen dabei - und weil dieser Tag für uns alle etwas Schönes und ganz besonderes war, darf dieses
Posting auch wieder als lebensfreudiger Beitrag bei Rettet die Lachfalte #3 mitmischen! (Ich freue
mich übrigens sehr über eure wieder so zahlreichen Verlinkungen dort - es ist aber noch jede Menge
Platz und Zeit für einige weitere eurer lebensfrohen oder auf andere Weise zum Thema passenden
Beiträge!)

 Falls ihr in Wien oder Niederösterreich wohnt oder mal in die Gegend von Ernstbrunn kommt,
möchte ich euch einen Besuch bei den Wölfen von Ernstbrunn auf jeden Fall als Herz legen. Auch
für Familien mit Kindern gibt es demnächst eine schöne Aktion - schaut mal:

Osterhase bei den Wölfen

Yukon hat ein Osterei gefunden
Bildquelle: klick

Hier der Text aus der WSC-Homepage:

05. und 06. April 2015 um 15:30 Uhr Wir haben etwas ganz Besonderes für unsere kleinen und 
großen Gäste und unsere Tiere geplant. Verstecken Sie für unsere Vierbeiner Ostereier und andere 
Leckereien in deren Gehege und beobachten Sie dann wie die zurückkehrenden Wölfe und Hunde 
voller Freude nach den Sachen suchen.
Treffpunkt: 15:30 Uhr beim WSC - Testhaus. Ostereier und Leckerchen für die Wölfe und Hunde gibt 
es vor Ort. Anmeldung ist nicht erforderlich.



Auch bei Smilla konnte man neulich einen Blogbeitrag zum Thema Wölfe lesen; sie hat gemeinsam mit ihrer Familie 
das Wolfcenter Dörverden besucht. Das ist bestimmt ein ebenso schöner Ausflugstipp!


Fotos: Herr und Frau Rostrose 
(und eine der Mitarbeiterinnen des WCS hat UNS fotografiert :o)
Habt ein feines Wochenende, ihr Lieben!
Herzlichst, eure Traude