Sonntag, 23. November 2014

Kuba-Reisebericht Kapitel 1 - Havanna

Hola, meine Lieben!
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Ganz herzlichen  Dank für eure sooo vielen und sooo lieben Zeilen zum einleitenden Kapitel meines 
rostrosigen Kuba-Reiseberichtes! Ich habe mich riesig darüber gefreut! Und ich freue mich auch, dass 
ihr euch auch von meiner "schwarzen Phase" nicht habt verschrecken lassen ;o))

So, jetzt aber gleich: Willkommen zum ersten Kapitel! Wie ihr schon in meinem vorigen Posting auf der 
Übersichtskarte sehen konntet, war 


die erste Station unseres 14tägigen Urlaubes auf der größten Insel der Karibik. Wenn ihr mehr über die 
wild bewegte Geschichte von Kubas Hauptstadt erfahren wollt, klickt ihr am besten auf den obigen Link. 
Und falls ihr das "Kleingedruckte" in meinem Bericht vergrößern wollt, klickt auf eurer Tastatur 
gleichzeitig die Tasten Strg und + (zum Verkleinern dann Strg und -).

Der Malecón (span.: Ufermauer aus Stein) in Havanna ist eine berühmte Uferstraße und eine der Sehenswürdigkeiten 
der Stadt. Die Festung mit dem Leuchtturm, die man von hier aus sieht, ist das Castillo de los Tres Reyes del Morro.
Am  Malecón wird eifrig gefischt, auch von Kindern - wenn ihr genau hinschaut, seht ihr bei dem stehenden Buben eine 
Angelschnur. Der Mann rechts oben war hingegen eher zum Plaudern dort. Er konnte kein Englisch, also mussten wir unser 
Volkshochschul-Spanisch auspacken - ich würde mal sagen, das "Gespräch" war eher lustig als ergiebig ;o))

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Als rund 500Jährige hat die Stadt natürlich einiges erlebt – gute Zeiten und weniger gute – und beides sieht 
man der betagten Dame an: La Habana ist zugleich zeitlos schön und erschreckend verlebt, sie zeigt Zeichen 
der Verwahrlosung und Entstellungen genauso selbstverständlich wie bunten Klimperschmuck und wahre 
Pretiosen; sie trägt zum Teil billige Schminke über ihren Narben, zum Teil begab sie sich aber auch in die 
Hände begabter plastischer Chirurgen. 


Wie überall im Süden flattert auch hier die Wäsche an den Fenstern. Auf die meisten der Balkone sollte man sich 
aber besser nicht mehr wagen - der kleine Hund links oben besitzt offenbar ein risikofreudiges Naturell...


Die Altstadt, La Habana Vieja, ist seit dem Jahr 1982 UNESCO-Weltkulturerbe, weshalb man hier eifrig 
in Renovierung investiert, um den Besuchern der Stadt etwas zu bieten – zumal sich nach der Auflösung 
der Sowjetunion herausgestellt hat, dass Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Kubas ist  
(wenn nicht gar DER überlebens-notwendigste)


Plaza Vieja (Alter Platz) - hier ist die Altstadtsanierung besonders gut fortgeschritten; die Gebäude werden mit Hilfe 
internationaler Spendengelder restauriert oder rekonstruiert. Es gibt hier übrigens - wie in Wien - ein Salm Bräu 
 Bierlokal :o) - und neben den alten Gebäuden auch moderne Kunst...
Die Kathedrale von Havanna und der Löwenbrunnen vor der Iglesia de San Francisco de Asísi


 Natürlich gerät man durch die Sanierungsmaßnahmen als Tourist auch an diverse Baustellen. Eine davon 
machte uns eher wenig Freude: Die berühmte Kuppel des Capitolio war eingerüstet – das schon vor 
der Reise herbeifantasierte "perfekte" klassische Fotomotiv Kapitol + Oldtimer mussten wir uns also 
abschminken. Aber somit ist wenigstens ein Grund gegeben, eines Tages wiederzukehren. Wir waren 
ohnehin nur zwei Tage in Havanna (und dabei kann man doch überall lesen, dass man sich mindestens 
drei Tage Zeit für die Hauptstadt nehmen sollte.) 


Wir haben uns redlich bemüht - aber mit Plastikfetzen, die vom Baugerüst flattern, sieht das Kapitol  leider nicht ganz 
so malerisch aus wie erhofft. Und auch die zweite schöne Kuppel von Havanna - die des Revolutionsmuseums - ist 
eingerüstet (zu sehen auf den beiden kleinen Fotos links oben) - SCHNÜFF!
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Oldtimer hingegen konnten wir auch ohne Kapitol reichlich sehen und fotografieren – selbst wenn 
heutzutage nicht mehr so viele Chevys, Cadillacs oder Fords, Dodges & Co. über die Straßen der 
Insel knattern wie vor zehn Jahren. (Etwa 50.000 bis 100.000 dieser Klassiker sollen noch auf Kuba 
unterwegs sein.)




Viele der altehrwürdigen Fahrzeuge sind inzwischen zu Taxis geworden – denn die Kubaner wissen: 
Touristen lieben es, sich in den formschönen Schlachtschiffen durch die Gegend kutschieren zu lassen. Auch 
die Rostrosen machten da keine Ausnahme (diejinigen unter euch, die regelmäßig hier lesen, wissen 
ja bereits, dass wir ein Faible für Oldtimer haben.) Wir gönnten uns in der zweiten Hälfte des ersten 
Tages eine Havanna-Rundfahrt. Und sie hat riesengroßen Spaß gemacht - ich kann das nur jedem 
Kuba-Besucher empfehlen!


"Unser" Wagen war ein Dodge Eight (mutmaßlich aus den frühen 1950ern) in leuchtendem Orange. Weil unser Fahrer nur 
Spanisch sprach und unsere Spanischkenntnisse - siehe oben - zwar reichen, um lustige Mißverständnisse zu erzeugen oder
 um ein Bier zu bestellen, aber nicht, um eine gepflegte Konversation zu führen, waren wir froh, dass uns der sehr gut englisch 
sprechenden Guide Alan begleitete - ein echt cooler und netter Typ, der davon träumt, das Oldtimer-Taxi-Geschäft mit ein
 paar weiteren Wagen groß aufzuziehen. Wir drücken ihm fest die Daumen!
Nach der Rundfahrt durch belebte Straßen zeigte uns Alan unter anderem ein hübsches kleines Waldstück am Río Almendares, 
dem einzigen Fluß Havannas. Hier gibt es auch einen Getränkestand mit dem angeblich besten Mochito Kubas - den mussten 
wir natürlich verkosten ;o)) Außerdem wurden wir hier zufällig Zeugen einer besonderen Zeremonie - eines Initiations- bzw. 
Reinigungs-Rituals der Santeria, das ist eine kubanische Religion, die man als eine Mischung zwischen Katholizismus und 
von den einstigen Sklaven mitgebrachten Naturreligionen bezeichnen kann. Hier könnt ihr mehr darüber lesen. Die Kleider 
der Frau, die der Gemeinschaft beitritt, werden zerrissen und verbrannt - als Symbol für das Zurücklassen des alten Lebens 
und alter Sünden... Danach wird sich die Frau ein Jahr lang nur weiß kleiden, und darf, wie man uns erklärt hat, ein Jahr 
keinen Alkohol trinken, nicht rauchen, keinen Sex haben, ... Interessanterweise gibt es seit den 1990er-Jahren dennoch einen 
regen Zulauf zu dieser Religion - und zwar von Frauen UND Männern ;o).
Am nächsten Tag kleidete dann auch ich mich nach Santeria-Art "ganz in weiß". Der Mann, neben dessen berühmtem 
Konterfei ich mich hier zeige, besitzt in Kuba ebenfalls fast den Status einen Nationalheiligen: Denn Che Guevara - neben 
Fidel Castro der Revolutionär der ersten Stunde - wird hier noch immer von vielen als "romantischer Held" verehrt. Kritische 
Töne über den Mann (der abseits von Kuba auch Spitznamen wie "sexy Scharfrichter" und "der Marlboro-Mann der Linken"
 erhielt, der Josef Stalins Politik guthieß und "unbeugsamen Hass" als probates Antriebs-Mittel im Kampf gegen politische 
Gegner - "um eine effektive, gewaltsame, selektive und kalte Tötungsmaschine darzustellen") haben wir in Kuba nicht 
gehört. Hier scheint eher das Bild des sanften Rebellen, des klugen und entschlossenen "Comandante" forciert zu werden. 
"Che" ist weit über seinen Tod hinaus ein Popstar geworden oder geblieben; Che-Wandbilder sieht man hier allerorten und 
T-Shirts, Feuerzeuge oder Kühlschrankmagneten mit dem von Alberto Korda im Jahr 1960 aufgenommenen Foto Guevaras 
sind nach wie vor der Verkaufsrenner unter den Touristen-Waren. Die beiden freundlichen Männer, die ihr hier links oben 
neben Herrn Rostrose seht, "verschleppten" uns gar in ein Lokal, in dem Ernesto Guevara einst Rum getrunken und Zigarren
 geraucht haben soll. Als "Gegenleistung" bekamen sie von uns Trockenmilchpulver für ihre Kinder (begehrte Ware in Kuba!)

Generell wird man als Tourist in Havanna häufig von Einheimischen angesprochen - manche wollen einfach plaudern, 
andere wollen schnorren oder etwas verkaufen. Wir kennen letzteres schon aus anderen armen Ländern und entscheiden 
uns meistens spontan, wo wir uns auf einen solchen Handel einlassen und wo wir "Nein danke" sagen. Den netten "Zigarren-
raucher", der sich gegen ein kleines Trinkgeld mit Touristen fotografieren lässt, fand ich jedenfalls unwiderstehlich ;o))
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Den Großteil der Zeit waren wir – wie üblich - zu Fuß unterwegs und erkundeten die Stadt, indem 
wir einfach drauflos wanderten. Wir haben zwar einen Reiseführer samt Stadtplan in der Tasche,
 verlassen uns aber normalerweise auf unser Gefühl, gehen dorthin, wo uns unsere Füße hintragen 
und haben häufig kein konkretes Ziel. Und so landeten wir in Havanna zum Teil in Winkeln, die eher 
den Kubanern gehören und keineswegs touristisch sind, aber genauso waren wir an Orten, die zu den 
„Musts“ für Touristen zählen. Weil das Wetter so schön war, haben wir Museen und andere Indoor-
Besichtigungen weitgehend ausgelassen, nur ins Rum-Museum wollten wir dann doch hinein. Hier
gab's eine interessante Führung durch die Geschichte des Kubanischen Nationalgetränks und 
anschließend Rumverkostung und tolle Live-Musik :o)


Die russisch-orthodoxe Kirche mit der schönen (und zum Glück NICHT eingerüsteten ;o)) Goldkuppel befindet sich in 
der Nachbarschaft des Rum-Museums.


Falls euch noch interessiert, wo wir in Havanna gewohnt haben: im Melia Habana, einem
schönen, modernen Hotel, das etwas außerhalb des Zentrums von Havanna liegt - mehrmals täglich
fahren aber Shuttlebusse vom Hotel in die City und wieder retour - und auch Taxis sind in Kuba nicht teuer.

Leider mussten wir Havanna schon in der dritten Nacht wieder verlassen: Um 3.25 Uhr holte uns ein
Fahrer zum Weiterflug nach Holguin ab! Der Flieger ging zwar dreieinhalb Stunden später, und so
mussten wir also stundenlang auf einem der hässlichsten Flughäfen, die ich je gesehen habe, ausharren -
aber wir hatten reichlich Lesestoff auf unseren "Kindle" geladen und konnten uns somit
gut ablenken :o) Und außerdem freuten wir uns - zu Recht! - schon sehr auf unser nächstes Reiseziel.
Ich hoffe, auch ihr freut euch bereits auf mein nächstes Kapitel :o))


Hier könnt ihr euch zur Übersicht des Kuba-Reisebereichts klicken
und hier - sobald es fertig ist - zum zweiten Kapitel.


Bis dahin lasse ich euch ganz, ganz liebe Rostrosengrüße da!
Habt ein wunderschönes Wochenende und weiterhin möglichst gemütliche Novembertage!



Fotos: Herr und Frau Rostrose

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Adiós und alles Liebe, 
eure rostrosige Reise-Traude

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PS:
Und weil Herr Rostrose und ich bei unseren Streifzügen durch Havanna ein bisserl
schwarz an uns tragen und Kopf sowie Kragen von Käppis, Tüchern, Ketten etc. geziert
werden, verlinke ich mich auch diesmal wieder mit diesen beiden Blogs: 
 

November-Monatsfarbe SCHWARZ


Sonntag, 9. November 2014

Ich war dann mal weg ... ;o)

Hola, mis amigas y amigos!
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Vor einiger Zeit habe ich euch in diesem Posting schonend darauf vorbereitet, dass ich mich für ein 
Weilchen mal ein bisserl seltener in der Bloggerwelt zeigen werde, weil ein paar andere Projekte auf 
mich warten: unter anderem ein paar Fotobücher, ein Spanischkurs und eine Reise.

Inzwischen habe ich zwar erst zweieinhalb der geplanten Fotobücher geschafft - aber dafür gleich 
zweimal den atlantischen Ozean überquert, denn die rostigen Reise-Rosen unternahmen vor kurzem 
jene Reise, die den ursächlichen Grund für den Besuch des Spanischkurses darstellte und waren 
gleichzeit mal wieder in Sachen Lebenstraum-Erfüllung unterwegs.




Damit sich keiner von euch das Hirn zermartern muss, wohin es uns heuer verschlagen hat, 
will ich euch das gleich mal vorab verraten: Diesmal führte uns unsere Reiselust nach

K u b a.  




Diese schöne und spannende Karibikinsel steht schon seit mehreren Jahren auf unserer (langen) 
Reise-Wunsch-Liste, denn sie vereint verschiedenste Eigenschaften, die wir uns von unseren 
Traumurlaubsorten erhoffen: eine schöne und abwechslungsreiche Landschaft, freundliche 
Menschen, sehenswerte Ausflugsziele - hinzu kommen noch weiße Sandstrände, Palmen und 
türkisblaues Meer, sommerliche Temperaturen, karibische Buntheit, eine bewegte Geschichte,
jede Menge Musik - und (mehr oder weniger) prächtige Oldtimer :o)




Meine Eltern reisten in den 1990er-Jahren nach Kuba und schwärmten seither davon; auch manche 
andere unserer Freunde und Verwandten finden diese Insel unwiderstehlich; mein Bruder sowie Edis 
Schwester waren bereits je zweimal dort. Kein Wunder also, dass es auch uns dort hinzog. Im Jahr 
2011 hatten wir Kuba schon sehr konkret auf unserem Reiseradar. Der Hauptgrund, weshalb wir 
damals Jamaika*) den Vorzug gaben, war eine gesetzliche Regelung, die es für Kuba-Reisende etwas 
problematisch gestaltet, mit einem Leihwagen unterwegs zu sein: Wer auf Kuba in einen Verkehrs-
unfall verwickelt wird - ob nun schuldig oder unschuldig - muss bis zur endgültigen Klärung des 
Falles im Lande bleiben. Und um ehrlich zu sein, trauten wir den kubanischen Behörden zu, dass 
solch eine Klärung im Zweifelsfall weitaus länger als zwei Urlaubswochen dauern kann. Vielleicht 
sind wir diesbezüglich etwas übervorsichtig - mein Bruder war beide Male problemlos mit dem Wagen 
unterwegs - aber uns war bei dieser Sache etwas mulmig (und da verlassen wir uns einfach gern auf
 unser Gefühl.) Wir wollten jedoch auch nicht mit einer Reisegruppe durch Kuba fahren - die Kuba-
Reisearrangements mit ein oder zwei Wochen im Bus plus einer Woche Badeaufenthalt sagten uns 
allesamt nicht wirklich zu. Lieber wollten wir Ausflüge zwischen die Ruhe- und Strandtage einstreuen...

*) Von unserer seinerzeitigen Jamaika-Reise gibt es leider noch immer keinen Reisebericht - aber 
zumindest hier zwei Postings: Klick zum ersten, Klick zum zweiten.




Heuer fanden wir ein Reise-Angebot, das unseren Vorstellungen recht gut entgegenkam: 
Eine Kombination aus drei Aufenthalten an interessanten Urlaubsorten mit zwei Inlandsflügen: 
Zunächst natürlich Havanna, die faszinierende Hauptstadt, dann ein Flug in den noch relativ ursprüng-
lichen Osten der Insel - nach Holguin bzw. an den Strand von Guardalavaca - und danach noch für
ein paar Tage nach Varadero, die bekannteste kubanische Ferienregion:




Einen so ausführlichen Reisebericht, wie ihr ihn von unseren Indien- oder USA-Touren kennt, werde
 ich diesmal nicht schaffen. Doch ich habe vor, euch von jeder unserer Reisestationen wenigstens einen 
Kurzbericht zu bieten, der euch einen gewissen Überblick über die Möglichkeiten verschafft. Von
hier aus werdet ihr euch dann zu den einzelnen Kapiteln klicken können:

Kapitel 1 - Havanna



Kapitel 2 - Guardalavaca mit Ausflug zum Delfinschwimmen



Kapitel 3 - Guardalavaca mit Ausflug zur Insel Cayo Saetia und zum Fischerort Gibara



Kapitel 4 - Varadero mit Ausflug nach Trinidad, Cienfuegos und Santa Clara

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Ich hoffe, mit dieser kleinen Vorschau konnte ich einige von euch schon mal auf meine kommenden
Schilderungen neugierig machen! Den modisch Interessierten unter euch ist vielleicht aufgefallen, 
dass ich auf so ziemlich allen Fotos Kleidung und Zubehör mit schwarzen Details trage und in meine 
Collagen auch einige andere Menschen mit schwarzen oder schwarz-gemusterten Kleidungsstücken 
eingestreut habe. 

Das hat natürlich mit Ines' Aktion Buntes 2014 und ihrer November-Monats(un)farbe SCHWARZ zu tun.
Besonders erwähnenswert finde ich in diesem Zusammenhang übrigens die schwarz gekleidete ältere
Dame auf der Collage hier oben rechts: Es handelt sich um die kubanische Sängerin Omara Portuondo
die Mitglied des bekannten Buena Vista Social Club ist. Am 29. Oktober besuchten wir in Varadero 
ein BVSC-Konzert, und bei unseren Tickets war auch ein Begrüßungs-Cocktail samt "Meet & Greet" 
mit den Künstlern dabei, wo wir einige der Legenden hautnah treffen konnten. Omara Portuondo feierte 
an diesem Tag ihren 84. Geburtstag - was sie jedoch keineswegs daran hinderte, ein Temperament auf 
die Bühne zu bringen, von dem sich manche junge Hüpfdohle noch eine Scheibe abschneiden könnte.

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Als Draufgabe bekommt ihn nun ein paar Rostrosenbilder aus meiner "schwarzen Phase" zu 
sehen: Kleidung in Schwarz war eine Zeitlang quasi mein "Markenzeichen" - und sie hat ja auch 
wirklich enorm viele Vorteile: schwarz macht schlank, wirkt je nach Material und Schnitt der 
Kleidung edel, lässig, verrucht, cool oder klassisch, ist mit allen anderen Farben prima kombinierbar;
 wenn man jedoch auf pures Schwarz setzt, braucht man sich keinen Kopf über braune oder rote 
Schuhe und Taschen zu machen - und wenn man sich mit Kaffee ankleckert, sieht man das auf 
Schwarz auch nicht so gut wie auf Weiß... Einer meiner damaligen Kollegen meinte, dass rothaarige 
Frauen ohnehin am besten in Schwarz oder Rot aussehen - aber auf Rot und andere "gewagte" Farben 
griff ich erst später zu. Hier also "The Lady in Black":




Diese Aufnahmen stammen allesamt aus den Jahren 1986 bis 1989. Die coole Lederjacke oben war
vom Amsterdamer Flohmarkt; die beiden Bilder rechts entstanden bei einem "Fest im Kloster", bei
dem "(un)keusche Kleidung erwünscht" war. Dazu trug ich natürlich meine damalige Lieblings-
kombination aus meinem ersten schwarzen Stufenrock und einer zum Top "umgemodelten" Spitzen-
strumpfhose, der ich den Zwickel rausgeschnitten und über den Kopf gezogen hatte - und das um den
Hals ist ein Strumpfband ;o) Vor diesem Stil schreckte ich nichtmal bei Familienfeiern und noblen 
Örtlichkeiten zurück - unten rechts mittig seht ihr mich beim "Foto-Flirt" mit meinem Bruder bei der
40er-Geburtstagsfeier meiner Schwägerin, darunter und linke Seite oben mit falschem Zopf mit
 meinem damaligen Freundeskreis bei der Vernissage eines befreundeten Malers im SAS-Hotel in
Wien. Und ganz unten seht ihr mich noch bei einer Pyjamaparty im schwarzen Negligée...





Ich mag Schwarz und seine unbestreitbaren Vorteile noch immer, doch inzwischen mixe ich es, wie
 ihr wisst, am liebsten mit lebensfrohen bunten Tönen. Und "lebensfrohe Buntheit" ist ein Stichwort,
das auch wieder gut zum Thema Kuba zurückführt. Ich hoffe, ihr habt Lust während der nächsten
Wochen ein bisserl mit mir diese Insel zu erforschen! In diesem Sinne:
Hasta la próxima vez und herzliche Nach-Urlaubsgrüße von den rostigen Reise-Rosen ;o) 

Für eure zahlreichen und lieben Kommentare zu meinen beiden letzten Postings (die während 
unserer Reise erschienen, da ich sie "vorprogrammiert" hatte) möchte ich euch auch noch sehr 
danken  - und heiße auch meine neuen LeserInnen ganz herzlich Willkommen!

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Adiós und alles Liebe, Eure Traude

Linkparty:
November-Monatsfarbe SCHWARZ
 

Freitag, 31. Oktober 2014

Schwarz-weiß-braun und herbstlich bunt

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Servus, ihr Lieben! ♥ 
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Ich hoffe meine Kraftpakete vom letzten Post haben euch geschmeckt und ihr könnt euch mit 
reichlich Energie einem neuen Rostrosen-Post widmen ;o) Im Titel steckt's schon drin, dass Farben 
abermals eine Rolle spielen, das heißt, ich bin wieder bei Ines' Aktion Buntes 2014 dabei. Und zwar 
noch mit einem letzten Fitzelchen BRAUN im letzten Fitzelchen des Monats Oktober - und schon 
mit einem ersten Fitzelchen SCHWARZ im ersten Fitzelchen des Monats November. Damit das nicht
 zu trist wird, gibt es etwas weiße Aufhellung. Und damit auch diejenigen etwas von meinem Posting 
haben, die mit Klamotten nicht viel anfangen können, aber sehrwohl etwas mit Natur und schöner 
Architektur, möchte ich euch heute endlich jene strahlend-bunten Herbstfotos aus meinem 
Bildarchiv zeigen, die dort schon seit sage und schreibe drei Jahren schlummern: 

Herr Rostrose und ich haben sie nämlich aufgenommen, als wir am 29. und 30. Oktober 2011 ein 
Wochenende in der Südsteiermark verbrachten, und zwar unter anderem an der Weinstraße in der 
so genannten Steirischen Toskana. Irgendwie war bisher nie die richtige Gelegenheit, diese Bilder 
in meinem Blog zu posten, doch ich denke, JETZT eignen sie sich recht gut als "optische 
Untermalungsmusik" und Einstreuungen zwischen meinen "Outfit-Bildern" - was meint ihr?

Als erstes seht ihr - abgesehen von dem steinernen Wächter ;o) -  meine schokobraun-beerenfarbig 
gemusterte Tunika, die mich schon durch somanchen Herbst der letzten Jahre begleitet hat. Dazu 
seht ihr wieder die braune Stretch-Hose, die ich euch u.a. schon hier (ganz unten) in klitzeklein 
gezeigt habe.





 Apropos "klitzeklein": Wußtet ihr, dass es in der Steiermark eine Ortschaft namens Klein-Klein
gibt? Hier oben seht ihr die Ortstafel! Klein-Klein gehört zur Gemeinde Großklein, die wiederum 
eine Marktgemeinde im Bezirk Leibnitz ist (der nichts mit den Leibniz Butterkeksen zu tun hat, 
außer dass man sie dort auch essen kann). Ich finde diesen Ortsnamen einfach entzückend - und 
außerdem erinnert er mich an meine Kindheit, denn seinerzeit besaß ich eine Puppe, der ich den 
seltsamen Namen Klein-Groß gab (weil es sich bei ihr einerseits um ein kleines Baby und 
andererseits um eine große Puppe handelte ;o)). Das kann man natürlich herrlich weiterspinnen 
- stellt euch nur mal vor, ich hätte damals in Großklein gewohnt und wäre mit meiner Klein-Groß
im Puppenwagen mal auf einen kleinen Besuch zu meiner Großmutter in Klein-Klein spaziert ;o))

In die obere (und manche andere) Collage habe ich den schwarz-weiß-braun gemusterten Stoff 
eines koffertauglichen und (für mich) fast Maxi-langen Viskosekleides eingefügt, das ich u.a. 2010 
in England mithatte (wie ihr hier sehen könnt). Ich trage es noch immer gern - auch ins Büro -  und
 kombiniere es am liebsten mit Schwarz und Taupe:


Das klein-kleine Kätzchen unserer damaligen südsteirischen Zimmerwirtin erinnerte uns sehr an unseren Kater Maxwell!


Ebenfalls toll mit Taupe oder Braun oder Schwarz mixen lässt sich das folgende Kleid meiner
Lieblingsmarke. (Es lässt sich jedoch außerdem durchaus gut z.B. mit Grün, Türkis oder Rot 
mixen :o)) Auch dieses Kleid habe ich euch übrigens schon gezeigt, und zwar in meinem
Frühlingsgefühle-Posting im Jahr 2012. Die meisten meiner Kleidungsstücke gibt es hier also
immer wieder zu sehen - und sie werden einfach stets neu kombiniert. Deshalb erweckt es 
vermutlich den Anschein, dass ich viele Kleider besitze - aber soooo viele sind es gar nicht... und
schon gar nicht viele neue. Das luftige Jäckchen in Taupe befindet sich allerdings erst seit relativ
kurzer Zeit in meinem Kleiderschrank, ich habe es im heurigen Frühjahr erstanden, zusammen
mit einem "Zwilling" in weiß. (Hier seht ihr das weiße Jäckchen und hier hab ich euch das 
taupefarbige schon mal gezeigt.)






Recht betagt hingegen ist die braune, samtige, leicht transparente Bluse in Ausbrenneroptik, in 
der ich euch hier unten zuzwinkere - ein Stück, das man schon gar nicht mehr als Secondhand 
bezeichnen kann, da es vor mir schon eine Zeitlang von meiner Mutter und vor ihr von einer ihrer 
Freundinnen getragen wurde. Ich selbst besitze diese Bluse schon 10 oder 15 Jahre lang und werde
 mich von ihr wohl auch so schnell nicht trennen, da ich ihre warme Farbe und Kombi-Tauglichkeit 
sehr mag. (Sie passt z.B. prima zu der braunen Hose von ganz oben.)


 


Ebenfalls extrem kombi-freudig ist der schwarze Rock, den ihr hier unten seht. Stufige, lange
Röcke wie diesen besitze ich seit den 1980er-Jahren, trage sie, bis sie auseinander fallen und kaufe
sie mir immer wieder möglichst im selben Stil nach. Aktuell besitze ich zwei ähnlich aussehende 
Stücke in Schwarz (einer von ihnen ist etwas kürzer und hat eine abschließende Spitzenborte),
außerdem gibt es noch ähnliche Röcke in Braun, Beige, Bunt und Weiß in meinem kleinen 
Kleiderschrank - und ich tippe mal drauf, dass ich euch jeden einzelnen schon irgendwo 
gezeigt habe, weil ich diese Röcke einfach häufig trage. 

Ihr erlebt mich ja ziemlich oft recht 
farbenfreudig, aber nicht an jedem Tag ist mir nach "Buntheit" - deshalb bekommt ihr heute zur 
Abwechslung mal eine durchaus gut gelaunte, aber weniger farbenfrohe Traude zu sehen: schwarzer
 Rock, schwarze Stiefeletten, und das T-Shirt sowie die Jacke in Anthrazit, also Schwarzgrau / Kohlegrau. 
Diesen bequemen und eher lässigen Mix trug ich z.B. Anfang Oktober, als ich gemeinsam mit meinem 
Mann und einem Arbeitskollegen nach der Arbeit in ein Wiener Bierlokal ging - d.h. das ist Kleidung, 
mit der ich mich sowohl einen ganzen Bürotag lang als auch danach noch bis zum späteren Abend 
wohlfühle.


Auf dem Shirt kann man noch mein Alter nachlesen ;o)) (Aber der 24. Juli 1701 ist natürlich nicht mein Geburtsdatum ;o))



Bei der Gelegenheit - und weil ich von euch schon manchmal danach gefragt worden bin: Fast 
alle meiner "Outfit-Fotos" entstehen, bevor ich irgendwo hingehe - zu Freunden, einem Fest, zum 
Einkaufen - bzw. während einer Unternehmung oder nachdem ich von irgendwo zurückgekommen
bin - aus dem Büro, von einem Treffen etc. Das heißt, ich ziehe mich (zumeist) nicht extra an, um 
ein "Modeshooting" zu machen - es sei denn, ich will  testen, ob eine Kombination gut aussieht 
(Fotos finde ich da aussagekräftiger als einen Blick in den Spiegel). Wenn mein Mann zur Hand 
ist, übernimmt er (oft, aber nicht immer!) das Fotografieren. 

Wenn er nicht da ist, behelfe ich mir anders: Wir haben zu Hause ein großes Stativ, und 
meine Kamera besitzt eine Funktion, die sich Intervallaufnahme nennt. Ich schraube also meine
 Kamera auf das Stativ, speichere 15 Aufnahmen mit Abständen von 10 Sekunden ein - und dann 
heißt es "Action", ganz ohne Fotografen und auch ohne Fernauslöser. Die Outfitfotos, die ihr 
heute seht, sind größtenteils auf diese Weise entstanden, zumeist nach dem Büro. Die letzten
Traude-Bilder zeigen mich in einem Onesize-Kleid aus besticktem taupefarbigen Baumwollsatin,
das ich vor einem Jahr an einem Stand der "Gartenlust"-Ausstellung entdeckt habe. Das trug ich 
an einem der vielen warmen Anfang-Oktober-Tage zusammen mit dem luftigen Jäckchen von
 oben (und noch einem leichten schwarzen Trenchcoat drüber) zu einem Besuch 
bei meiner Mutter im Pflegeheim.
 




 Ich hoffe, auch mein heutiger Mix hat euch wieder gefallen, selbst wenn nicht alle heute
gezeigten Fotos aktuell waren! Beim nächsten Mal wird es dann wieder Schilderungen von
rostrosigen Unternehmungen geben, die viel weniger weit zurückliegen :o))

Falls ihr heute oder am Wochenende eine gruselige Party feiert, wünsche ich euch 
viel Spaß dabei & HAPPY HALLOWEEN, wenn euch Allerheiligen und Allerseelen mehr 
bedeuten, wünsche ich euch gut verbrachte Feiertage - und auf jeden Fall wünsche ich euch
 allen ein schönes Wochenende und einen gelungenen Start in den November!


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Allerliebste Rostrosengrüße, eure Traude 
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Linkparty:
Oktober-Monatsfarbe BRAUN und
November-Monatsfarbe SCHWARZ

Sonntag, 19. Oktober 2014

Ein "kluges" Rezept ♥ und ein gewonnenes Buch

Servus, Ihr Lieben!
♥♥♥♥♥♥♥♥

 


Ich danke euch ganz viel für all die lieben Zeilen, die ihr mir zu meinem vorigen Posting hinterlassen
oder per Mail geschickt habt. Damit versüßt ihr mir meine "Mehr-oder-weniger"-Blogpause sehr! :o)

 Bei mir gibt's diesmal allerdings nichts "Versüßendes", sondern ein gesundes, würziges und 
knackiges Herbst-Rezept. Wie schon der Brain-Burger bietet auch das heutige Gericht wieder 
einige Powerstoffe für den ganzen Körper - und ganz besonders fürs Gehirn. Hier findet ihr
eine Liste mit den wichtigsten Lebensmitteln für mehr geistige Leistungsfähigkeit.

 Eine der Hauptzutaten des heutigen Gerichts ist Wirsingkohl, der viele gesunde Eigenschaften
besitzt (z.B. Carotine, mehrere B-Vitamine und viel Vitamin C). Allerdings liebt nicht jeder den
Geschmack von Kohl - so auch nicht Herr Rostrose oder die Rostrosentochter. Und auch ich bin
keine große Freundin von Kohlrouladen. Die Speise, die ich euch heute vorstelle, fand dennoch
unser aller Gnade - ja sogar mehr, wir entwickelten Zuneigung zu ihr! - weil sie das gewisse Etwas
besitzt. Und weil sie so hübsch und farbenfroh aussieht, dass das mitessende Auge gleich mal
Freude empfindet und sogar Gemüse-verweigernde Kinder unter Umständen überzeugt werden
können. (Nunja, Jana meinte in jüngeren Jahren zugegebenermaßen, mit Ketchup könne man
so ziemlich alles genießbar machen - weshalb wir auf einen der Servierlöffel einen Klecks
Bio-Ketchup dazugaben - aber das muss natürlich nicht sein ;o))

Aber nun kommt endlich das Rezept für unsere ...


... "Kraft-Pakete" :

Gemüse-Puten-Päckchen
(mit fleischloser Variante)
  


Zutaten für die Gemüse-Päckchen (für 4 Personen):
8 große Kohlblätter (Wirsingblätter)
300 g faschiertes Putenfleisch (Putenhack)
300 g beliebiges Mischgemüse (TK)
4 EL gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
2 große Karotten (Möhren)
Salz
Paprikapulver (oder Curry)
200 ml Gemüsesuppe (-brühe)
1 EL Öl
2-3 EL Sojasauce
2 EL aromatisches Sesamöl
4 TL Sesamkörner

Zutaten für die Joghurtsauce:
4-8 EL milder Magerjoghurt
Kräutersalz
ev. 1 zerdrückte Knoblauchzehe
gehackte Kräuter (TK)



  



In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die Kohlblätter darin etwa 1 Minute lang
sprudelnd kochen lassen. Dann herausnehmen, mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.
(Ev. mit Küchenpapier trockentupfen.) 

Öl erhitzen und das Putenfleisch darin krümelig anbraten. Dann das Mischgemüse dazugeben und so
lange weiterrösten lassen, bis das Gemüse gut durchgegart ist. (Wir haben für unsere Gemüsepäckchen
eine Mischung aus Karotten, Erbsen und Mais verwendet, grundsätzlich kann aber auch jedes andere
Gemüse verwendet werden, und auch Pilze passen gut. 
Sollte die Mischung große Teile – z.B. Brokkoliröschen – enthalten,
empfiehlt es sich, das Gemüse vor dem Befüllen der Kohlblätter noch etwas zu zerkleinern.) Die
Gemüse-Fleisch-Mischung mit den gemahlenen Haselnüssen vermengen und mit Salz, Paprikapulver
(oder Curry), 1-2 EL Sojasauce und 1 EL Sesamöl abschmecken.

Kohlblätter nebeneinander auflegen, die dicken Enden des Strunks mit einem scharfen Messer
entfernen (aber Vorsicht: nicht zu viel wegschneiden! Wer ganz sichergehen will, schneidet den
Strunk lieber erst nach dem Formen der Päckchen weg), etwas salzen und jeweils 2 - 3 gehäufte EL
der Puten-Gemüse-Mischung in die Mitte der Blätter setzen. Anschließend werden die Blätter wie
Päckchen zusammengefaltet   und dicht nebeneinander in einen großen Kochtopf gelegt (z.B. in den
Topf, der vorher zum Kochen der Kohlblätter verwendet wurde). Die Gemüsesuppe mit 1 EL
Sesamöl und 1 EL Sojasauce vermischen und über die Gemüse-Päckchen gießen. Zwei Karotten in
etwa 4 cm lange Stifte schneiden und darüberstreuen. Zum Kochen bringen und dann mit
geschlossenem Deckel bei geringer Hitze ca. 15 Min. dünsten lassen.

In der Zwischenzeit den Joghurt mit Kräutern, Kräutersalz und ev. Knoblauch verrühren und am
Ende der Garzeit zusammen mit den Gemüsepäckchen und den Karottenstiften (die wir mit
Sesamkörnern bestreut haben) anrichten.

Für die fleischlose Variante
wird das faschierte Putenfleisch einfach durch 300 g gekochten Reis (= ca. 125 g Rohgewicht) oder
durch anderes Getreide (Dinkel, Amaranth, Hirse, Haferflocken, Ebly, ...) ersetzt.

Würz-Tipp:
Vielen Erwachsenen schmeckt das Gericht auch kräftiger gewürzt, z.B. mit Chili und Ingwer.





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Ich wünsche euch und euren Lieben gutes Gelingen und einen guten Appetit!

♥♥♥♥♥♥♥♥


Bevor ich nun wieder still und leise zu meinen anderen Projekten verschwinde, möchte ich euch 
noch kurz etwas zeigen, das am Rande auch mit Rezepten zu tun hat. Oder mit Kosmetik. Oder mit Deko... 

Es handelt sich nämlich um ein Buch, in dem das alles (und noch mehr) 
ein Thema ist - und dieses Buch namens "Schönes aus der Natur" habe ich bei Kathrin
vom Blog Topfgartenwelt gewonnen! Hier ist der Link zu ihrem Gewinnspiel-Posting, da stellt
 Kathrin das Buch genauer vor und ihr könnt euch ein paar Bilder daraus ansehen. Ich habe 
davon ebenfalls noch eine kleine Collage angefertigt:




Ein wirklich inspirierender Gewinn also - jetzt brauche ich bloß noch Zeit zum Umsetzen zu 
finden ;o)) Aber immerhin habe ich in der Zwischenzeit bereits eines von mehreren geplanten 
Fotobüchern fertiggestellt und ein zweites begonnen - ist doch auch schon etwas ;o)


Ich freue mich schon auf ein Wiederlesen - und außerdem begrüße ich meine neuen LeserInnen 
ganz herzlich! Bis bald, Ihr Lieben - macht's gut und genießt den Oktober weiterhin nach Herzens-
lust!

♥♥♥♥♥♥♥♥

Herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude